By jones, on June 11th, 2013 in Streetart / Graffiti
Das Bild, das viele Menschen im Westen von Afghanistan haben, ist geprägt vom Krieg, von den Taliban und von der korrupten Regierung unter der Schirmherrschaft der USA und ihren Verbündeten. Was wir oft nicht sehen, ist die wachsende Jugendkultur. Es gibt – zwar meist versteckt – Hip-Hopper. Und es gibt Graffiti-Kunst. Die wohl erste afghanische Graffiti-Sprayerin ist Shamsia, mit bürgerlichem Namen Ommolbanin Hassani. Die Künstlerin und Kunstdozentin wohnt in Kabul, in der Hauptstadt Afghanistans. Ihre Graffitis zeigen oft überdimensionierte Frauen in Ganzkörperschleiern, sogenannten Burkas. Damit kämpft sie nicht etwa für eine islamistische Gesellschaft, sondern sie sieht ihre Kunst als Mittel für die Befreiung der Frauen. Deshalb hat die Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ Shamsia in die Schweiz eingeladen. Shamsia gibt Graffiti-Workshops und nimmt an Podiumsdiskussionen teil. Michael Spahr hat sie in Zürich getroffen, wo sie gerade zwei Türen des Kulturzentrums Rote Fabrik besprayte.
By jones, on June 8th, 2013 in Streetart / Graffiti
OFFTOPIC
letzte chance bis zum 10. juni seine unterschrift für ein berlineigenes Stadtwerk ohne atomscheiß abzugeben.
Noch 9.691 Unterschriften bis zum Volksentscheid! 190.309 Berlinerinnen und Berliner sind schon dabei.
Energieversorgung gehört in öffentliche Hand. Und die Verträge mit Vattenfall laufen jetzt oder erst wieder in 20 Jahren aus. Wir Berlinerinnen und Berliner können durch den Rückkauf der Stromnetze und den Aufbau eines berlineigenes Stadtwerks per Volksentscheid für eine soziale, demokratische und ökologische Energiewende sorgen.
By jones, on May 16th, 2013 in Streetart / Graffiti
In the spirit of journalistic integrity, we’ve contacted Street Art 4 Sale and we’ll be presenting their side of the story. But I would like to say this up front and explicitly: this flagrant violation of the rights of the artist and the public offends my sensibilities as both a Berliner and a creator. In private conversations, I’ve been throwing around words like shocking and despicable, but before we officially cry havoc, let’s get down to the nitty-gritty of exactly what is going on here.
…Antisemitische Hetze gab es in Deutschland nicht erst seit dem “Dritten Reich”. Mit Millionen von Aufklebern wurde schon zuvor Hass verbreitet. Jüdische Organisationen ließen sich das nicht gefallen. Sie schlugen zurück – mit smarten Slogans auf eigenen Stickern…
Aufkleber dieser Art sind heute fester Bestandteil im Stadtbild. Große Verbreitung fanden sie allerdings schon Ende des 19. Jahrhunderts.
Unbekannte haben in der Nacht beschlossen das erst vor rund drei Wochen entfernte Mauerstück an der East Side Gallery wieder zu verschließen.
Leider hat die Polizei das Kunstwerk wieder entfernt. Den Artikel + Bilder gibt es via Morgenpost, Unbekannte hatten zuvor einen Wachmann an der Gallery niedergeschlagen…
Umweltfreundliche, high-Quality Sticker gibts beim
STICKMA-Kollektiv aus Dresden (Initiatoren des International Stickerawards & Herausgeber des Klebstoff Magazins):