Need Contacts ?

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Das Büchlein “Contacts” ist bereits seit einigen Tagen erhältlich. Es ist eine durchaus pikante Idee persönliche Visitenkarten der “Who-Is-Who der Kunstwelt” zu publizieren, wenngleich die Kunstwelt immerzu von sich behauptet die offenste aller Parallelwelten zu sein. In der Kunst ist die Spannweite zwischen “Erfolg” und “Versagen” immernoch riesig und daher sind Kontakte zum “Who-Is-Who” oft hilfreich um zu den “Erfolgreichen” der Szene zu gehören.
Da auch die Urban-Art-Welt in den letzten Jahren in Kunsthallen und Gallerien einzog, bzw. sich dem Thema immer mehr “Who-is-Who” annehmen könnte dieses Buch auch den ein oder anderen Urban Art Akteur zusagen.
Ich bin mal gespannt in welcher Auflage dieses Buch abgesetzt wird und in welchem Bücherregal man diese Neuerscheinung findet. Auf jedenfall ‘ne “pfiffige” Idee aus dem Hause international neighborhood.

Dokumentarfilm: Wem gehört die Stadt?

Gestern lief der Dokumentarfilm “Wem gehört die Stadt?” in der ARD, der jetzt noch hier in der Mediathek zu finden ist.

Video: Dokumentarfilm im Ersten: Wem gehört die Stadt?

Ein Mietshaus in Neukölln soll saniert, in Eigentumswohnungen umgewandelt und teuer verkauft werden. Plötzlich entdecken Mieter, dass ihre Wohnung – schick aufgemacht – auf Immobilienportalen zum Verkauf angeboten wird. Ihnen selbst steht eine saftige Mieterhöhung ins Haus. Wie kann das sein? Der Film von Kristian Kähler und Andreas Wilcke gibt einen tiefen Einblick in das Geschehen am aufgewühlten Berliner Immobilienmarkt.

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Entführter Street-Art Künstler in Donezk

Via Mail (und Facebook):

Der Street-Art Künstler Sergej Sacharov, der das Kunstprojekt „Mursilki“ ins Leben gerufen hat, wurde am Mittwochabend von vier Terroristen entführt. Sie nahmen darüber hinaus auch seinen Computer und weitere Unterlagen aus Sacharov‘s Wohnung mit. Die Entführung wurde von einer Nachbarin beobachtet. Sie fragte die Männer wohin sie Sacharov bringen würden und bekam die Antwort, dass sie zur „Schnelleingreiftruppe“ gehören, einen Befehl ausführen würden und über weitere Einzelheiten nicht informiert seien.

Am Freitagabend teilte Sergej Masurkevich, der Pressesprecher der Gruppe „Mursilki“, über Facebook mit, dass Sergej Sacharov noch am Leben sei. Weitere Details nannte er nicht.

Einige Bilder und Installationen des Street-Art-Projektes der Gruppe können im weiterführenden Link angesehen werden. Die Bilder wurden auf öffentliche Wände in der Stadt Donezk gesprüht. Ein Bild zeigt beispielsweise Igor Girkin mit einer Pistole, die er sich an seinen eigenen Kopf setzt, mit der Bildunterschrift „Just do it“ (siehe hier).

SPON: Putins Propaganda-Sprayer

Spiegel-Online hat gestern einen Artikel mit Titel: “Graffiti für den Kreml: Putins Propaganda-Sprayer” veröffentlicht:

Es kommt selten vor, dass Regierungsparteien Graffiti-Sprayer beauftragen, um für ihre politischen Ziele zu werben. Ausgerechnet in Moskau aber lässt die Kreml-Partei “Einiges Russland” eifrig Häuserwände besprühen: mit nationalistischen Propaganda-Bildern.

Da ist auf einer Mauer der Aminewskoje-Chaussee im Westen der russischen Hauptstadt zu sehen, wie Wladimir Putin – mit breitem Lächeln und Seemanns-Shirt – mit einem Boot in Richtung der von Russland annektierten Halbinsel Krim fährt. Der amerikanische Präsident Barack Obama hingegen paddelt machtlos in einer Nussschale.

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28.7.2014: Hausbesetzung in Essen

In der Nacht auf den 28.7.2014 wurde ein Gelände und Haus in der Frohnhauser Straße von der Kampagne A.F.F.E. (Aktion für Freiräume in Essen) in Essen im Ruhrgebiet besetzt. Stellungnahme und weitere Infos gibt es hier auf der Seite zur Kampagne oder auf Facebook:

Wir bitten den vormaligen Eigentümer, um schnellstmögliche Schlüsselübergabe, sodass eine angemessene Nutzung des Geländes möglich wird. Dazu zählt auch die Einrichtung einer regulären Versorgung mit Elektrizität, Wasser und sanitären Anlagen.

