Tagger übermalen WM-Wand in São Paulo

Mit Pixação gegen die Weltmeisterschaft – in São Paulo haben Pixadores die offizielle Graffiti-Wand zur WM übermalt. Sie wehren sich auf ihrer Facebook-Seite gegen die enormen Ausgaben, die für dieses Image-Projekt offiziell gemacht wurden (1,7 Million Reais, etwa 560 000 Euro). Mehr Infos gibts im >>vollständigen Artikel auf Graffitiarchiv.org
 

 

Fake-Graffiti-Wettbewerb lockt Sprüher in die Falle

www.graffitiarchiv.org 2014-6-11 12 2 9Hihi. Ein Stadtteil von Madrid sucht nach Wegen, um den illegalen Graffitis Herr zu werden – und veranstaltet einen Graffiti-Wettbewerb:

“Wir suchen Graffiti-Künstler, die bereit sind, das erste Denkmal der freien Meinungsäußerung mitzugestalten.”

 

So bewarb die Bezirksverwaltung ihr Vorhaben in Radiospots, mit Postern und in der Zeitung. Als Belohnung lockten außerdem 300 Euro Preisgeld.

Tatsächlich bewarben sich die dämlichsten besten Graffitisprüher der Gegend. Zu einem Vorsprechen erschienen 23 Sprüher, von denen fünf fürs “Finale” ausgewählt wurden. Hierzu mussten sie Fotos von ihren Graffitis in den Straßen von Brunete vorzeigen, um zu beweisen, dass sie wirklich “aktive” Sprüher waren.

Jetzt kam der Haken: Ihnen wurde erklärt, dass der Werbespruch “Das Bild von Graffiti aufbessern” wörtlich gemeint war. Entweder sie würden ihre illegalen Graffitis jetzt putzen oder eine Anzeige bekommen. Nach ein bisschen Widerstand fügten sich die “Gewinner” und putzten ihr Bilder.

Den ganzen Text und das Video auf Graffitiarchiv.org

 

Geht die GiB bald in Vorruhestand?

vorschau_bildDer CDU-Abgeordnete Peter Trapp hat mal wieder eine Anfrage zur Arbeit der Sonderkommission GiB gestartet. Das überraschende Ergebnis: Wenn es so weitergeht, dann könnte die Sonderkommission “Graffiti in Berlin” im nächsten Jahr in Rente gehen. Im vergangenen Jahr ermittelten die Ermittler beim Landeskriminalamt gerade mal noch bei 1332 Strafanzeigen wegen Graffiti, von denen sie angeblich zwei Drittel aufgeklärt hätten. So zumindest die Antwort des Senats. Im Jahr zuvor waren es noch 2258 Strafanzeigen gewesen.

Weniger Anzeigen, weniger Festnahmen, bessere Polizeiarbeit. Ähm, wie bitte, “bessere Polizeiarbeit”? Ja, das zumindest ist die Interpretation der CDU:

“Sicherlich hat auch die neue Taktik der Bildung sogenannter operativer Einheiten gemeinsam mit der Bundespolizei, durch die die Szene teilweise unterwandert wird, zu einer offensichtlichen Verunsicherung und Abschreckung beigetragen” sagte ein Sprecher von Innensenator Frank Henkel (CDU) in der Morgenpost.

Unsere Kritik (und die von der CDU) findet ihr im kompletten Beitrag auf  GRAFFITIARCHIV.ORG

Grüne wollen Brandwände schützen

www.bz-berlin.de 2014-5-18 23 45 2

Quelle: Screenshot BZ

Die B.Z. rang am Wochenende noch nach Worten (“Schmierereien jetzt unter Denkmalschutz stellen”) – da hatten die Grünen ihre neueste Idee schon fertig: Man wolle Graffiti-Fassaden aus der HausbesetzerInnen-Zeit in Kreuzberg besser schützen. Einige seien “wahre Kunstwerke” und auf jeden Fall seien sie” historische Dokumente einer außergewöhnlich politischen Zeit”. Sie könnten “beispielsweise unter Denkmalschutz gestellt oder als Kunst am Bau geschützt werden” (mehr über den Vorschlag hier). » Read on.. Grüne wollen Brandwände schützen

Die 10 besten Graffitiparolen zum 1.Mai

Quelle: Erginbilgin / WikipediaWir haben für euch die 10 besten Graffitiparolen (+1) aus dem Netz gesammelt. Und wir sammeln weiter, denn wer geht schon gern ohne gute Parole auf ´ne Demo? Viel Spaß!

Heraus zum fröhlichen Sprücheklopfen – Top 10 der Graffitiparolen aus dem Netz bei graffitiarchiv.org

 

Banksy ist Palästinenser!

Dass Streetart-Touren Scheiße sein können, wissen wir (wir machen ja selbst welche).Aber dass Palästinenser Fake-Banksys sprühen, um danach eine Banksy-Tour anzubieten, wow…

banksy-jetzt

 

 

 

Wahnsinn: BILD verharmlost Graffiti-Straftaten!

Wieder was Neues in unser beliebten Kategorie “Journalisten versuchen Graffiti-Statistiken richtig zu lesen”. Die Berliner Bild-Zeitung titelte gestern “Graffiti-Wahnsinn” und schrieb dann im Text:

Insgesamt sind Graffiti-Schmierereien in der Hauptstadt zurückgegangen: Noch 731 Anzeigen im Jahr 2012, im letzten Jahr sind es noch 345 Taten.

vorschau_bildFür eine Millionenstadt wäre das in der Tat Wahnsinn. Immerhin würde es einen Rückgang der vermeintlichen Graffiti-Straftaten in Berlin um knapp 95 Prozent bedeuten! Der Rest des “Artikels” besteht vor allem in reißerischen Schilderungen des Graffiti-Films “Berlin Kidz”, der vor einem halben Jahr erschienen ist. Die Autoren gehen also eigentlich davon aus, dass alles immer schlimmer wird. Nur die richtigen Zahlen dafür haben sie nicht gefunden. Ihnen ist entgangen, dass es sich bei den erwähnten 345 angezeigten Graffiti-Straftaten nur um die handelt, die als Jugendgruppengewalt angezeigt wurden – also in Gruppen verübte Sachbeschädigung.

Wie viel Anzeigen es wirklich sind, erfahrt ihr hier im Artikel auf der Seite vom Graffitiarchiv.

Musikvideo mit Buffern in São Paulo

Die “grauen Herren” von der Stadtreinigung São Paulos sind die Hauptdarsteller in diesem charmanten Video (“Mach mal mehr Wasser an das Grau!”). Das Musikvideo gehört zum Song “Doum”, dem Soundtrack zum Dokumentarfilm Cidade Cinza. Der Film selbst ist übrigens nicht so gut wie das ganze Bonusmaterial…

Donate a Bit- or Litecoin <3:

.