Wie die BVG Graffiti schlimmrechnet – und der Tagesspiegel dabei hilft

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) veröffentlichen dramatische Zahlen. Sie sollen zeigen, wie oft U-Bahnen mit Graffiti besprüht werden. In Wirklichkeit gehen die Schäden durch Graffiti aber seit Jahren zurück. Die BVG erschafft eine fragwürdige Statistik, um Stimmung zu machen gegen Graffiti. Und das zweite Problem: Journalisten übernehmen die Zahlen und machen ihren Job nicht – vor allem beim Tagesspiegel.

-> hier zum ganzen ARTIKEL vom GRAFFITIARCHIV

Wie sehen Farbenblinde Graffiti?

“How do color-blind people see Graffiti?”

A question that we have asked ourselves for a long time. How this affects your graffiti-life, you can guess from the photos below by moving the slider.

More Fotos in the new >> Post by the Graffitiarchiv

“Wie sehen Farbenblinde Graffiti?”

Eine Frage, die wir uns schon lange gestellt haben.  Wie sich diese auswirkt, könnt ihr an den Fotos unten erahnen, indem ihr den Regler verschiebt.

Mehr Fotos gibts im neuen >> Beitrag vom Graffitiarchiv.

1 Jahr #FreeDeniz

Am Mittwoch ist es ein Jahr her, dass der Journalist Deniz Yücel in der Türkei verhaftet wurde. Aus diesem Anlass wird es am Mittwoch, den 14.2.2018, einen Auto-Korso in Berlin geben (ab 16:30 Uhr). Abends wird ein neues Buch vorgestellt bei einer Veranstaltung im Festsaal Kreuzberg (ab 19:00 Uhr). Mehr zur Veranstaltung erfahrt ihr >>HIER. Und zur Einstimmung hier ein neues Graffiti aus Berlin #FreeDeniz. Weitersagen!

Foto: FreeDeniz (CC-BY-Lizenz)

Foto: FreeDeniz (CC-BY-Lizenz)

Friedel54 kann ab Samstag geräumt werden

Das Ladenprojekt “Friedel54” in Berlin-Neukölln steht vor der Räumung: Ende März läuft die Duldung aus, die eine Räumung bislang verhindert hat. Ab Samstag könnte theoretisch geräumt werden. Neben vielen, vielen tollen Veranstaltungen ist der Laden ist eine wichtiger Punkt in Berlins Streetart-Geschichte. Zahllose Plakate, Sticker usw. wurden dort in den letzten 13 Jahren gedruckt. Am Sonntag (02.03.) gibt es um 14 Uhr eine Kundgebung gegen Verdrängung vor der Friedel54.

Taz-Artikel (29.03.17) mit mehr Infos: Rot-rot-grünes Gefahrengebiet (Link)

Immer wieder sonntags: 14.00 Uhr Kundgebung gegen Verdrängung vor dem Laden Friedelstraße 54

Fake-Foto mit Graffiti-S-Bahn

Screenshot: morgenpost.de

Es ist nur ein Foto. Und nicht mal ein besonders gutes. Trotzdem ziert es regelmäßig Zeitungs- und Online-Artikel zum Thema Graffiti auf Zügen. Das Problem ist nur: Auf dem Foto ist gar kein Graffiti zu sehen.

Das Graffitiarchiv hat mal nachgeforscht, woher das Foto kommt und auch gleich Beschwerde beim Deutschen Presserat eingelegt. Denn es handelt sich um einen Fake der Presseabteilung bei der Berliner S-Bahn.

Hier geht’s >> zum ganzen Artikel

 

Playboys-Kalender 2017

Graffiti auf nackter Haut … bei vielen Kalendern mit diesem Thema ging es bisher um *gähn* Graffiti on Girls. Aber jetzt wird’s interessant – und haarig! In Kürze soll ein Kalender mit Graffiti auf Jungs veröffentlicht werden: der PLAYBOYS-Kalender 2017! Nun gibt es einen ersten Fotoblog. Bald wird der Kalender erscheinen! Hier zum Plybys-Fotoblog. Hier zur Facebookseite.

Aus der Ankündigung:

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Graffiti on Boys? Das scheint etwas Revolutionäres zu sein. Seit Jahren boomt „Graffiti on Girls“. Seien es pubertierende Jungs, die ihre Freundinnen antaggen und ins Netz stellen oder gestandene Writer, wie TILT, der ganze Bücher damit auf den Markt bringt. Berliner Writerinnen wollten wissen, was daran so cool ist und haben ihre Version von bemalten Menschen entwickelt. Die entstandene Fotoserie zeigt Berliner Sprüher in ihrem Alltag. Von Actions, übers Dosen putzen bis hin zum Checken. Mit dem Unterschied, dass Sie fast nackt sind und ausnahmsweise von Sprüherinnen der Hauptstadt bemalt wurden. So entstand ein einmaliges Werk, mit einer neuen Sicht auf Graffiti, Lifestyle, Sexismus im Hip Hop und dies immer mit einem Augenzwinkern und einer Portion Erotik. Kaum waren Sprüher im Vorfeld zu einem Projekt mehr uneins: „Es gab diejenigen, die sofort begeistert waren und Teil des Projektes werden wollten und den Teil, der völlig verständnislos reagierte.“ Klar ist: Dieser Kalender ist ein besonderer und wer einen abbekommen will muss sich beeilen.

Radio-Interview zu Werbegraffiti

Vor Kurzem war das neue Edelstein-Magazin Thema bei FluxFM. Dabei ging es auch viel um den neuen Trend, Werbung als Graffitiwände zu verkaufen. Leider machen dabei auch immer mehr “Szenegrößen” mit, wie eine aktuelle Werbekampagne (#wallsofwir) zeigt.

Hier das FluxFM-Interview: http://hitzerot.com/der-edelstein-x-fluxfm/

Unser ausführlicher Text zum Thema Werbegraffiti: http://www.graffitiarchiv.org/wie-findet-eigentlich-jaegermeister-seine-waende/

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Prost! Auf die Graffitikultur!

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Aktuell gibt es unter dem Hashtag #wallsofwir eine große Graffiti-Werbekampagne – bezahlt von einem deutschen Schnapps-Hersteller. Ziel sei es „den Gemeinschaftssinn innerhalb der Graffitikultur zu feiern und fördern“. Das Graffitiarchiv setzt sich nüchtern (höhö) und ausführlich damit auseinander, wie mit solchen großen Graffitiwänden gegen jede Menge Werbe- und Graffitiregeln verstoßen wird.

NEUER POST ZU WERBEGRAFFITI: http://www.graffitiarchiv.org/wie-findet-eigentlich-jaegermeister-seine-waende/