Radio-Interview zu Werbegraffiti

Vor Kurzem war das neue Edelstein-Magazin Thema bei FluxFM. Dabei ging es auch viel um den neuen Trend, Werbung als Graffitiwände zu verkaufen. Leider machen dabei auch immer mehr “Szenegrößen” mit, wie eine aktuelle Werbekampagne (#wallsofwir) zeigt.

Hier das FluxFM-Interview: http://hitzerot.com/der-edelstein-x-fluxfm/

Unser ausführlicher Text zum Thema Werbegraffiti: http://www.graffitiarchiv.org/wie-findet-eigentlich-jaegermeister-seine-waende/

wallsofwir3

Prost! Auf die Graffitikultur!

14291843_1181733651847898_2375515626057188813_n

Aktuell gibt es unter dem Hashtag #wallsofwir eine große Graffiti-Werbekampagne – bezahlt von einem deutschen Schnapps-Hersteller. Ziel sei es „den Gemeinschaftssinn innerhalb der Graffitikultur zu feiern und fördern“. Das Graffitiarchiv setzt sich nüchtern (höhö) und ausführlich damit auseinander, wie mit solchen großen Graffitiwänden gegen jede Menge Werbe- und Graffitiregeln verstoßen wird.

NEUER POST ZU WERBEGRAFFITI: http://www.graffitiarchiv.org/wie-findet-eigentlich-jaegermeister-seine-waende/

 

Das erste gedruckte Edelstein-Magazin ist da!

Ein Graffiti-Magazin ohne Züge ist eine Provokation. Und nackte Frauen sind auch nicht drin. Das Ganze auf Recycling-Papier. Damit hebt sich die erste Ausgabe von “Der Edelstein” von ungefähr 99 Prozent dessen ab, was derzeit als Graffiti-Heft auf dem Markt ist. Um sich so etwas zu trauen, muss man schon ein paar gute Fotos im Ärmel haben – und das hat “Der Edelstein”. Jahrelang beglückt er schon die Szene mit seinem tumblr und seinem einzigartigen Blick: Fundstücke, Moneyshots und Altbewährtes. Wenn “Der Edelstein” nicht auch schon lange unser Freund wär – wir würden dieses Heft trotzdem jedem empfehlen.

edelstein

Auf den Schultern unseres Lieblings-Graffiti-Fotografen reist Ihr durch versteckte Höhlen, klettert über Berlins Dächer und reist durch Wand-Landschaften, die längst unter eintönigen Neubau-Apartments verschwunden sind. Eine Auswahl der feinsten Bilder aus jahrelanger Fotoblog-Arbeit.

Das Graffitiarchiv hat auch einen Text im Heft. Dieses Mal haben wir uns ausführlicher damit beschäftigt, woher eigentlich dieses ganzen kommerziellen Graffiti-Wandbilder in den letzten Jahren gekommen sind (“Wie findet eigentlich Nike seine Wände?”). Andere Texte kommen von Spurloser, Spair oder Drum 88. Manche sind ein bisschen pathetisch. Man merkt, hier schreiben Leute, die Wände zum Fetisch erklärt haben: Jede Rille, jeder Putz, jedes Moosstückchen wird ausführlich gewürdigt.

  • Mit Fotos von Mrix, Bus126, Igid, Clint176, Miserables, Spair, Hezht, Bamboo, Magic, Dizzy, Cream, u. A.
  • Texte: Markus Mai, Osif Seiksuh, SPAIR, Joachim Spurloser, LILLI & MAGIC, P. Vector Codierer, Carsten / Graffitiarchiv, DRUM88
  • Kaufen kann man das Ganze im Hitzerot-Shop –>
  • 92 Seiten kosten 12 Euro; Die Auflage hat nur 100 Stück!

 

 

 

Doku vom Vandal#10: Female Fame

FEMALEFAME-COVER

Irgendwo zwischen “Superfrau” und “Hure, die am Rand steht” (Spray City, 1996) – Sind Frauen im Graffiti tatsächlich 2015 immer noch ein Thema? Darum gings beim zehnten VANDAL CAFÉ zum diesjährigen ReclaimYourCity-Kongress im Mensch Meier. Tolle Gäste und ein schöner Zusammenschnitt (komplett oder als 10min-Kurzversion mit Bildern von Foto-Sven).

