Morgen (23.5.13) eroeffnet die neue Streetart-Ausstellung im Millerntor-Stadium in Hamburg. Beteiligte Artists sind:
4000, 56K, ADAMEVA, Beau Stanton, Boris Hoppek, Boxi, Casey McKee, David Shillinglaw, Erniebert, Frau Benz, Henning Kles, Heiko Müller, Holzweg, Jim Avignon, Jon Burgerman, Jo Fischer, Konstanze Habermann, Los Piratoz, Low Bros, MittenImWald, Paul Ripke, Queen Kong, Rai Escale, Rebelzer, Ramba Zamba Posse St. Pauli, SPETO, Susanne Katzenberg, Thomas Koch / strassenkoeter, Till Gerhard, Uwe Lewitzky, Will Barras, Zezao.
nikolaus hin, sylvester her – die christlichen heiligen haben ausgedient, und ihre kerzen sind längst erloschen. an ihrer statt erfahren heutzutage idole wie barack obama und lady gaga eine fast schon religiöse verehrung. als vorbilder spenden sie den mitmenschen hoffnung und trost und können mitunter auch den lauf der dinge verändern. doch sind sie einflussreich genug, um auch nur annähernd all den akuten problemen dieser welt zu begegnen? wünscht man sich – selbst als vermeintlich aufgeklärter mensch – angesichts der täglichen schreckensmeldungen nicht manchmal irgendwelche übermächtigen instanzen herbei, die die menschheit retten können, vor all den katastrophen und nicht zuletzt sich selbst?
an dieser stelle haben various & gould mit „sankt nimmerlein“, ihrer Serie überlebensgroßer siebdruckfiguren, angesetzt. mit liebe zum detail, viel humor und auch einiger schärfe haben sie eine illustre reihe moderner heiliger erschaffen. diese sind als neue nothelfer konzipiert, die bei aktuell drängenden problemen wie globalisierung, gentrifizierung, klimawandel und finanzkrise für unterstützung und sicherheit sorgen sollen.
die heilige barbara freut sich, dass various & gould ihre schutzpatrone und die geschichten dahinter dem publikum in der fleetstreet vorstellen.
ein vortrag zum anschauen, von und mit dem berliner künstlerduo VARIOUS & GOULD.
In der Einzelausstellung „Vanish” zeigt Circle Culture in Hamburg erstmals abstrakte Malereien von XOOOOX . Der Künstler sieht in seinen Arbeiten geordnetes Chaos: Es gibt beim Hängen der Bilder kein Oben und kein Unten, da dem Künstler eine allgemeine Öffnung seines Werkes wichtig ist. In Anlehnung an die allgegenwärtigen Energien und endlosen Möglichkeiten im Konstrukt des Lebens und des Kosmos möchte sich XOOOOX in seiner Malerei nicht auf das Format der Leinwand beschränken, sondern lässt sie imaginär endlos über den Rand hinausgehen und führt den Betrachter in die restriktionslose Grenzenlosigkeit.
Under Pressure presents “BASE23-Drawings From The 23rd Dimension” Wednesday 27th february 2013 / 18:00-21:00H / Schanzenstr. 10 / Hamburg! There is also the release of the “UnderPressure x BASE23″ collab t-shirt and the preview of Down By Law magazine No.12! See you there!!!
Vom 16. – 18. Februar 2013 können sich die Hamburger über ein besonderes Event freuen: “WE ❤ 8BIT – Retro Games Art Show”. Über 40 Künstler aus unterschiedlichsten Bereichen feiern in einer Gruppenausstellung ihre Computerspielkindheit in den 80er und 90er Jahren.
Wer erinnert sich nicht gern an seinen ersten Computer? Damals haben wir mit dem C64, den Spielekonsolen der ersten Generation oder auch dem Heimcomputer die ersten digitalen Welten erkundet. Besonders die grobpixeligen Spiele haben dabei unsere Fantasie beflügelt. Und das tun sie noch heute.
Mit: Daim, Can2, Clemens Behr, Thomas Schostok, Robert Matzke, Rocket & Wink, DXTR, Frau Isa, Look, Vidam, Stefan “Stuka” Mückner, Tasek, Desk7, Glaze, Hombre, Amit2.0, Chedo, Frank Hoppmann, Liz Hanke, Jörg Hartmann, Base 23, Flying Förtress, Kingdrips, 44 Flavours, Thomas Weyres, Peter Fehler, Philipp York Martin, Kewen, Cide, S-Fly, Timo Brunkhorst, Zipper die Rakete, Artime Joe, Jay Flow, Van Data, Sarah Tolpeit, Won Abc, Kid Crow, Antoni Tudisco, Tobias Wüstefeld, Cone, Robinizer Design Studio, Herr Orm.
Die Ausstellung kreist um ein Grundthema: Absperrungen im öffentlichen Raum, die noch „unkultivierte“, unfertige, brachliegende Gebiete abgrenzen. Das wirft Fragen auf: Wem gehören diese Frei- flächen und warum werden sie vor der Öffentlichkeit abgegrenzt? Wird so vielleicht versucht unkontrollierte Nutzungen zu verhindern? Die Zukunft dieser Areale ist nur scheinbar offen.
Denn rhetorisch gefragt: Wer wird sich an ihrer Gestaltung beteiligen und in welcher Form? Derartige Themen, die aus verschiedenen Initiativen und Protestbewegungen bekannt sind, interessieren WAV. Sie setzen diese Fragestellun- gen in Bezug zu den Möglichkeiten der zeitgenössischen Kunst. In dieser Ausstellung leiten sie ihre Darstellungsstrategien aus konzeptuellen Strömungen der jüngeren Kunstgeschichte her, wie z.B. der „Land- art“, der „Minimal Art“ oder dem „Found Object“. Vielleicht lässt sich damit der Diskurs in beide Richtungen erweitern…
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