Graffiti Artist Banksy Arrested In London

Na, wenn das mal so stimmt :-) Die Nachrichtenseite NATIONALREPORT berichtet mit Fotos von der Festnahme BANKSY´s.

London, England — The elusive graffiti artist, political activist, film director, painter and long time fugitive that for years has gone by the pseudonymous name of Banksy, was arrested early this morning by London’s Metropolitan Police. After hours of questioning and a raid of his London art studio, his true name and identity have finally been revealed.
The City of London Police say Banksy’s real name is Paul Horner, a 35-year old male born in Liverpool, England. The BBC has confirmed this information with Banky’s PR agent Jo Brooks along with Pest Control, a website that acts as a handling service on behalf of the artist.

London Police Chief Lyndon Edwards held a press conference to answer questions about Banksy and how Horner was finally apprehended after all these years on the run.

“We had a 24-hour Anti-Graffiti Task Force monitoring different groups where Banksy was known to frequent. We received word that around 2am a group of individuals left a flat speculated to be one of Banky’s art studios. This group was followed by agents and once vandalism had occurred, we then arrested the group, 5 men total. These individuals all had ID on them except for one, and that is the one we believed to be Banksy,” Edwards said. “We then raided the studio where this group was last seen leaving from. Inside we found thousands of dollars of counterfeit money along with future projects of vandalism. We also found a passport and ID of a Paul Horner who matched the description of the man that we are currently holding.” Edwards continued, “Horner is currently being held without bail on charges of vandalism, conspiracy, racketeering and counterfeiting. We are also holding the other four individuals whose names we are not releasing at this time.”

Horner was arrested by London Police in Watford, a town and borough in Hertfordshire, England, about 17 miles northwest of central London.

- See more at: http://nationalreport.net/banksy-arrested-identity-revealed/#sthash.WNSXmMWa.dpuf

Schluss mit „nolltoleransen“? – In Stockholm soll es eine neue Graffitipolitik geben

Quelle: Tumlr - Incognito Magazine

Quelle: Tumblr – Incognito Magazine

Schwedische Graffiti-Blogs jubeln: Die neue Mehrheit im Stadtparlament von Stockholm hat sich offenbar darauf verständigt, die jahrelange Null-Toleranz-Politik der Stadt aufzugeben. Damit ist das „Skandinavische Modell“ gescheitert, auf das sich auch in Berlin immer wieder Experten berufen haben (z.B. die inzwischen aufgelöste Nofitti-Vereinigung im Jahr 2005).

In Stockholm will nun eine Fraktion aus Sozialdemokraten, Linkspartei, Grünen und Feministen die Null-Toleranz-Regelung gegenüber Graffiti aufgeben.

Ganzer Text und viele Fotos auf >>Graffitiarchiv.org

Detroit – Murals müssen überstrichen werden.

Seit Juli 2012 wurden in Detroit, initiiert von dem Immobilienbesitzer Derek Weaver, zahlreiche Gebäude bemalt. Alles legal, mit Erlaubnis der Hausbesitzer_innen. Trotzdem hat, laut Steve Neavling, die Polizei Detroits nun am 13. Oktober 2014 zahlreichen Hausbesitzer_innen einen Bußgeldbescheid zukommen lassen und mitgeteilt, dass die Wände wieder überstrichen werden müssen. Mehr Text hier.

Buchveröffentlichung: »Reclaim Your City«

Buchveröffentlichung: »Reclaim Your City« – Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins

Im Oktober erscheint das Buch »Reclaim Your City« im Verlag Assoziation A!

Steigende Mieten, Privatisierung öffentlicher Flächen, Gentrifizierung und Verdrängung aus der Innenstadt sind die Folgen einer neoliberalen Stadtentwicklung, die zunehmend in den Fokus der Kritik gerückt ist.

»Reclaim Your City« gibt den urbanen Protestbewegungen eine Stimme, die sich demgegenüber mit unterschiedlichen Methoden den öffentlichen Raum aneignen und ein Recht auf Stadt reklamieren. Mittel der Gegenwehr sind physische Aneignungen wie Haus- und Platzbesetzungen, Blockaden von Bauvorhaben oder Zwangsräumungen, aber auch Demonstrationen und Verfremdung von Werbung, kritische Kartierung und Erstellung von Leerstandsmeldern. Das Buch erklärt die Strategien der Raumaneignung dieser Bewegungen und fragt danach, wie sich KünstlerInnen und GestalterInnen in der Stadtpolitik positionieren.

