G20 Doku – Der Gipfel der Polizeigewalt

Offtopic:

Nach dem G20 Gipfel in Hamburg dominieren leider Ausschreitungen und brennende Autos die Berichterstattung.
Das repressive Verhalten der Polizei, die durch ihr eskalatives Verhalten im Vorfeld durch Campverbote, verhinderte Anreisen, köperlicher Gewalt, Demonstrationsverboten, angriffe auf die Presse usw… bewusst den Ausnahmezustand herbeigerufen hat, geht völlig unter.

Unter g20-doku.org können nun Hinweise von rechtswidrigem Polizeiverhalten abgegeben werden:

Gesucht werden vor allem Links zu Quellen, auf denen mutmaßlich rechtswidrige Polizeigewalt gegen Demonstrierende zu sehen ist. Es kann sich hierbei um Videoaufnahmen, Fotos aber auch Augenzeugenberichte handeln. Außerdem suchen wir Quellen, die Übergriffe und/oder Behinderungen von Anwält/innen, Demo-Beobachter/innen und Vertreter/innen der Presse zeigen. Je mehr Quellen und Medienberichte über einen Fall ihr einreicht und je mehr Infos wie Ort, Zeit und Umstände ihr hinzufügt, desto besser.

und weiter heißt es:

Wir fordern eine Untersuchung der Geschehnisse rund um den G20-Gipfel mit parlamentarischen Untersuchungsausschüssen und hoffen, dass eine Vielzahl von Übergriffen vor Gerichten landet. Wir fordern gleichzeitig eine Abrüstung bei der Polizei, insbesondere was den inflationären Gebrauch von Pfefferspray angeht.

La Grande Plakastrophe zum G20 in HH

Ein Aufruf an alle Designer, Illustratoren und Texter. Macht mit und geigt G20 eure Meinung!


SPÄM

(via Urbanshit)

Der große Gipfel naht und keiner will ihn in der Stadt haben. Um den Staatschefs beim G20 am 7. und 8. Juli in Hamburg einen netten Empfang zu bereiten, wurde die Plakataktion La Grande Plakastrophe ins Leben gerufen. Designer, Illustratoren und Texter werden aufgerufen, ihre Botschaften an die Welt-Mächtigen in Plakate zu fassen. Mit den Plakaten wird dann kurz vor dem G20 die Stadt zugepflastert.

Hier geht es zum Aufruf www.giraffentoast.de

Bund Deutscher Architekten vs Wandbild

Bericht aus der Provinz: Der Bund Deutscher Architekten möchte in Münster ein frisch gemaltes Wandbild  entfernen lassen. Vergangenes Jahr war es Tom Brane in Freiburg, nun hat es Robert Matzke erwischt. Letzterer hatte gemeinsam mit Ben Gertz die Fassade eine Käserei bemalt, zugegebenermaßen als klare Auftragsarbeit, woraufhin der BDA sich erboßte und das schöne Grau zurück möchte. Nach einigem Hin und Her und bösen Worten, der BDA hatte die Bemalung unter anderem als “Verschandelung”, “Verhunzung” und “vollkommenen Käse” kritisiert, gab es nun eine einstweilige Verfügung, nach der alles wieder entfernt werden muss, wie die WN berichtet.
Natürlich – Internet – wurde auch direkt eine Petition gestartet, um das Bild doch noch zu erhalten. Wer unterschreiben möchte, hier entlang.

Zalando zieht auf die Cuvry-Brache

hier geht es zum Artikel, wer wissen möchte wo Zalando sonst noch sitzt findet am Artikelende eine Karte.

Umfrage Forderungskatalog // Urban Art Szene

Wir sind gefragt (hier gehts direkt zur Umfrage):

Bitte bis zum 18.04.2017 teilnehmen!
An alle Akteure der Urban Art Szene in Berlin:

Berlin lebt von seinen Freiräumen und der reichhaltigen Kunst und Kultur. Dabei steht die Urban Art wie keine andere Kunstform für die Attraktivität dieser Stadt. Aber die lokale Urban Art Szene wird noch viel zu wenig unterstützt. Aus diesem Grund entstand die Idee, eine “Koalition der Urbanen Szene” ins Leben zu rufen. Ähnlich einem Branchenverband, sollen in der Koalition verschiedene Akteure und Träger gebündelt werden, die im engeren und weiteren Sinne mit Urban Art zu tun haben. Gemeinsam kann so, eine stärkere Förderung und Akzeptanz der Kunstform erreicht werden. Das so ein Zusammenschluss erfolgreich funktionieren kann, sieht man an der „Koalition der Freien Szene“, deren Grundsätze und Forderungen wir teilen (mehr Info unter: http://www.berlinvisit.org/hintergrund/).

