Das erste gedruckte Edelstein-Magazin ist da!

Ein Graffiti-Magazin ohne Züge ist eine Provokation. Und nackte Frauen sind auch nicht drin. Das Ganze auf Recycling-Papier. Damit hebt sich die erste Ausgabe von “Der Edelstein” von ungefähr 99 Prozent dessen ab, was derzeit als Graffiti-Heft auf dem Markt ist. Um sich so etwas zu trauen, muss man schon ein paar gute Fotos im Ärmel haben – und das hat “Der Edelstein”. Jahrelang beglückt er schon die Szene mit seinem tumblr und seinem einzigartigen Blick: Fundstücke, Moneyshots und Altbewährtes. Wenn “Der Edelstein” nicht auch schon lange unser Freund wär – wir würden dieses Heft trotzdem jedem empfehlen.

edelstein

Auf den Schultern unseres Lieblings-Graffiti-Fotografen reist Ihr durch versteckte Höhlen, klettert über Berlins Dächer und reist durch Wand-Landschaften, die längst unter eintönigen Neubau-Apartments verschwunden sind. Eine Auswahl der feinsten Bilder aus jahrelanger Fotoblog-Arbeit.

Das Graffitiarchiv hat auch einen Text im Heft. Dieses Mal haben wir uns ausführlicher damit beschäftigt, woher eigentlich dieses ganzen kommerziellen Graffiti-Wandbilder in den letzten Jahren gekommen sind (“Wie findet eigentlich Nike seine Wände?”). Andere Texte kommen von Spurloser, Spair oder Drum 88. Manche sind ein bisschen pathetisch. Man merkt, hier schreiben Leute, die Wände zum Fetisch erklärt haben: Jede Rille, jeder Putz, jedes Moosstückchen wird ausführlich gewürdigt.

  • Mit Fotos von Mrix, Bus126, Igid, Clint176, Miserables, Spair, Hezht, Bamboo, Magic, Dizzy, Cream, u. A.
  • Texte: Markus Mai, Osif Seiksuh, SPAIR, Joachim Spurloser, LILLI & MAGIC, P. Vector Codierer, Carsten / Graffitiarchiv, DRUM88
  • Kaufen kann man das Ganze im Hitzerot-Shop –>
  • 92 Seiten kosten 12 Euro; Die Auflage hat nur 100 Stück!

 

 

 

JR in Le Havre

Seit vielen Wochen gibt es teils heftige Proteste gegen die Arbeitsrechtsreform (ähnlich der deutschen Agenda 2010) in Frankreich. Le Havre ist das Herz der Streiks, u.a. wurde hier das größte Erdölterminal blockiert was zu landesweiten Treibstoffknappheiten führte.

SNAP WRAP @Urban Nation

via instagram
Bildschirmfoto 2016-05-16 um 10.02.03

We are ready to celebrate the kick off of the start of the build of the future home of the UN Museum with historical installation for the ever amazing Martha Cooper with Montana…

20.05 ab 19 Uhr
Bülowstraße 97, 10783 Berlin

URBAN UP #4

Via: URBAN UP #4 – 14. – 17.07. 2016
Soziokulturelles Zentrum „Die Villa“, Lessingstr. 7, 04109 Leipzig

Wir freuen uns bereits zum vierten Mal das Streetart und Graffiti Festival „URBAN UP“ präsentieren zu können. Den Kern des Events bildet an drei Tagen eine Ausstellung im Soziokulturellen Zentrum „Die Villa“ in Leipzig, mit Arbeiten von zig Künstlern aus dem In – und Ausland. Die Ausstellung versucht ein möglichst breites Feld an Techniken und Stilmitteln der „Urbanen Kunst“zu zeigen, hierbei reicht die Spannbreite von Graffiti über Sticker, Stencils (Schablonen Graffiti), Paste Up‘s bis zu Installationen. Ziel der Veranstaltung ist neben der Präsentation der künstlerischen Werke, auch den Blick der Bevölkerung auf den öffentlichen Raum als Gestaltungsmedium zu lenken. Der Betrachter wird eingeladen seine Umgebung einmal unter diesem Aspekt zu erforschen und dabei neues zu entdecken.

OPEN CALL, schickt eure sticker an:
Urban Up 4
c/o Kuhnert
P.O.-Box 410 113
04259 Leipzig
Germany

Also write in the Pack your Name, Facebook Name or Facebook Fansite.

Deadline 06. Juni

#paintback

Der Legacy BLN Graffiti Store hat mit #paintback eine schicke Aktion ins Leben gerufen, bei der Hakenkreuze verändert werden, seht selbst:

Angezettelt

Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

20. April bis 31. Juli 2016

Jeder kennt sie und überall kleben sie: auf Straßenschildern, Briefkästen, in S-Bahnhöfen, in Kinderzimmern, auf Liebesbriefen. Klebemarken und -zettel, auch Spuckis genannt, sind seit dem späten 19. Jahrhundert massenhaft verbreitet. Ein kleines Format, das mit großem Eifer im öffentlichen Raum verbreitet, privat gesammelt und getauscht wird. Als kostengünstiges Medium werden Aufkleber bereits früh genutzt, um Weltbilder zu popularisieren. Sammelbilder und -alben verbreiten und verfestigen rassistische Vorstellungen von Ungleichheit und Überlegenheit und tragen sie ins private Leben. Unter Antisemiten sind Klebezettel mit judenfeindlichen Bildern und Parolen außerordentlich populär. Doch jüdische Organisationen wehren sich bald gegen diese Hetze und bekämpfen öffentlich die antisemitische Propaganda. Auch heute werden Sticker zur politischen Agitation genutzt. “Refugees welcome” oder “Nein zum Heim”-Aufkleber signalisieren Akzeptanz, polarisieren oder schüchtern Menschen ein.

Die Ausstellung “Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute” zeigt Klebezettel, Sammelmarken und -bilder, Briefverschlussmarken und Sticker vom Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus bis zur Gegenwart in ihren jeweiligen Kontexten. “Angezettelt” erzählt von einer sozialen Praxis menschenfeindlicher Ressentiments und gleichermaßen die Geschichte der Abwehr antisemitischer und rassistischer Feindbilder.

Eine gemeinsame Ausstellung des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und des Deutschen Historischen Museums.

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr
Wo: Deutsches Historisches Museum
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

www.dhm.de

Hamburg: CE-5 am 16.04

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+ + + + EILMELDUNG + + + +
UFOs über Hamburg!!! + + + +
CE-5 + + + + Nahbegegnung der fünften Art + + + +
Amateuraufnahmen zeigen: Gerdt, Marini, Make8, Oggyländ, Sope von Aliens entführt + + + +
CLOSE + + + + ENCOUNTER 5 + + + + EILMELDUNG

Ort der Begegnung: Kulturgold, Bartelstrasse 65, Hamburg
Mit Morja, Clockwerk, Mr. Tschu und Techno uno werden am 16.04.2016, ab 17 Uhr die Beweise der fünften Art gebührend gefeiert!
Dauer der Begegnung 16.04 – 30.04

Berliner Graffiti Oma

15.000 Bilder, 65 Alben! Die Rudowerin Angelika B. (67) fotografiert seit 13 Jahren Straßenkunst in Berlin.
Den bericht gibt es hier

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