Playboys-Kalender 2017

Graffiti auf nackter Haut … bei vielen Kalendern mit diesem Thema ging es bisher um *gähn* Graffiti on Girls. Aber jetzt wird’s interessant – und haarig! In Kürze soll ein Kalender mit Graffiti auf Jungs veröffentlicht werden: der PLAYBOYS-Kalender 2017! Nun gibt es einen ersten Fotoblog. Bald wird der Kalender erscheinen! Hier zum Plybys-Fotoblog. Hier zur Facebookseite.

Aus der Ankündigung:

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Graffiti on Boys? Das scheint etwas Revolutionäres zu sein. Seit Jahren boomt „Graffiti on Girls“. Seien es pubertierende Jungs, die ihre Freundinnen antaggen und ins Netz stellen oder gestandene Writer, wie TILT, der ganze Bücher damit auf den Markt bringt. Berliner Writerinnen wollten wissen, was daran so cool ist und haben ihre Version von bemalten Menschen entwickelt. Die entstandene Fotoserie zeigt Berliner Sprüher in ihrem Alltag. Von Actions, übers Dosen putzen bis hin zum Checken. Mit dem Unterschied, dass Sie fast nackt sind und ausnahmsweise von Sprüherinnen der Hauptstadt bemalt wurden. So entstand ein einmaliges Werk, mit einer neuen Sicht auf Graffiti, Lifestyle, Sexismus im Hip Hop und dies immer mit einem Augenzwinkern und einer Portion Erotik. Kaum waren Sprüher im Vorfeld zu einem Projekt mehr uneins: „Es gab diejenigen, die sofort begeistert waren und Teil des Projektes werden wollten und den Teil, der völlig verständnislos reagierte.“ Klar ist: Dieser Kalender ist ein besonderer und wer einen abbekommen will muss sich beeilen.

Radio-Interview zu Werbegraffiti

Vor Kurzem war das neue Edelstein-Magazin Thema bei FluxFM. Dabei ging es auch viel um den neuen Trend, Werbung als Graffitiwände zu verkaufen. Leider machen dabei auch immer mehr “Szenegrößen” mit, wie eine aktuelle Werbekampagne (#wallsofwir) zeigt.

Hier das FluxFM-Interview: http://hitzerot.com/der-edelstein-x-fluxfm/

Unser ausführlicher Text zum Thema Werbegraffiti: http://www.graffitiarchiv.org/wie-findet-eigentlich-jaegermeister-seine-waende/

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Prost! Auf die Graffitikultur!

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Aktuell gibt es unter dem Hashtag #wallsofwir eine große Graffiti-Werbekampagne – bezahlt von einem deutschen Schnapps-Hersteller. Ziel sei es „den Gemeinschaftssinn innerhalb der Graffitikultur zu feiern und fördern“. Das Graffitiarchiv setzt sich nüchtern (höhö) und ausführlich damit auseinander, wie mit solchen großen Graffitiwänden gegen jede Menge Werbe- und Graffitiregeln verstoßen wird.

NEUER POST ZU WERBEGRAFFITI: http://www.graffitiarchiv.org/wie-findet-eigentlich-jaegermeister-seine-waende/

 

Das erste gedruckte Edelstein-Magazin ist da!

Ein Graffiti-Magazin ohne Züge ist eine Provokation. Und nackte Frauen sind auch nicht drin. Das Ganze auf Recycling-Papier. Damit hebt sich die erste Ausgabe von “Der Edelstein” von ungefähr 99 Prozent dessen ab, was derzeit als Graffiti-Heft auf dem Markt ist. Um sich so etwas zu trauen, muss man schon ein paar gute Fotos im Ärmel haben – und das hat “Der Edelstein”. Jahrelang beglückt er schon die Szene mit seinem tumblr und seinem einzigartigen Blick: Fundstücke, Moneyshots und Altbewährtes. Wenn “Der Edelstein” nicht auch schon lange unser Freund wär – wir würden dieses Heft trotzdem jedem empfehlen.

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Auf den Schultern unseres Lieblings-Graffiti-Fotografen reist Ihr durch versteckte Höhlen, klettert über Berlins Dächer und reist durch Wand-Landschaften, die längst unter eintönigen Neubau-Apartments verschwunden sind. Eine Auswahl der feinsten Bilder aus jahrelanger Fotoblog-Arbeit.