Warum diese Umfrage?
Die “Koalition der Urbanen Szene” benötigt im ersten Schritt einen gemeinsamen (Minimal)Konsens über Forderungen und Bedarfe, um sich auszurichten und später an Akteure aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit herantreten zu können.
Diese gemeinsamen Forderungen gilt es nun mit dieser ersten Umfrage zu erfassen! Grundlage für die Umfrage (s.u.) sind Forderungen, die auf dem ersten Berliner Graffiti Kongress im Jahr 2014 erarbeitet wurden.

Was trage ich ein?
Ihr habt die Möglichkeit anzugeben, ob Ihr mit einer Forderung grundsätzlich übereinstimmt, ob Ihr sie kategorisch ausschließt oder eine bessere Idee zur Formulierung habt. Natürlich sind auch neue Forderungen und Anmerkungen willkommen! Diese bitte unter Punkt 9 und 10 eintragen.

Was passiert mit der Umfrage?
Vielen Dank für Eure Zeit! Wir werden die Umfrage am 19.04.2017 auswerten und zur Vorlage in der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten vorbereiten. Wir werden Euch über das Ergebnis dieser Umfrage natürlich informieren!

Um laufend über die Entwicklungen informiert zu bleiben, könnt Ihr Euch zudem in den neuen Newsletter eintragen:
http://eepurl.com/cv_E4b

Diese Umfrage wurde initiiert von Jochen Küpper / Urban Affairs Berlin, dem Arbeitskreis Streetart, der Graffiti Lobby Berlin und vielen anderen mehr… Bei Fragen wendet euch bitte an: info@urbanvisit.org

https://goo.gl/forms/hPStGA3meRhJitdP2

München: Sonderausstellung Angezettelt.

Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute | 8. März — 5. Juni 2017

In der Ausstellung wird das NS-Dokumentationszentrum München außergewöhnliche Exponate zeigen: Aufkleber, die im öffentlichen Raum Judenfeindlichkeit propagieren. Anhand weitgehend unbekannter Marken und Klebezettel wird die Geschichte der Judenfeindlichkeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählt. Aber auch die jüdische und nichtjüdische Gegenwehr findet Ausdruck in diesem kleinformatigen sozialen Medium.

Ein Teil der Ausstellung wird lokale Beispiele zeigen: Denn auch in München wurde und wird mit Klebezetteln öffentliche Hetze betrieben. Die zweisprachig (Deutsch-Englisch) konzipierte Ausstellung wird durch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Bildungsprogramm begleitet.

www.ns-dokuzentrum-muenchen.de

Berlin will neue Videoüberwachung im Bahnhof Südkreuz testen

via morgenpost

Die neue Kameratechnik soll softwaregesteuert Gefahrensituationen erkennen. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn ein Gepäckstück länger nicht bewegt wird oder eine Person auffällig häufig eine Treppe auf und ab geht, wie es etwa Taschendiebe tun. Aber auch in der Graffiti-Bekämpfung erhoffen sich die Sicherheits­experten Fortschritte. Die intelligente Videotechnik soll beispielsweise erkennen, wenn sich die Struktur einer Wand verändert. Ein weiteres Beispiel – und hier sind Datenschützer skeptisch – ist die automatische Gesichtserkennung.Die Technik, mit der das Vorhaben umgesetzt werden soll, kommt aus der Autobranche. Derzeit gibt es am Bahnhof Südkreuz etwa 80 Videokameras.

Den ganzen Artikel gibt es auf morgenpost.de und an dieser Stelle sei nochmals auf das Projekt Surveillance under Surveillance verwiesen, auf deren Karten Videokameras verortet werden können.

Resist Trump Banner Action in Washington D.C.

Via NowThis

Greenpeace activists deploy a banner on a construction crane near the White House reading “RESIST” on President Trump’s fifth day in office.The activists are calling for those who want to resist Trump’s attacks on environmental, social, economic and educational justice to contribute to a better America.