“Es geht vor allen Dingen um Verdrängung” Podcast

#samstagabend #rigaer #parade #gefahrengebiet #steuergelderverschwenden #polizei #rigaer94 #B0907

Ein von LAAX (@laax87) gepostetes Foto am

Gentrifizierung in Berlin – Andrej Holm im Gespräch mit Nana Brink
Das Interview gibt es als Audio Podcast oder zum Nachlesen auf Deutschlandradio Kultur

Can I jump?

Via: theguardian.com
Republican presidential candidate Donald Trump has promised to build a wall on the border of the US and Mexico. Palestinian artist Khaled Jarrar is one of the Cultrunners, a group of 10 Middle Eastern artists exploring the ideological boundaries between the US and the Middle East

JR in Le Havre

Seit vielen Wochen gibt es teils heftige Proteste gegen die Arbeitsrechtsreform (ähnlich der deutschen Agenda 2010) in Frankreich. Le Havre ist das Herz der Streiks, u.a. wurde hier das größte Erdölterminal blockiert was zu landesweiten Treibstoffknappheiten führte.

Crowdfunding – Toolsforaction

Am 4. Juni 2016 werden rund 1.500 Neonazis in Dortmund erwartet, um gegen die angebliche “Überfremdung” der deutschen Gesellschaft zu demonstrieren. Es ist kein Zufall, dass dieser Aufmarsch 2016 in Dortmund stattfinden wird. Dortmund ist berüchtigt für seine international vernetzte rechtsradikale Szene.

Die Künstler von Tools for Action planen gemeinsam mit dem Schauspiel Dortmund, dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt und zahlreichen Schulen eine luftige Gegen-Aktion: aufblasbare Spiegel-Barrikaden!

An verschiedenen Orten der Stadt sollen aufblasbare Barrikaden aufgebaut werden, um dann in einer konzertierten Aktion zusammen zu kommen. Diese Barrikaden wurden erstmals 2015 beim Pariser Klimagipfel auf der Straße erprobt. Unser Ziel diesmal: die Nazi-Marschroute in Dortmund verhindern und der Fremdenfeindlichkeit buchstäblich den Spiegel vorhalten.

Noch mehr Infos, Videos und Bilder findet ihr auf der dazugehörigen Crowdfunding-Kampagne.

Einigen werden die aufblasbaren Objekte der toolsforaction Gruppe vom 1. Mai oder dem ReclaimyourCity Kongress ein Begriff sein.

Angezettelt

Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

20. April bis 31. Juli 2016

Jeder kennt sie und überall kleben sie: auf Straßenschildern, Briefkästen, in S-Bahnhöfen, in Kinderzimmern, auf Liebesbriefen. Klebemarken und -zettel, auch Spuckis genannt, sind seit dem späten 19. Jahrhundert massenhaft verbreitet. Ein kleines Format, das mit großem Eifer im öffentlichen Raum verbreitet, privat gesammelt und getauscht wird. Als kostengünstiges Medium werden Aufkleber bereits früh genutzt, um Weltbilder zu popularisieren. Sammelbilder und -alben verbreiten und verfestigen rassistische Vorstellungen von Ungleichheit und Überlegenheit und tragen sie ins private Leben. Unter Antisemiten sind Klebezettel mit judenfeindlichen Bildern und Parolen außerordentlich populär. Doch jüdische Organisationen wehren sich bald gegen diese Hetze und bekämpfen öffentlich die antisemitische Propaganda. Auch heute werden Sticker zur politischen Agitation genutzt. “Refugees welcome” oder “Nein zum Heim”-Aufkleber signalisieren Akzeptanz, polarisieren oder schüchtern Menschen ein.

Die Ausstellung “Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute” zeigt Klebezettel, Sammelmarken und -bilder, Briefverschlussmarken und Sticker vom Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus bis zur Gegenwart in ihren jeweiligen Kontexten. “Angezettelt” erzählt von einer sozialen Praxis menschenfeindlicher Ressentiments und gleichermaßen die Geschichte der Abwehr antisemitischer und rassistischer Feindbilder.

Eine gemeinsame Ausstellung des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und des Deutschen Historischen Museums.

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr
Wo: Deutsches Historisches Museum
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

www.dhm.de

Berufungsurteil: 223 Stockschläge und haft für Graffitifilm-Regisseur

Wir hatten hier neulich über den iranischen Regisseur Keywan Karimi berichtet, der einen Film über Graffiti in Teheran drehte, den er nie veröffentlichte, da bereits der Trailer dazu führte, ihn zu sechs Jahren Haft und 223 Stockschlägen zu verurteilen.

Im nicht anfechtbaren Berufungsurteil wurden nun die 223 Schläge bestätigt, die Haftstrafe beträgt soll “nur noch” ein Jahr betragen.

Via Amnesty International gibt es weitere Informationen – und hier die zwei-Klick-Möglichkeit den Verantwortlichen gegenüber Euren Unmut auszudrücken.

Spendenaktion für Kein Bock auf Nazis

Via betterplace.org

Wir wollen mit eurer Hilfe mehr als 100.000 Aufkleber und Infomaterial gegen Neonazis und Rassismus kostenlos verschicken.

Warum? Weil seit Monaten Rassisten gegen Flüchtlinge hetzen, weil fast jede Nacht Anschläge auf Unterkünfte stattfinden, weil die Neonazis glauben, dass sie den “Willen des Volkes” mit Mord und Totschlag umsetzen können.

Derzeit sieht man in den Städten immer öfter rassistische Aufkleber mit Hetze gegen alle, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen.

Wir wollen ein Zeichen gegen den Hass setzen und helfen, die Propaganda der Rassisten verschwinden zu lassen. Das fängt beim Überkleben entsprechender Sticker an. Es gibt da draußen viele Tausend Menschen, die etwas tun wollen. Wir schicken 1.000 Aktivisten ein Paket mit Aufklebern und Infomaterial.

Je mehr Geld zusammenkommt, desto mehr Menschen können wir mit Stickerpaketen versorgen. Los gehts!

hier gehts zur Spendenaktion

Ein Hilfsprojekt von „Kein Bock auf Nazis / apabiz e.V.“ (C. Schulze) in Berlin, Deutschland
http://www.keinbockaufnazis.de/

Female Jam 2016

Via: Reclaimyourcity
Wie jedes Jahr macht die 8.März-Crew eine Graffiti-Jam zum Frauentach!
Tagsüber, das wird fett.
Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin-Kreuzberg

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