Nach jahrelangem Leerstand und notdürftiger, instandhaltender Bautätigkeit des bisherigen Besitzers möchten wir auf dem Gelände „Räume für Politik Ungewissheit Bedingungslose Liebe Ideologiekritik und Kunst“ (kurz: RÄ.P.U.B.L.I.K.) errichten. Die auf dem Gelände vorhandenen Gebäude und Freiflächen bieten dafür die ideale Infrastruktur.

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BERLIN BESETZT

Tolles Projekt von u.a. Reclaimyourcity und dem Pappsatt-Medienkollektiv: eine interaktive Karte von Berlin, die besetzte Häuser seit den 70ern dokumentiert: http://berlin-besetzt.de.

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Petition zum Erhalt des Mauerpark-Flohmarktes in Berlin

Der traditionelle Mauerparkflohmarkt soll weichen. Dagen wehren sich Leute – in einem ersten Schritt mit dieser Petition (edit: die schon alle erforderlichen Stimmen hat):

Unmittelbar vor unserem 10-jährigen Jubiläum haben wir von unserem Vermieter eine Kündigung ohne Nennung von Gründen erhalten. Bereits in den vergangenen Monaten hatten wir durch Einschränkungen seitens des Vermieters große Schwierigkeiten, den Markt wie gewohnt zu veranstalten.

Es ist uns nicht möglich einen Gesprächstermin zu erhalten um die Kündigung und die bisherigen Vorgänge noch einmal zu besprechen.Der Vermieter ist gewillt den Markt neu zu vergeben.

Die einzige Möglichkeit, die uns nun nachträglich eingeräumt wurde ist, uns als einer von mehreren Kandidaten bis zum 28. Juli um den Markt zu bewerben – den Markt den wir gegründet und über die Jahre aufgebaut haben. Alles was ein möglicher Nachfolger übernehmen würde basiert auf den Ideen und der Arbeit von uns und unseren Händlern.

Wir haben die letzten Jahre immer großen Wert darauf gelegt, dass der Charme des Markts erhalten bleibt. Fast 25 Jahre nach dem Fall der Mauer ist es maßgeblich durch unsere Arbeit als Veranstalter des Markts gelungen, den ehemaligen Todesstreifen an dieser Stelle sonntags zu einem bemerkenswerten Ort der Begegnung zu verwandeln.

Als Ausläufer der Gedenkstätte Berliner Mauer ist der Mauerpark heute – und insbesondere der Markt am Sonntag – ein gutes Beispiel für die Überwindung der Trennung von Ost und West und steht dafür, wie die unterschiedlichsten Leute friedlich zusammentreffen können. Auf einer Fläche, an der früher zwei politische Systeme aufeinander prallten, entstand ein außerordentlicher, interkultureller Treffpunkt und ein vibrierender Markt.

Um die 40.000 Besucherinnen und Besucher feiern dort regelmäßig sonntags ein friedliches Fest!
Das ist nun zum wiederholten Male -trotz der zwischenzeitlich gefundenen politischen Lösung – gefährdet.

Unsere Bitte an Euch: Zeigt uns und dem Vermieter durch Eure Unterschrift, dass Ihr den Markt so erhalten sehen wollt, wie er die letzten Jahre war und dass Ihr mit uns als Betreiber und unserer bisher geleisteten Arbeit zufrieden seid.

Eure Unterschrift wäre für uns eine große Unterstützung für das bevorstehende Bewerbungsverfahren!

Freiheit statt Angst Demo in Berlin (30.8.14)

Die diesjährige “FREIHEIT STATT ANGST”-Demo finde am 30.August statt. Gerade wurde der Aufruf released:

Am 30. August 2014 um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Stoppt den Überwachungswahn!

Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht!

Wer überwacht wird, ist nicht frei!

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

Aufstehen statt Aussitzen!

Derweil übt sich unsere Bundesregierung in stoischer Untätigkeit. Sie ist im Begriff unsere Grundrechte aufzugeben, aber so leicht lassen wir Merkel und Co. mit ihrer Strategie des Aussitzens nicht davon kommen. Deshalb stehen wir gemeinsam auf, um die grenzenlose Überwachung endlich zu beenden!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst. Wir brauchen Euch!

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