Ohno! Nie wieder Streetart-Selfies!

Foto: Flickr- Markheybo

Foto: Flickr- Markheybo

Es ist eine ziemlich schräge Debatte, die da gerade im EU-Parlament läuft. Aber sie offenbart die rechtlichen Grauzonen, in denen Streetart-Fotografie sich europaweit bewegt. Kurz gesagt:
Wenn auf einem Foto ein Stück Streetart erscheint – Zählen dann eher die Rechte des Fotografen (“Panoramafreiheit”) oder die des Streetart-Künstlers (“Urheberrecht”)?
Das Ganze ist zwar noch ziemlich abstrakt. In einem ganz konkreten Fall hat es aber schon Konsequenzen gehabt: Das Buch “Brand Wand” von Harf Zimmermann musste teilweise neu gedruckt werden.

Mehr im > Post vom Graffitiarchiv

 

 

 

 

Was haben der IS und Graffitisprüher gemeinsam?

Quelle: Aggro Berlin

Quelle: Aggro Berlin

Das Graffitiarchiv berichtet über einen neuen Video-Vortrag von Christoph Fuchs: “”Graffiti-Gefühle und -Gewühle + 69 Fotos””. Mit der brisanten Frage: Warum sehen sich Kämpfer des Islamischen Staat und Graffitisprüher in ihren Videos eigentlich so ähnlich?

Schaut rein in den >> Beitrag vom Graffitiarchiv

Dieses Mal geht es nicht, wie in seinem ersten Vortrag, um Bodypainting und Zug-Ergüsse, sondern um die Sprache der Graffitisprüher. Oder vielmehr ihr Stammeln, in dem sich zeigt, dass sie Suchende sind, Suchende nach ihren wahren Gefühlen. Nebenbei streift Fuchs noch Fragen wie: Warum sehen sich Kämpfer des Islamischen Staats und Graffitisprüher in ihren Videos so ähnlich? Woher kommt eigentlich der Name “Overkill”? Und wann hören Sprüher eigentlich auf zu sprühen?

PS:Und wer Christoph Fuchs einmal live erleben möchte, hat am Dienstag (23.06.2015) die Gelegenheit auf der Backjumps:

23.06.2015 – DIALOG – Vortrag 19:00: Writer’s Benchmark: Famegruber und Fuchs über Graffiti (2tlg) Graffiti ohne Gravitation: Innovationen und Merkwürdigkeiten im gegenwärtigen urbanen Lettrismus.Technikvorführung und Bildatlas von Lukas Famegruber / Men of Steel: der Körperpanzer bricht auf ?!? Über Graffitigefühle und andere männliche Psychogeographien.Vortrag und Foto-Stream von Christoph Fuchs

23.06.2015 / 19 Uhr / Backjumps / Kunstraum Kreuzberg/Bethanien / Mariannenplatz 2 / Berlin

Die OZ-Karte: Backjumps-Vortrag vom Graffitiarchiv

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DIE OZ-KARTE – oder was wir Google-Streetart noch entgegenzusetzen haben

 

Über ein Online-Archiv als Wegweiser und Ansporn für künftige Generationen +

Diskussion zu Sinn und Unsinn der digitalen Archivierung +

Unsterblichmachung illegalisierter öffentlicher Kunst und ihrer Urheber_innen.

Vortrag des Graffitiarchivs bei der Backjumps 2015

 

Dienstag, 09.07.2015, 19 Uhr, Bethanien, Berlin

 

 

MAGIC NUMBERS

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Wie sich Berliner Polizei und Presse Graffiti schön rechnen.

Das Graffitiarchiv hatte gestern schon über die Morgenpost und ihre “Recherchen” zum Thema Graffiti berichtet. Jetzt legen sie noch einmal nach und kontern mit den richtigen Zahlen. Die Entwicklung ist demnach eine ganze andere:

Weniger Graffiti-Anzeigen +++ Weniger Beamte, weniger Ermittlungserfolge +++ Keine “Präventionsarbeit” mehr

Hier gibts den Post auf der Seite vom Graffitiarchiv

“Feministische Bürgerwehr? – Quatsch!”

fb-ggVor einer Woche hat das Graffitiarchiv schon über das Werbeverbot in Kreuzberg geschrieben und die neuesten Aktionen feministischer Streetart. Jetzt haben sie ein Interview mit Sarah von den Girl-Gangs gemacht: Hier auf der >> Graffitiarchiv-Seite

Graffitiputzen als Subkultur

Ein schöner Text über die Anti-Graffiti-Politik von Los Angeles: 80 Anti-Graffiti-Teams sind jeden Tag im Einsatz, 5 Quadradkilometer wurden in den letzten Jahren überstrichen. Graffitiputzen scheint sich dort inzwischen zu einer eigenen Subkultur entwickelt zu haben und zur “modernsten Form der Bürgerbeteiligung”.

Mehr Infos und ein Video auf der Seite vom Graffitiarchiv:

http://tinyurl.com/k7kw42p

Jens Besser antwortet auf Kritik des Graffitiarchivs

besser-djiddah-headKritik angekommen? Am 19.3. haben wir auf unserer Seite eine Kritik an der Saudi-Arabien-Reise von Jens Besser veröffentlicht und seinen anschließenden Umgang mit den Medien (“Amnestie oder Artwashing?”). Jens’ Erwiderung auf unsere Vorwürfe veröffentlichen wir jetzt (ungekürzt und unbearbeitet):

Entrance to Utopia – über die Relevanz einer ungenehmigten Wandzeichnung in Dschidda/Saudi-Arabien im regionalen und globalen Kontext ungenehmigter Kunstwerke.

Ganzer Text auf >>Graffitiarchiv.org

Rückblick: Diskussionsrunde – Streetart in der Eurokrise

WDDie Krise hat der Streetart nicht geschadet. Sonst lässt sich ja wenig Gutes sagen über die Eurokrise in Griechenland (Arbeitslosigkeit, Zusammenbruch des Gesundheitssystems, Wohnungslosigkeit, etc.) – aber der Kunst auf der Straße hat sie wohl nicht geschadet.

Dass ist einer der spannenden Punkte, die am Dienstag (24.03.2015) in der Ausstellung “ATHENS – BERLIN – CAENS – a transeuropean dialogue on the crisis” diskutiert wurden. Wir hatten viele Fragen: Wie steht es um die Streetart in Athen? Drückt sie aus, was die Leute denken? Oder steht sie für einen Widerstand, der eigentlich schon gebrochen ist?

Zusammenfassung vom >> Graffitiarchiv

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