MAGIC NUMBERS

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Wie sich Berliner Polizei und Presse Graffiti schön rechnen.

Das Graffitiarchiv hatte gestern schon über die Morgenpost und ihre “Recherchen” zum Thema Graffiti berichtet. Jetzt legen sie noch einmal nach und kontern mit den richtigen Zahlen. Die Entwicklung ist demnach eine ganze andere:

Weniger Graffiti-Anzeigen +++ Weniger Beamte, weniger Ermittlungserfolge +++ Keine “Präventionsarbeit” mehr

Hier gibts den Post auf der Seite vom Graffitiarchiv

“Feministische Bürgerwehr? – Quatsch!”

fb-ggVor einer Woche hat das Graffitiarchiv schon über das Werbeverbot in Kreuzberg geschrieben und die neuesten Aktionen feministischer Streetart. Jetzt haben sie ein Interview mit Sarah von den Girl-Gangs gemacht: Hier auf der >> Graffitiarchiv-Seite

Graffitiputzen als Subkultur

Ein schöner Text über die Anti-Graffiti-Politik von Los Angeles: 80 Anti-Graffiti-Teams sind jeden Tag im Einsatz, 5 Quadradkilometer wurden in den letzten Jahren überstrichen. Graffitiputzen scheint sich dort inzwischen zu einer eigenen Subkultur entwickelt zu haben und zur “modernsten Form der Bürgerbeteiligung”.

Mehr Infos und ein Video auf der Seite vom Graffitiarchiv:

http://tinyurl.com/k7kw42p

Jens Besser antwortet auf Kritik des Graffitiarchivs

besser-djiddah-headKritik angekommen? Am 19.3. haben wir auf unserer Seite eine Kritik an der Saudi-Arabien-Reise von Jens Besser veröffentlicht und seinen anschließenden Umgang mit den Medien (“Amnestie oder Artwashing?”). Jens’ Erwiderung auf unsere Vorwürfe veröffentlichen wir jetzt (ungekürzt und unbearbeitet):

Entrance to Utopia – über die Relevanz einer ungenehmigten Wandzeichnung in Dschidda/Saudi-Arabien im regionalen und globalen Kontext ungenehmigter Kunstwerke.

Ganzer Text auf >>Graffitiarchiv.org

Rückblick: Diskussionsrunde – Streetart in der Eurokrise

WDDie Krise hat der Streetart nicht geschadet. Sonst lässt sich ja wenig Gutes sagen über die Eurokrise in Griechenland (Arbeitslosigkeit, Zusammenbruch des Gesundheitssystems, Wohnungslosigkeit, etc.) – aber der Kunst auf der Straße hat sie wohl nicht geschadet.

Dass ist einer der spannenden Punkte, die am Dienstag (24.03.2015) in der Ausstellung “ATHENS – BERLIN – CAENS – a transeuropean dialogue on the crisis” diskutiert wurden. Wir hatten viele Fragen: Wie steht es um die Streetart in Athen? Drückt sie aus, was die Leute denken? Oder steht sie für einen Widerstand, der eigentlich schon gebrochen ist?

Zusammenfassung vom >> Graffitiarchiv

Amnestie oder Artwashing?

besser-djiddah-headWill Jens Besser Gnade oder freies Geleit? Es war eine richtig schöne Aktion von Jens Besser im Februar in Saudi-Arabien. Vollkommen lächerlich, dass er jetzt versucht, Amnestie vom saudischen König zu bekommen. Ist das nicht Artwashing für Saudi-Arabien? Unsere Kritik auf Graffitiarchiv.org: http://www.graffitiarchiv.org/amnestie-oder-artwashing/

Die Streetart der Krise

WDDie Streetart Athens bildet die Kulisse für eine der schlimmsten Krisen der letzten fünfzig Jahre. In fast jedem Beitrag über die europäische Schuldenkrise wird sie als Bebilderung benutzt, meistens ohne dass die Journalisten sich fragen, warum. Das GRAFFITIARCHIV will das nun tun im Rahmen der Ausstellung “ATHENS – BERLIN – CAENS – a transeuropean dialogue on the crisis”: Wie steht es um die Streetart in Athen? Drückt sie aus, was die Leute denken? Oder steht sie für einen Widerstand, der eigentlich schon gebrochen ist? Ein Veranstaltung von JULIA TULKE:

Dienstag, den 24. März 2015 / 19 Uhr / Raum für drastische Maßnahmen, Oderstraße 34 (S-Bahn Frankfurter Allee)

 

 

Dr. Panos Leventis (Associate Professor at the Hammons School of Architecture of Drury University in Springfield, Missouri)
Carsten Janke (Graffitiarchive at Archiv der Jugendkulturen e.V., Berlin)
Oré (Street Artist and Initiator of The ABC Project, Caen)
Moderation: Julia Tulke


Created with flickr slideshow.

3 Gründe, warum Du Graffiti machst

Screenshot: Youtube - Kontra - K - Adrenalin

Screenshot: Youtube – Kontra – K – Adrenalin

Und dazu noch 95 Fotos. Ein smarter Youtube-Beitrag von Christoph Fuchs (Urban Space Research Network). In seinem Vortrag gelingt ihm der überraschende Bogen zwischen männlichem Eroberungstrieb, Yard-Selfies und Graffiti auf nackten Frauen. Ist das endlich die Antwort auf die alte Frage: Warum sprühen Graffitisprüher? Könnte sein. Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

“Die Innenwelten von Sprühern entstehen durch die Landnahme in der Stadt.”
“Jeder Style ist ein Abbild von männlichen Gefühlen in ihrem jeweiligen Entwicklungsstadium.”
“Frauen tauchen hier nur in Schmuddelkalendern auf.”

mit Bildern von: MR.IX ROGER FISO CLINT176 PEPS KASE TOOMER THRILL BERTO VASIA KATSU EXOT TVISD GHS 1UP ORG KES MTA TFZ UT PVC KHC DSF BAD u.a.

“Graffiti als Show-Realität: Landnahmestrategien von Sprühern”

Universität Heidelberg / 24.10.2014 / 18 Min. / http://chrstphfuchs.com

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