10 Years Later – Siempre Antifa Bombing pt 2

Un der zweite Teil, der Graffiti-Action gegen rechte Gewalt und dem Aufruf zur Demo in Dortmund am 28.3.2015 (erster Teil und Infos):

10 Years Later – Siempre Antifa Bombing

Am 28. März 2015 jährt sich der Mord an Thomas »Schmuddel« Schulz zum zehnten Mal. Der Punk wurde am Ostersonntag 2005 durch den Neonazi Sven Kahlin in der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße erstochen, nachdem Thomas ihn aufgrund seiner rechten Bekleidung zur Rede gestellt hatte. Er verstarb wenige Zeit später. Wir werden daher an diesem Tag in Dortmund gegen rechte Gewalt demonstrieren. In diesem Zusammenhang wollen wir auf die Aktualität und die Dimensionen rechter Gewalt hinweisen und die tiefe Verankerung rechter Ideologien in der Gesellschaft thematisieren. Auch dieses Jahr werden wir wieder gegen die Dortmunder Neonazis demonstrieren, die mittlerweile im Gewand der Partei „Die Rechte“ auftreten. Wir wollen zeigen, dass Thomas Schulz und alle anderen, die Neonazis und RassistInnen zum Opfer gefallen sind, nicht vergessen sind.

http://dortmund.blogsport.de/

3 Gründe, warum Du Graffiti machst

Screenshot: Youtube - Kontra - K - Adrenalin

Screenshot: Youtube – Kontra – K – Adrenalin

Und dazu noch 95 Fotos. Ein smarter Youtube-Beitrag von Christoph Fuchs (Urban Space Research Network). In seinem Vortrag gelingt ihm der überraschende Bogen zwischen männlichem Eroberungstrieb, Yard-Selfies und Graffiti auf nackten Frauen. Ist das endlich die Antwort auf die alte Frage: Warum sprühen Graffitisprüher? Könnte sein. Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

“Die Innenwelten von Sprühern entstehen durch die Landnahme in der Stadt.”
“Jeder Style ist ein Abbild von männlichen Gefühlen in ihrem jeweiligen Entwicklungsstadium.”
“Frauen tauchen hier nur in Schmuddelkalendern auf.”

mit Bildern von: MR.IX ROGER FISO CLINT176 PEPS KASE TOOMER THRILL BERTO VASIA KATSU EXOT TVISD GHS 1UP ORG KES MTA TFZ UT PVC KHC DSF BAD u.a.

“Graffiti als Show-Realität: Landnahmestrategien von Sprühern”

Universität Heidelberg / 24.10.2014 / 18 Min. / http://chrstphfuchs.com

Ägypten beschlagnahmt “Walls of Freedom”

Via SPON:

Die ägyptische Regierung hat einen in Deutschland verlegten Bildband konfisziert. Er zeigt regierungskritische Graffiti aus der Zeit der Revolution von 2011.

den kurzen Artikel gibts hier

Podcast: Olympia? Nein, danke!

Das A-Radio Berlin im Interview mit der Initiative “Olympia verhindern – IOC zerschlagen”

Weitere RYC Fotos

Bildschirmfoto 2015-02-05 um 09.08.08
© Lucky Cat

Wie schon im Dezember letzten Jahres berichtet wurde, fand in Kreuzberg die Reclaim your City Austellung statt.

Am 7.12.2014 haben Kunst- und Stadtinitiativen das Dragoner Areal in Berlin-Kreuzberg temporär besetzt und als Dauerausstellung der Öffentlichkeit freigegeben. Das Areal ist von Privatisierung und Luxusbebauung bedroht. Mehrere hundert Teilnehmer*innen kamen zur Eröffnung.

Lucky Cat hat nun weitere Bilder via flickr veröffentlicht.

Weitere Infos findet ihr auch hier

Pixação-Spezial / Niklas Franzen

RIP Khaled Idris Bahray

Via Mekonnen Mesghena:

Khaled Idris Bahray, ein 20-jähriger Flüchtling aus Eritrea, wurde heute (Dienstag, 13.01.2015) am frühen morgen blutüberströmt und tot direkt vor seiner Haustür in Dresden gefunden. Gestern (Montag, 12. Januar 2015) verließ Khaled Idris gegen 20 Uhr am Abend seine Unterkunft, die in der Dresdner Innenstadt liegt, um schnell einzukaufen. Sein Mobiltelefon ließ er Zuhause. Er kehrte nie wieder zurück. Da seine Mitbewohner*innen montags aus Angst vor Pegida-Demonstrationen ihre Unterkunft kaum verlassen, wissen sie nicht, wann genau der junge Flüchtling umgekommen ist.

Die Freund*innen und Mitbewohner*innen von Khaled Idris gehen von gewaltsamer Tötung aus, weil sie seine Leiche blutüberströmt und mit sichtbaren Verletzungen vorgefunden haben. Sie selbst stehen unter Schock und fürchten ähnliches Schicksal. Regelmäßig werden die Bewohner*innen der Unterkunft beschimpft und bedroht. Montags trauen sich die Flüchtlinge kaum aus ihrer Unterkunft, weil immer wieder aggressive Teilnehmer/innen der Pegida-Demonstrationen an ihre Eingangstür treten und die Bewohner*innen beschimpfen.

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