Graffitifilm-Regisseur zu Haft und Stockschlägen verurteilt

(via ilg/AI) Der iranische Regisseur Keywan Karimi, der 2012 einen Trailer für “Writing on the city”, einem Film über Graffiti in Teheran veröffentlichte, der es aufgrund staatlicher Repression nie zur Veröffentlichung brachte, ist zu sechs Jahren Haft und 223 Stockhieben verurteilt worden.

AI ruft dazu auf, einen Appell an die Verantwortlichen zu schicken Weitere Infos unten, zum direkt unterstützen hier klicken.

Amnesty International schreibt: Keywan Karimi war am 14. Dezember 2013 festgenommen und im Zusammenhang mit einem seiner Filme wegen “Verbreitung von Propaganda gegen das System” angeklagt worden. In dem Film Neveshtan Rooye Shahr (“Auf der Stadt schreiben”) aus dem Jahre 2012 geht es um Graffiti an den Häuserwänden in den Straßen Teherans. Bis auf einen Trailer, der auf YouTube zu sehen war, wurde der Film nie öffentlich ausgestrahlt. Weil er einer Frau, die “ihren Kopf und Nacken nicht bedeckt hatte”, “die Hand geschüttelt” und mit ihr “unter einem Dach” gewesen war, erhob man Anklage wegen “rechtswidriger Beziehungen, bei denen es sich nicht um Ehebruch handelt” gegen ihn. Nach seiner Festnahme wurde Keywan Karimi im Evin-Gefängnis in Einzelhaft und ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand festgehalten. Erst nach einer Woche durfte er seine Familie anrufen. Nach zwölf Tagen wurde er gegen Kaution aus der Haft entlassen.

Nun wurde er, unter anderem, wegen “Beleidigung islamischer Heiligkeiten” und “rechtswidriger Beziehungen” schuldig gesprochen. Er hat ein Rechtsmittel gegen seine Verurteilung eingelegt, welches noch anhängig ist. Sollte er in Verbindung mit seinen friedlichen Aktivitäten inhaftiert werden, würde Amnesty International ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen betrachten.

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Style Wars 2

Veli & Amos, deren Film “Style Wars 2” vergangenes Jahr bei Urban Spree die (Deutschland?)Berlinpremiere feierte, kommt nun Stück für Stück online:

“Here we go! Here we go!
Style Wars 2 is slowly finding its place on the internet.We gonna post an episode every week. Enjoy, comment, like & share.”

Hier Teil 1

S-Bahn Graffiti in der WerkStadt

Ab Samstag, 8. Januar, zeigt Irenäus Ilnicki in der WerkStadt “Dokumentarfotografie vom anhaltenden Reiz Berliner S-Bahn Züge zu besprühen.”
irenaeus-ilnicki

Bewegte Bilder
Irenäus Ilnicki
08.01.2016 – 13.02.2016
WerkStadt,
Emser Straße 124
Neukölln

Jan Kaláb in der BC Gallery

Jan Kaláb, den der eine oder die andere vielleicht noch unter seinem Graffiti-Pseudonym “Point” kennt, wird ab dem 10. Dezember in der BC Gallery ausstellen. Hier gehts zum fb event.
jankalab-bcgallery

Euer Samstag Abend in Berlin

Für die ganz spontanen, hier noch Euer Abend in Berlin:

Ab 17 Uhr gibt´s die Eröffnung von SP38 bei der Open Walls Gallery, um 20 Uhr startet die fiktive Doku “Amo-Te Lisboa” bei Urban Spree.

Amo-Te Lisboa
Eine fiktive Doku über drei Maler, die im Auftrag einer obskuren Gottheit die Stadt bemalen sollen. Mit dabei ist der “Portugiesische Alaniz​” Borondo, sowie Cane Morto, Caso, Gab Respar, Porco, Run & Slika.

Die Filmemacher sind vor Ort, der Eintritt ist frei!

Vive SP38
Seit 20 Jahren lebt und kleistert SP38 in Berlin, die Open Walls Gallery nimmt das als Anlass für eine kleine Retrospektive “Showcasing twenty different posters and just as many photographs – including a brand-new series particularly made for this exhibition.”

Magic Life in der Urban Spree Galerie

Auf dem RAW Gelände, in den Medien aktuell vor allem wegen der erhöhten Kriminalität und der “Gefahr für Leib und Leben”, eröffnet die Urban Spree Galerie am kommenden Samstag, 24. Oktober 2015, ab 19 Uhr die Ausstellung Magic Life.

Magic Life vereint zwei Künstlerkollektive und einen Künstler. Die Nartur Kunstgruppe aus Münster, Osnabrück und Berlin, die Irga Irga Crew aus Wien (das Team hinter dem Wandblatt), sowie den Berliner Johannes Mundinger.

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Freiraumgalerie-Buch Crowdfunding

 

Die Freiraumgalerie initiiert seit 2012 ein großes Wändebemalen in Freiimfelde, einem Stadtviertel von Halle. So sind mittlerweile über 70 Murals entstanden, gemalt von Künstler_innen aus dem In- und Ausland.

Nun gibts das Buch zum Viertel: “Stadt als Leinwand” ist ein Bildband in dem auf 300 Seiten alle bisherigen Wände, die Arbeit dahinter und der Wandel des Viertels gezeigt werden.

Das Crowdfunding für das Buch geht in die letzte Runde, ein paar Scheine fehlen noch. Klickklick:
https://www.startnext.com/freiraumgalerie

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Jens Besser bei Urban Spree Ecke

Ab Donnerstag, 3.9.2015, stellt Jens Besser in der Urban Spree Galerie Ecke aus:
Zeichnungsquerschnitt – 2016

Zeitgleich ist im anderen Teil der Galerie die Vernissage des Tschechischen Künstlers und Illustrators HZA.

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Zur Ausstellung zeigt Besser Siebdrucke, sowie Fotografien von Werken im öffentlichen Raum. Den Hauptteil bilden 12 Motive des Siebdruckkalenders „Zeichnungsquerschnitt – 2016“

Alle Schritte zum Erstellen des Siebdruckkalenders wurden auf analogem Weg realisiert. Vom Motiv ausgehend, über die Erstellung der Druckvorlage, dem Übertragen auf das Sieb bis zum finalen Druck wurde alles mit traditionellen Mitteln ohne digitale Medien umgesetzt.

Der Kalender zeigt die Vielfalt des zeichnerischen Repertoires des Künstlers. Jeder Monat unterscheidet sich nicht nur inhaltlich, sondern auch formal und in der Entstehungsweise der Zeichnung. So vereint der Kalender „Zeichnungsquerschnitt – 2016“ eine Zeichnungsvielfalt von abstrakt bis illustrativ. Der Kalender ist streng limitiert auf 40 Stück.

Jens Besser (*1982 Freiberg/Sachs) ist Wandkünstler, Autor und Organisator zahlreicher Projekte im Bereich Mural-Art und Trainworks. Er realisierte zahlreiche Wandbilder u.a. in Chile, Taiwan, Saudi-Arabien und Bulgarien.

Urban Spree Galerie

Vernissage: Donnerstag, 3. September, ab 19:00 Uhr
Exhibition: Friday, Spetember 4th to Saturday, September 12th, 2015 (12:00-19:00)

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