Graffitimusik-Adventskalender

TEASERvorschau-grossEin Highlight des Graffitimusik-Genres: Mit ihrem Song “End to End Burners” huldigen Company Flow den vier Elementen des Hiphop. Das Video war 1998 noch ultra-fortschrittlich und die animierten 3D-Schriftzüge schlängeln sich durchs New Yorker U-Bahnsystem. Form und Inhalt spielen Haschmich oder wie Stenzer es in ihrem Buch “Hauptdarsteller Schrift” formuliert: “Graffiti lehrt auf spezifische Weise den Blick für die labilen Grenzen, teilweise sogar völlig planierten Grenzen von Schrift und Bild.”

Das Video gibts hier… http://www.graffitiarchiv.org/15-dezember-2014/

Ist das Wandkunst – oder kann das weg?

Die beiden Blu-Bilder auf dem Gelände der Cuvrybrache in Berlin-Kreuzberg sind Geschichte. Sie wurden am 11.12.14 nach Einbruch der Dunkelheit übermalt. Die Überraschung: Das Ganze war wahrscheinlich wiederum eine Aktion von Blu. Der >>Tagesspiegel berichtet und auf >>Ilovegraffiti gibts das Statement von Blu.

Im Februar werden wir dazu ein lang geplantes VANDALCAFE veranstalten – Thema: Ist das Graffiti oder kann das weg? – Über den Boom der Murals in Berlin. Also stay tuned!

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Bilder: Livinlarge-Twitter, sixteenmilesofstring-Flickr

 

 

 

Alles außer weiße Weihnachten!

Advents-Graffitikalender 2014

TEASERvorschau-grossMusikvideos und Graffiti – das war schon immer eine gute Mischung. Hinter 24 Türchen haben wir für euch die beste Graffitimusik versammelt, von 1981 bis heute. Wir haben auf die gelungene Kombination von Musik und Bildern (Streetart inklusive) geachtet. Gesponserte Videos hatten leider keine Chance (Sorry, Sofles!). Viel Spaß!

>>> HIER GEHTS ZUM ADVENTSKALENDER <<<

 

 

Wenn die Mauer nicht gefallen wär…

… dann gebe es heute noch eine große legale Graffiti-Wand in Berlin! Das Graffitiarchiv Berlin präsentiert zum Mauerfall-Jubiläum einen kleinen Schatz: 15 Oldschool-Graffitifotos und ein Filmchen - teils unveröffentlichte, teils legendäre Bilder von ODEM, AMOK oder LOOMIT, die Anfang der Neunzigerjahre für das Buch “Spray City” gesammelt wurden und dazu eine Kurz-Video-Dokumentation über die “Spray City Berlin” vom Umbruch-Bildarchiv in Kreuzberg.

>> HIER auf GRAFFITIARCHIV.ORG

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Bild-Müll gegen Titanic-Faktenmagazin

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Am Sonnabend wird erneut an alle Haushalte in der BRD ungefragt eine Bildzeitung zugestellt. Zum grossen Mauerevent am Abend des 08.11.2014 tauscht Die Partei jede (in Worten: jede) “Gratisbild” gegen ein Faktenmagazin der Marke “TITANIC” um.  In Berlin wird das Ganze hier stattfinden:

Zwangsumtausch Bild gegen Titanic  / 17:00 – 23:50 Uhr / Adalbertstraße – Ecke – Bethaniendamm/Engeldamm in Kreuzberg

 

OMG – Männerbilder im HipHop

Egal, ob schmutziger Backjump-Sportfick oder Nightlong-Buntwholie, diese Jungs wissen, was sie wollen: einen One-Night-Stand mit der Stahlbraut von Gleis 6

menz_cut_mittelSolche Zitate, wie aus dem Graffiti-Video “One Night Stand”, sagen eigentlich alles. Eigentlich, denn das es noch andere Männlichkeitsbilder in Graffiti und HipHop gibt, zeigt der Buchbeitrag: “Nur ein Junge von der Straße – Männlichkeiten in der HipHop-Kultur” vom Autorenduo Jung/Schmidt vom Graffitiarchiv.

Außerdem gehts um Rap, homophobe Streetart-Verarschung und Homohop, also auch um Auswege aus der Macho-Misere.

Hier der ausführliche Beitrag auf Graffitiarchiv.org

kerl-sein Der Beitrag stammt aus dem Buch “kERl sein – Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen”. Das Buch ist hier im Onlineshop vom Archiv der Jugendkulturen erhältlich.

 

 

Schluss mit „nolltoleransen“? – In Stockholm soll es eine neue Graffitipolitik geben

Quelle: Tumlr - Incognito Magazine

Quelle: Tumblr – Incognito Magazine

Schwedische Graffiti-Blogs jubeln: Die neue Mehrheit im Stadtparlament von Stockholm hat sich offenbar darauf verständigt, die jahrelange Null-Toleranz-Politik der Stadt aufzugeben. Damit ist das „Skandinavische Modell“ gescheitert, auf das sich auch in Berlin immer wieder Experten berufen haben (z.B. die inzwischen aufgelöste Nofitti-Vereinigung im Jahr 2005).

In Stockholm will nun eine Fraktion aus Sozialdemokraten, Linkspartei, Grünen und Feministen die Null-Toleranz-Regelung gegenüber Graffiti aufgeben.

Ganzer Text und viele Fotos auf >>Graffitiarchiv.org

Deckmäntelchen Streetart

Wie weit reicht die “Unschuld” von Streetart- und Graffitikünstlern? Unser Beitrag zur Diskussion um das “City Canvas” – Projekt vor den Esso-Häusern:

In Hamburg St. Pauli wurde ein riesiger Bauzaun von fünf geladenen Künstlern gestaltet. Was nach einer farbigen Attraktion auf dem Kiez aussieht, ist auf den zweiten Blick ein Politikum. city-canvas_links-mit-fansDie Esso-Initiative vertritt die Interessen der ehemaligen Bewohner_innen, drängt auf einen möglichst hohen Anteil an Sozialwohnungen im geplanten Neubau und macht mobil gegen die zunehmende Aufwertung und Verdrängung einkommenschwacher Menschen aus der Innenstadt. Die Initiative bemängelt das „Artwashing“ durch die Kunst am Bauzaun. Sie werfen dem Immobilienunternehmen Bayerische Hausbau vor, ihre schmutzige Weste durch die Gewinne mit den Esso-Neubauten durch das allzeit frische Deckmäntelchen der Streetart verbergen zu wollen.

Der ganze Beitrag auf >> Graffitiarchiv.org

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