Das Graffitiarchiv hat auch einen Text im Heft. Dieses Mal haben wir uns ausführlicher damit beschäftigt, woher eigentlich dieses ganzen kommerziellen Graffiti-Wandbilder in den letzten Jahren gekommen sind (“Wie findet eigentlich Nike seine Wände?”). Andere Texte kommen von Spurloser, Spair oder Drum 88. Manche sind ein bisschen pathetisch. Man merkt, hier schreiben Leute, die Wände zum Fetisch erklärt haben: Jede Rille, jeder Putz, jedes Moosstückchen wird ausführlich gewürdigt.

  • Mit Fotos von Mrix, Bus126, Igid, Clint176, Miserables, Spair, Hezht, Bamboo, Magic, Dizzy, Cream, u. A.
  • Texte: Markus Mai, Osif Seiksuh, SPAIR, Joachim Spurloser, LILLI & MAGIC, P. Vector Codierer, Carsten / Graffitiarchiv, DRUM88
  • Kaufen kann man das Ganze im Hitzerot-Shop –>
  • 92 Seiten kosten 12 Euro; Die Auflage hat nur 100 Stück!

 

 

 

Doku vom Vandal#10: Female Fame

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Irgendwo zwischen “Superfrau” und “Hure, die am Rand steht” (Spray City, 1996) – Sind Frauen im Graffiti tatsächlich 2015 immer noch ein Thema? Darum gings beim zehnten VANDAL CAFÉ zum diesjährigen ReclaimYourCity-Kongress im Mensch Meier. Tolle Gäste und ein schöner Zusammenschnitt (komplett oder als 10min-Kurzversion mit Bildern von Foto-Sven).

 

 

 

Auf dem Podium saßen:

Foto: Foto-Sven

Foto: Foto-Sven

  • die Macherinnen der ALL FEMALE JAM
  • die Herausgeberin vom SAMMLUNG-MAGAZIN (hier bestellen!)
  • Caro vom TAZ-STREETART-BLOG (hier)
  • die weltweit aktive Sprüherin TIKA (hier)
  • Bianca Ludewig (Zugriff, Female Pressure)
  • und das Graffitiarchiv.

Hier gehts zum Beitrag beim >> GRAFFITIARCHIV,

Hier gibts mehr über das offene Graffiti-Talkshow >> VANDAL CAFÉ

 

Erster GRAFFITI-ACTION-PARKOUR

Eine Verbindung von Graffiti-Battle und Action-Parkour. Es musste vom Dach gemalt werden und die Dose selber gebaut – der erste Graffiti-Action-Parkour im Rahmen vom ReclaimYourCity-Kongress stellte höchste Ansprüche an Mensch und Material. An fünf Stationen konnte man Punkte sammeln und im Finale wartete eine niegelnagelneue U-Bahn!!! Hier das schöne FOTO-SPEZIAL auf der Website vom >>Graffitiarchiv

 

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Nicht vergessen: RYC-Kongress

ryc-poster-kongressDie Sprüher pfeifen es schon von den Dächern, aber nochmal Erinnern kostet Nix: HEUTE, am Donnerstag (24.09.) startet der ReclaimYourCity-Kongress im MenschMaier. Es gibt viele interessante Gesprächsrunden, ein VANDAL-CAFÉ zum Thema “Female-Fame” und am Sonntag einen wunderbaren GRAFFITI-PARCOUR. Hier das RYC-Kongress-Programm

Ohno! Nie wieder Streetart-Selfies!

Foto: Flickr- Markheybo

Foto: Flickr- Markheybo

Es ist eine ziemlich schräge Debatte, die da gerade im EU-Parlament läuft. Aber sie offenbart die rechtlichen Grauzonen, in denen Streetart-Fotografie sich europaweit bewegt. Kurz gesagt:
Wenn auf einem Foto ein Stück Streetart erscheint – Zählen dann eher die Rechte des Fotografen (“Panoramafreiheit”) oder die des Streetart-Künstlers (“Urheberrecht”)?
Das Ganze ist zwar noch ziemlich abstrakt. In einem ganz konkreten Fall hat es aber schon Konsequenzen gehabt: Das Buch “Brand Wand” von Harf Zimmermann musste teilweise neu gedruckt werden.

Mehr im > Post vom Graffitiarchiv

 

 

 

 

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