Anhand des konkreten Beispiels Berlin liefert das Buch einen repräsentativen Querschnitt durch die emanzipatorischen städtischen Bewegungen der aktuellen Zeit. Es beschreibt den Wandel der Städte im Neoliberalismus und stellt die Auseinandersetzungen um Macht und Teilhabe am städtischen Raum dar.

Trotz des Fokus auf Berlin bietet das Buch einen allgemein übertragbaren Überblick auf städtische Proteste weltweit. »Reclaim Your City« schlägt die bildliche und inhaltliche Brücke zwischen Mietprotesten, Nachbarschaftsgärten, Graffiti-Kultur und den Aufständen illegalisierter MigrantInnen.

Morawski, Tobias

Reclaim Your City
Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins
Herausgegeben vom Pappsatt Medien-Kollektiv
ISBN 978-3-86241-437-6 | ca. 168 Seiten | Paperback | Zahlreiche Abb.
| erscheint Oktober 2014 | ca. 16.00 €
Verlag Assoziation A

Auf reclaimyourcity findet ihr weitere Auszüge aus dem Buch

“Hamburg hat sein Lächeln verloren” Podcast

“Hamburg hat sein Lächeln verloren” – Ein Anlass um über Streetart zu diskutieren

Den Tod von Frank Walter Fischer, besser bekannt als “OZ”, nahmen wird zum Anlass dieses Interviews mit KP Flügel, Mitherausgeber des Buches “Free OZ!Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz”.

hier gehts zum podcast

Nachruf (PDF)

AutorInnen: Zeitversendung – Radio: FSK, Hamburg – Produktionsdatum: 13.10.2014

Trailer: “Sperrgebiet” von Nikolaus Schrot

Nikolaus Schrots Arbeit bewegt sich im öffentlichen Raum – manchmal auch im halböffentlichen, in verlassenen Geländen – und reagiert und interagiert mit Umgebung, Umwelt und Betrachter_innen. Hier der Trailer seines Projektes “Sperrgebiet”.

und auch sehr schön:
“Error (in)to the system – Kottbusser-Tor-Parcours”

» Read on.. Trailer: “Sperrgebiet” von Nikolaus Schrot

Deckmäntelchen Streetart

Wie weit reicht die “Unschuld” von Streetart- und Graffitikünstlern? Unser Beitrag zur Diskussion um das “City Canvas” – Projekt vor den Esso-Häusern:

In Hamburg St. Pauli wurde ein riesiger Bauzaun von fünf geladenen Künstlern gestaltet. Was nach einer farbigen Attraktion auf dem Kiez aussieht, ist auf den zweiten Blick ein Politikum. city-canvas_links-mit-fansDie Esso-Initiative vertritt die Interessen der ehemaligen Bewohner_innen, drängt auf einen möglichst hohen Anteil an Sozialwohnungen im geplanten Neubau und macht mobil gegen die zunehmende Aufwertung und Verdrängung einkommenschwacher Menschen aus der Innenstadt. Die Initiative bemängelt das „Artwashing“ durch die Kunst am Bauzaun. Sie werfen dem Immobilienunternehmen Bayerische Hausbau vor, ihre schmutzige Weste durch die Gewinne mit den Esso-Neubauten durch das allzeit frische Deckmäntelchen der Streetart verbergen zu wollen.

Der ganze Beitrag auf >> Graffitiarchiv.org

81jähriger beim Sprayen erwischt

In Freiburg (im Breisgau) wurde ein älterer Herr beobachtet, wie er mehrere Autos besprühte. Auf der Flucht vor der herbeigerufenen Polizei durchquerte dieser auch den Stadtfluß, wurde aber kurz darauf gestellt.
“Als Motiv gab er an, dass er früher selbst Graffiti entfernt habe, die Täter aber nie geschnappt wurden. Deshalb habe er nun selbst zur Spraydose gegriffen.” schreibt die Badische Zeitung

Donate a Bit- or Litecoin <3:

.