ZINEFEST Berlin 8-9 Nov.

Zum vierte Mal in Folge findet am 8. und 9. November 2014 das Zinefest Berlin statt. Das Zinefest Berlin beschäftigt sich mit der subversiven Kultur selbst veröffentlichter Publikationen (zines) und bietet eine Plattform und einen Treffpunkt für Zine-Liebhaber_innen und kleine unabhängige Verlage aus aller Welt. Zines sind Teil der Subkultur des DIY (“do it yourself”), einem Konzept mit einem veränderten Verhältnis von Produktion und Konsum. Zines sind individuelle autonome Medien, häufig politische Stimmen. Das Zinefest möchte sie der Öffentlichkeit präsentieren und feiern wie besonders sie sind!

DATUM/ZEIT: 8. und 9. November 2014, 12-19h
ORT: SfE, Gneisenaustraße 2A (U6 Mehringdamm).

zinefestberlin.com

via fb.com/zinefestberlin

es wird auch jede menge Workshops geben, checkt sie aus!

Wenn die Mauer nicht gefallen wär…

… dann gebe es heute noch eine große legale Graffiti-Wand in Berlin! Das Graffitiarchiv Berlin präsentiert zum Mauerfall-Jubiläum einen kleinen Schatz: 15 Oldschool-Graffitifotos und ein Filmchen - teils unveröffentlichte, teils legendäre Bilder von ODEM, AMOK oder LOOMIT, die Anfang der Neunzigerjahre für das Buch “Spray City” gesammelt wurden und dazu eine Kurz-Video-Dokumentation über die “Spray City Berlin” vom Umbruch-Bildarchiv in Kreuzberg.

>> HIER auf GRAFFITIARCHIV.ORG

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#ohlauer

Various & Gould @ARTvergnuegen

SATone in Indien

Der Münchener SATone war kürzlich in Indien und hat mit traditionellen Filmplakat-Malern eine Wand umgesetzt. Via Mail:

This arresting mural in Chennai, India, does more than just bring together two very different styles. It also unites two completely diverse painting techniques, two cultures and two histories. With intricate details, the mural painted by SatOne and M.P. Dhakshana is the result of the first collaboration between an urban artist with a traditional Indian film hoarding painter. Set in the frame of a project organised by the local Goethe-Institut and curated by Georg Zolchow, the two artists worked on a common wall. In a workshop SatOne and M.P. Dhakshana chose to create a fictitious film poster titled ‘Curiosity’. This theme was interpreted by each artist in his own unique style, with each taking a individual path, yet finding ways to merge the styles into one piece of art. This is the first step towards a movement of urban art in Chennai, which is currently rare. However, public spaces have been dominated for decades by the art of these often nameless film hoarding painters, who created massive hoardings that coloured the city for decades. Since the late 90s these striking paintings are disappearing. Meanwhile the interest in urban art is noticeably increasing as India’s young seek new creative outlets. In this sense the painting of SatOne and M.P. Dhakshana is not just an homage to the hoarding painters, but also a landmark as it’s the first significant urban art project in the region. This remarkable wall is also a visual announcement: By early next year, a bigger urban art festival will take place in Chennai.

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Die Schule bleibt!

via Stressi

29.10.: Gerhart-Hauptmann-Schule, Ohlauerstr. – 19.00 Uhr
Kundgebung und Konzert für ein Bleiberecht für Alle. Die besetzte Schule in der Ohlauerstraße ist wieder akut räumungsbedroht, nachdem Bezirk und Senat alle Versprechungen gebrochen und die politischen Verhandlungen damit zur Farce gemacht haben. Die Aktivist_innen in der Schule brauchen nun unsere Unterstützung auf der Straße. Lasst uns den Abend vor der Schule verbringen, kommt zur Kundgebung mit live DJ und Hip-Hop-Konzert!
Line-up: Darlino (Rap & Reggae), Kobito (Zeckenrap/Tick Tick Boom), Refpolk (Zeckenrap/Tick Tick Boom), Alexis Zaza.

OMG – Männerbilder im HipHop

Egal, ob schmutziger Backjump-Sportfick oder Nightlong-Buntwholie, diese Jungs wissen, was sie wollen: einen One-Night-Stand mit der Stahlbraut von Gleis 6

menz_cut_mittelSolche Zitate, wie aus dem Graffiti-Video “One Night Stand”, sagen eigentlich alles. Eigentlich, denn das es noch andere Männlichkeitsbilder in Graffiti und HipHop gibt, zeigt der Buchbeitrag: “Nur ein Junge von der Straße – Männlichkeiten in der HipHop-Kultur” vom Autorenduo Jung/Schmidt vom Graffitiarchiv.

Außerdem gehts um Rap, homophobe Streetart-Verarschung und Homohop, also auch um Auswege aus der Macho-Misere.

Hier der ausführliche Beitrag auf Graffitiarchiv.org

kerl-sein Der Beitrag stammt aus dem Buch “kERl sein – Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen”. Das Buch ist hier im Onlineshop vom Archiv der Jugendkulturen erhältlich.

 

 

Happy Birthday GRAFFITI WORLD

Das Buch GRAFFITI WORLD feiert heute seinen 10ten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch Nicholaz Ganz.

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