THEPIRATEBAY

Kaum sind vor ein paar Tagen die Hauptdomains der Torrent-Seite THEPIRATEBAY beschlagnahmt worden, tauchen 5 neue auf. Nice move.

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STREET ART IM TIP

Der TIP kommt diese Ausgabe mit einem kleinen Street-Art-Spezial. Inkusive einem Text von Yaneq und Bildern von mir (Just):

Various & Gould auf der Backjumps #publictale

Das Berliner Künstler-Duo VARIOUS & GOULD werden im Rahmen (der diesen Freitag startenden) Backjumps mit einem schönen Projekt vertreten sein, welches die Besucher_innen hinaus in die Strassen zieht.

Das Hashtag zur Aktion ist #publictale und erzählt wird mit Collagen und Postern eine Kurzgeschichte namens „Maik, Paul und Jörg“, die von der Künstlerin Polina Soloveichik geschrieben wurde. Die Collagen werden mit Textabschnitten plakatiert. Nähere Infos werden auf der zum Projekt erstellten Seite bekannt gegeben – ansonsten das Hashtag im Auge behalten und am Freitag zur Backjumps kommen.

PublicTale-web

LowBros im Gängeviertel.

(via Knotenpunkt) Die LowBros malen gerade im Hamburger Gängeviertel eine Brandwand. Dabei handelt es sich um die ehemalige “Ramawand”, im Ramen einer Sanierung gestrichen wurde. Die Zeitung mit den vier Buchstaben findet es “Unglaublich: Die Hälfte der Kosten für die „Wandverschönerung“ des besetzten Gängeviertels schenkt der Bezirk den Besetzern aus dem „Verfügungsfonds“ und findet fast am Schlimmsten: “An der Giebelwand des Kupferdiebehauses (Caffamacherreihe) prangen neuerdings viele graue Häuser in Form von Grabsteinen!“.

lowbros Photo by LowBros

Ride of Silence 2015

Morgen (20.5.2015) findet der weltweit praktizierte RIDE OF SILNCE statt, um auf im Strassenverkehr getötete und verletzte Radler_innen aufmerksam zu machen und zu erinnern. Via dem FB-Event:

Werdet Teil eines weltweiten Statements! Gleichzeitig mit mehr als 300 Städten in sieben Kontinenten beim Ride of Silence am 20. Mai 2015 um 19 Uhr, Start am Brandenburger Tor.

Weltweit demonstrieren am 20. Mai um 19 Uhr Fahrradfahrer für mehr Aufmerksamkeit im Verkehr und mehr Sicherheit für Radler. Der Clou: Im Gegensatz zu anderen Demos ist beim Ride of Silence der Name Programm – es geht darum, durch Stille an verletzte und getötete Radfahrer zu erinnern und an die Pflicht unserer Politiker, mehr für unser Leib und Leben zu tun.

Viel zu häufig werden Fahrradfahrer im Straßenverkehr verletzt oder gar getötet. Allein in Berlin starben 2014 zehn Fahrradfahrer in Folge von Verkehrsunfällen, in 2015 zuletzt am 28. April. Alle zwei Stunden wird ein Radfahrer verletzt, insgesamt 70.000 Menschen im Jahr. Kinder sieht man gar nicht mehr auf dem Rad.

Um ein Zeichen zu setzen und der Getöteten zu gedenken, findet deshalb am 20. Mai 2015 der erste Berliner Ride of Silence statt – zeitgleich mit hunderten anderen Städten. .
Mitfahren kann jeder, jung und alt, Frau oder Mann, Fixies und Lastenräder – Unversehrtheit geht jeden an!
Zieht euch ein weißes/helles Shirt an, gerne auch weitere weiße Kleidung, setzt euch aufs Rad und fahrt mit uns schweigend eine Stunde an neun Stellen vorbei, an denen in den vergangenen Jahren Radfahrer getötet oder schwer verletzt wurden.
Der Ride of Silence beginnt am Brandenburger Tor, führt durchs Kanzlerviertel nach Moabit und nach Süden durch den Tiergarten. Am Landwehrkanal entlang geht es über den Potsdamer Platz und die Kochstraße nach Kreuzberg. Über die Oranienstraße führt die Strecke zur Adalbertstraße und zum Bethaniendamm, am Ostbahnhof vorbei und zur Karl-Marx-Allee. Enden wird der Ride of Silence am Roten Rathaus, vor dem Bürozimmer unseres Bürgermeisters, der es in der Hand hätte, mehr für unsere Sicherheit zu tun.
Und ganz wichtig: Erzähl es weiter! Je mehr Menschen diese Zeichen auf die Straße bringen, umso eher geschieht etwas.

Der Ride of Silence wird gefahren nach den Regeln der Critical Mass (http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/) und wird als offizielle Demonstration angemeldet.

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Tagesspiegel: Stattbad-Wedding muss schließen

Und hier noch einmal ein Bericht im Tagesspiegel zur Schliessung des Stattbades im Wedding:

Keine Sprinkleranlage, keine Brandmelder, keine Sicherheitsbeleuchtung – der Veranstaltungsort „Stattbad Wedding“ ist bei einer Brandschutzprüfung durchgefallen. Das für Konzerte, Partys und Ausstellungen genutzte ehemalige Hallenbad in der Weddinger Gerichtstraße wurde auf Anordnung des Bezirks Mitte geschlossen. „Das Stattbad hatte keine Genehmigung für eine Vergnügungsstätte, sondern für eine kulturelle Nutzung“, sagte Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) dem Tagesspiegel. Für Partys mit vielen Besuchern seien die Brandschutz-Vorkehrungen nicht ausreichend. (..)

Dialog & Vortrag mit RECLAIM YOUR CITY

Am 30.Juni im Rahmen der Backjumps (FB):

DIALOG – Vortrag – Reclaim Your City, Graffitiarchiv: Graffiti und Stadtaneignung – künstlerische Interventionen in die Stadtpolitik

Ein Fotovortrag über die unterschiedlichen Strategien der Stadtaneignung und die bildliche und inhaltliche Brücke zwischen Mietprotesten, Nachbarschaftsgärten, Graffiti-Kultur und den Aufständen illegalisierter MigrantInnen

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Das Stattbad im Wedding muss schiessen !!

Uns erreichte heute die Nachricht, dass das Stattbad im Wedding leider bis auf weiteres schiessen muss. Nach Informationen der Betreiber gab es wohl eine “anonyme” Anzeige woraufhin das Bauamt gezwungen war durchzugreifen. Nicht nur der Club ist demnach geschossen, auch die OPEN WALLS Galerie, die Bar, Studio- und Büroräume etc.

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Pic via Google.

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