Ride of Silence 2015

Morgen (20.5.2015) findet der weltweit praktizierte RIDE OF SILNCE statt, um auf im Strassenverkehr getötete und verletzte Radler_innen aufmerksam zu machen und zu erinnern. Via dem FB-Event:

Werdet Teil eines weltweiten Statements! Gleichzeitig mit mehr als 300 Städten in sieben Kontinenten beim Ride of Silence am 20. Mai 2015 um 19 Uhr, Start am Brandenburger Tor.

Weltweit demonstrieren am 20. Mai um 19 Uhr Fahrradfahrer für mehr Aufmerksamkeit im Verkehr und mehr Sicherheit für Radler. Der Clou: Im Gegensatz zu anderen Demos ist beim Ride of Silence der Name Programm – es geht darum, durch Stille an verletzte und getötete Radfahrer zu erinnern und an die Pflicht unserer Politiker, mehr für unser Leib und Leben zu tun.

Viel zu häufig werden Fahrradfahrer im Straßenverkehr verletzt oder gar getötet. Allein in Berlin starben 2014 zehn Fahrradfahrer in Folge von Verkehrsunfällen, in 2015 zuletzt am 28. April. Alle zwei Stunden wird ein Radfahrer verletzt, insgesamt 70.000 Menschen im Jahr. Kinder sieht man gar nicht mehr auf dem Rad.

Um ein Zeichen zu setzen und der Getöteten zu gedenken, findet deshalb am 20. Mai 2015 der erste Berliner Ride of Silence statt – zeitgleich mit hunderten anderen Städten. .
Mitfahren kann jeder, jung und alt, Frau oder Mann, Fixies und Lastenräder – Unversehrtheit geht jeden an!
Zieht euch ein weißes/helles Shirt an, gerne auch weitere weiße Kleidung, setzt euch aufs Rad und fahrt mit uns schweigend eine Stunde an neun Stellen vorbei, an denen in den vergangenen Jahren Radfahrer getötet oder schwer verletzt wurden.
Der Ride of Silence beginnt am Brandenburger Tor, führt durchs Kanzlerviertel nach Moabit und nach Süden durch den Tiergarten. Am Landwehrkanal entlang geht es über den Potsdamer Platz und die Kochstraße nach Kreuzberg. Über die Oranienstraße führt die Strecke zur Adalbertstraße und zum Bethaniendamm, am Ostbahnhof vorbei und zur Karl-Marx-Allee. Enden wird der Ride of Silence am Roten Rathaus, vor dem Bürozimmer unseres Bürgermeisters, der es in der Hand hätte, mehr für unsere Sicherheit zu tun.
Und ganz wichtig: Erzähl es weiter! Je mehr Menschen diese Zeichen auf die Straße bringen, umso eher geschieht etwas.

Der Ride of Silence wird gefahren nach den Regeln der Critical Mass (http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/) und wird als offizielle Demonstration angemeldet.

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Anti-Herrentags-Aktion

Und weil es im vorherigen Artikel um queere und feministische Inhalte im Streetart ging, hier ein aktueller und passender Beitrag aus Leipzig, via indymedia:

Heute wurde eine Anti-Herrentags-Aktion auf dem Gieszer-Radweg in Leipzig Plagwitz von mackrigen Sprayer-Typen vereinnahmt. Dabei wurden feministische Graffitis in Anwesenheit der Teilnehmer_innen der Aktion willentlich und aus provozierender Absicht zerstört. Die patriarchale Machtdemonstration wurde mit Wasser, Farbe, Chrom und weiteren “Argumenten” beantwortet

Artikel lesen

Queer Street Art

Georgie's a Homo #londongay #london #homo #queerculture #pinupboy #georgiestreetart #georgie #gayart #gays

Ein von Homo Riot (@homoriot) gepostetes Foto am


Pic: Homo Riot

Auch in der Welt der Straßenkunst haben homosexuelle und Frauen lange um ihre Rechte kämpfen müssen. Homosexuelle gelten in Teilen Europas noch immer als anormal, wie Peter Gerhardts Dokumentation „Gleiche Liebe, falsche Liebe?!?“ (am 12. Mai 2015 um 20.15 Uhr auf ARTE) zeigt. Der Künstler Jeremy Novy ist Teil des kreativen Widerstands, der sich gegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen richtet.