 

 

 

Auf dem Podium saßen:

Foto: Foto-Sven

Foto: Foto-Sven

  • die Macherinnen der ALL FEMALE JAM
  • die Herausgeberin vom SAMMLUNG-MAGAZIN (hier bestellen!)
  • Caro vom TAZ-STREETART-BLOG (hier)
  • die weltweit aktive Sprüherin TIKA (hier)
  • Bianca Ludewig (Zugriff, Female Pressure)
  • und das Graffitiarchiv.

Hier gehts zum Beitrag beim >> GRAFFITIARCHIV,

Hier gibts mehr über das offene Graffiti-Talkshow >> VANDAL CAFÉ

 

Erster GRAFFITI-ACTION-PARKOUR

Eine Verbindung von Graffiti-Battle und Action-Parkour. Es musste vom Dach gemalt werden und die Dose selber gebaut – der erste Graffiti-Action-Parkour im Rahmen vom ReclaimYourCity-Kongress stellte höchste Ansprüche an Mensch und Material. An fünf Stationen konnte man Punkte sammeln und im Finale wartete eine niegelnagelneue U-Bahn!!! Hier das schöne FOTO-SPEZIAL auf der Website vom >>Graffitiarchiv

 

IMAG1672

Nicht vergessen: RYC-Kongress

ryc-poster-kongressDie Sprüher pfeifen es schon von den Dächern, aber nochmal Erinnern kostet Nix: HEUTE, am Donnerstag (24.09.) startet der ReclaimYourCity-Kongress im MenschMaier. Es gibt viele interessante Gesprächsrunden, ein VANDAL-CAFÉ zum Thema “Female-Fame” und am Sonntag einen wunderbaren GRAFFITI-PARCOUR. Hier das RYC-Kongress-Programm

Ohno! Nie wieder Streetart-Selfies!

Foto: Flickr- Markheybo

Foto: Flickr- Markheybo

Es ist eine ziemlich schräge Debatte, die da gerade im EU-Parlament läuft. Aber sie offenbart die rechtlichen Grauzonen, in denen Streetart-Fotografie sich europaweit bewegt. Kurz gesagt:
Wenn auf einem Foto ein Stück Streetart erscheint – Zählen dann eher die Rechte des Fotografen (“Panoramafreiheit”) oder die des Streetart-Künstlers (“Urheberrecht”)?
Das Ganze ist zwar noch ziemlich abstrakt. In einem ganz konkreten Fall hat es aber schon Konsequenzen gehabt: Das Buch “Brand Wand” von Harf Zimmermann musste teilweise neu gedruckt werden.

Mehr im > Post vom Graffitiarchiv

 

 

 

 

Was haben der IS und Graffitisprüher gemeinsam?

Quelle: Aggro Berlin

Quelle: Aggro Berlin

Das Graffitiarchiv berichtet über einen neuen Video-Vortrag von Christoph Fuchs: “”Graffiti-Gefühle und -Gewühle + 69 Fotos””. Mit der brisanten Frage: Warum sehen sich Kämpfer des Islamischen Staat und Graffitisprüher in ihren Videos eigentlich so ähnlich?

Schaut rein in den >> Beitrag vom Graffitiarchiv

Dieses Mal geht es nicht, wie in seinem ersten Vortrag, um Bodypainting und Zug-Ergüsse, sondern um die Sprache der Graffitisprüher. Oder vielmehr ihr Stammeln, in dem sich zeigt, dass sie Suchende sind, Suchende nach ihren wahren Gefühlen. Nebenbei streift Fuchs noch Fragen wie: Warum sehen sich Kämpfer des Islamischen Staats und Graffitisprüher in ihren Videos so ähnlich? Woher kommt eigentlich der Name “Overkill”? Und wann hören Sprüher eigentlich auf zu sprühen?

PS:Und wer Christoph Fuchs einmal live erleben möchte, hat am Dienstag (23.06.2015) die Gelegenheit auf der Backjumps:

23.06.2015 – DIALOG – Vortrag 19:00: Writer’s Benchmark: Famegruber und Fuchs über Graffiti (2tlg) Graffiti ohne Gravitation: Innovationen und Merkwürdigkeiten im gegenwärtigen urbanen Lettrismus.Technikvorführung und Bildatlas von Lukas Famegruber / Men of Steel: der Körperpanzer bricht auf ?!? Über Graffitigefühle und andere männliche Psychogeographien.Vortrag und Foto-Stream von Christoph Fuchs

23.06.2015 / 19 Uhr / Backjumps / Kunstraum Kreuzberg/Bethanien / Mariannenplatz 2 / Berlin

Donate a Bit- or Litecoin <3:

.