Pixação-Spezial / Niklas Franzen

RIP Khaled Idris Bahray

Via Mekonnen Mesghena:

Khaled Idris Bahray, ein 20-jähriger Flüchtling aus Eritrea, wurde heute (Dienstag, 13.01.2015) am frühen morgen blutüberströmt und tot direkt vor seiner Haustür in Dresden gefunden. Gestern (Montag, 12. Januar 2015) verließ Khaled Idris gegen 20 Uhr am Abend seine Unterkunft, die in der Dresdner Innenstadt liegt, um schnell einzukaufen. Sein Mobiltelefon ließ er Zuhause. Er kehrte nie wieder zurück. Da seine Mitbewohner*innen montags aus Angst vor Pegida-Demonstrationen ihre Unterkunft kaum verlassen, wissen sie nicht, wann genau der junge Flüchtling umgekommen ist.

Die Freund*innen und Mitbewohner*innen von Khaled Idris gehen von gewaltsamer Tötung aus, weil sie seine Leiche blutüberströmt und mit sichtbaren Verletzungen vorgefunden haben. Sie selbst stehen unter Schock und fürchten ähnliches Schicksal. Regelmäßig werden die Bewohner*innen der Unterkunft beschimpft und bedroht. Montags trauen sich die Flüchtlinge kaum aus ihrer Unterkunft, weil immer wieder aggressive Teilnehmer/innen der Pegida-Demonstrationen an ihre Eingangstür treten und die Bewohner*innen beschimpfen.

Various & Gould zu dem Attentat bei Charlie Hebdo

..mightier than the sword !!

Mit der beste Kommentar zu den Ereignissen rund um Charlie Hebdo in Paris kommt imho von Lucille Clercs:

RIP

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31C3 – Mit Kunst die Gesellschaft hacken

Das Zentrum für Politische Schönheit auf dem gerade in Hamburg stattfindenden 31. Chaos Communication Congress:

NOAD-DAY 2014

Weltweit feiern konsum-kritische Aktivisten am 27.November den NOAD-Day und entfernen Werbung in der Stadtlandschaft. Fotos via der NOAD-Facebook-Seite:

Screen Shot 2014-11-29 at 4.37.56 PM

Screen Shot 2014-11-29 at 4.38.16 PM

Andrej Holm über Gentrifizierung (Podcast)

Der Stadtsoziologe Andrej Holm sprach am 25. September 2014 in der Tübinger Volkshochschule über Gentrifizierung oder warum Wohnen immer teurer wird.

Andrej Holm auf Wikipedia und den Vortrag könnt ihr hier hören
AutorInnen: Fabian Everding Radio: WW-TÜ, Tübingen im Wüste Welle Produktionsdatum: 08.10.2014

Die Mauertoten sind an den EU-Außengrenzen


Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat die weißen Kreuze, die an die Mauertoten im Berliner Regierungsviertel gedenken entwendet und an die EU-Außengrenzen gebracht

Die Installation „Weiße Kreuze“ hat kollektiv die Flucht aus dem Regierungsviertel in Berlin vor den Gedenkfeierlichkeiten zu „25 Jahren Mauerfall“ ergriffen. Die Mauertoten sind in einem Akt spontaner Solidarität zu ihren Brüdern und Schwestern über die Außengrenzen der Europäischen Union geflüchtet. Genauer: zu den zukünftigen Mauertoten. 30.000 Tote an den EU-Außengrenzen in den vergangenen 25 Jahren und die laufende militärische Abriegelung des Kontinents waren zuviel für ihre Totenruhe. Sie sind jetzt bei den Menschen, die als nächstes durch die EU-Außenmauern sterben werden. Hier Eindrücke aus den Waldbergen Gourougou vor Melilla, der „Eindämmungsanlage“ Bulgariens und dem griechischen „Schild“.

http://www.politicalbeauty.de/

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