Lisa Breit hat ein Interview mit einem queeren Streetartist geführt,hier geht es zum Artikel

MAGIC NUMBERS

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Wie sich Berliner Polizei und Presse Graffiti schön rechnen.

Das Graffitiarchiv hatte gestern schon über die Morgenpost und ihre “Recherchen” zum Thema Graffiti berichtet. Jetzt legen sie noch einmal nach und kontern mit den richtigen Zahlen. Die Entwicklung ist demnach eine ganze andere:

Weniger Graffiti-Anzeigen +++ Weniger Beamte, weniger Ermittlungserfolge +++ Keine “Präventionsarbeit” mehr

Hier gibts den Post auf der Seite vom Graffitiarchiv

ARTE Tracks – SQUATTING

Published on Apr 25, 2015

Hausbesetzer? Das sind linke Chaoten und Unruhestifter…. zumindest in großen Teilen der öffentlichen Wahrnehmung. Doch die hinkt der Wirklichkeit hinterher. Tracks hat sich umgeschaut und festgestellt: Die Front der Hausbesetzer wächst und sie wird bunter!

1. Mai Lichtenberg


Bild von Johannes Mundinger/John Reaktor

Auf linksunten-indymedia ist ein Artikel erschienen der zu einer Besetzung in Lichtenberg am 1. Mai aufruft.

Am 1. Mai wollen wir uns auf einer der großen Brachflächen in Berlin niederlassen: wir holen uns den Herzbergkiez in Lichtenberg!

Sollte es sich um das Gebäude des Titelbildes handeln wäre es zumindest für die Künstler_innen und Streetart-Begeisterten unter euch eine Rückgewinnung alter Wände mit Bildern von der Wurstbande, John Reaktor und vielen mehr.

hier gehts zum Artikel

Podcast: Verdrängung und Widerstand in Berlin

Podcast über die Veränderung Berlins, mit Blick auf Alt-Treptow und dem Karl-Kunger Kiez hinter dem Görlitzerpark

Wie viele Lieder gibt es eigentlich über Berlin – über die Clubs, das Gefühl der Stadt und die schönen jungen Menschen? Das ist ein Bild, dass der Senat und die Wirtschaft gern von Berlin zeichnen. Jung und hip, arm aber sexy, wie der Ende letzten Jahres zurückgetretene Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit einmal sagte.

In diesem Bild wird aber das eine Drittel der Bevölkerung vergessen, das Transferleistungen bezieht und für das seit einigen Jahren der Wohnraum immer knapper wird. Verdrängung und Gentrifizierung sind in der Stadt mittlerweile in vielen Bezirken ein großes Thema, denn der Druck auf die Bewohner_innen wächst. Welche Formen nimmt die Verdrängung an und wie sieht der Widerstand dagegen aus? Wir haben uns einige Beispiele aus der Hauptstadt angeschaut.

hier gehts es zum Beitrag

AutorInnen: Pia Radio Dreyeckland, Freiburg

Asylrechtsverschärfung Stoppen

Das “Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht – Asylrechtsverschärfung stoppen!” will zusammen mit Euch am 18.4 auf dem Oranienplatz in Berlin ein starkes Zeichen gegen die drohende Asylrechtsverschärfung setzen, die von der Bundesregierung geplant ist.

Dabei haben zahlreiche Künstler_innen wie Antinational Embassy, Amewu, Irie Révoltés, Peter Fox-DJSet ihre Teilnahme angekündigt und werden den massenhaften Protest in ein kraftvolles Konzert verwandeln.

Untermauert von Redebeiträgen und Vorträgen verschiedener antirassistischer Initiativen und diverser Kulturschaffender, werden wir klar machen, dass eine weitere Verschärfung des Aufenthaltsrechts nicht hingenommen wird.

Nein zu den rassistischen Abschiebegesetzen!

Nein zum massenhaften Inhaftierungsprogramm für Flüchtlinge!

Bedingungsloses Bleiberecht für alle!

Asylrechtsverschärfung stoppen!

Weil das Ganze leider eine Menge Geld kostet, bitten wir euch, wenn ihr das Geld habt, ein Soliticket zu erwerben, nur so kann die Finanzierung sichergestellt werden

FB-Link zur Veranstaltung

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