Nettes Erklaer-Video zu den derzeitigen Aufstaenden in Brasilien:
This video was recorded right before the recent protests started, but with all of this going on, it becomes even more evident that the World Cup and the Olympics should not be our priority. The world has to know about what’s really going on. Please share #changebrazil // Twitter: @CarlaDauden / Instagram: carla_dauden
Das Entlüftungsgitter war in den letzten Jahren einer von wenigen Orten in St.Pauli, wo Obdachlose sich aufwärmen und im Winter erträglicher aufhalten konnten. Im Frühjahr wurde die Abluft so modifiziert, dass seitdem ein Aufenthalt dort unmöglich gemacht wurde.
Aus Protest gegen ein sogenanntes “Favela-Café” auf der zur Zeit stattfindenden Art Basel, errichteten Aktivisten eine Fake-Favelá, welche dann aggressiv von schweizer Riot-Cops geräumt wurde (via Nerdcore mit weiteren Infos):
Diese schoenen Poster haengen seit gestern in Berlin Kreuzberg (Bild via FB.Disorder Rebel Store):
Ordnungsamt Fuck Off! Die Stadt sind wir alle!
Falls wer eine Seite zum Poster kennt, oder das Poster in hoeherer Aufloesung fotografiert hat um den Text unten lesen zu koennen, darf mir bitte eine Mail schicken.
Edit: der Text (danke Max):
Die Stadt machen wir uns selbst! Wir wollen eine ganz, ganz andere Stadt! Wir wollen ein ganz, ganz anderes Berlin! Wir wollen ein ganz, ganz anderes Leben im Hier und Jetzt! Wir haben Sehnsucht nach bunten Fassaden, nach Freiräumen und [Wagenplätzen?], nach vielen Menschen auf der Straße und nach emanzipatorischer Veränderung! Wir wollen uns nicht den ganzen Tag mit Arbeit und Stress um die Ohren schlagen, um Miete, Strom und Krankenkasse zahlen zu können, wir wollen uns auch nicht weiter von Ämtern schikanieren und bloßstellen lassen. Wir beten kein goldenes Kalb an, keinen Boss und haben auch sonst keine Helden. Wir wollen Bewegungsfreiheit und Schönheit. Wir wollen keine Kontrolleure in der U-Bahn und überhaupt keine [unleserlich], die unsere Papiere verlangen und uns in Legale und Illegale spalten. Wir scheißen auf die Behörden, die uns das Leben schwer machen, und wir lehnen es ab, Randfiguren in einem schlechten Spiel zu sein.
Die Stadt sind wir alle! Und wir wollen in ihr ein [unleserlich], schönes Leben führen. Wir wollen aus den uns zugewiesenen Rollen ausbrechen, frei, radikal und wild. Wir wollen ein Miteinander erleben, das Rassismus und Sexismus überwindet, ein Nebeneinander ohne Konkurrenz und Feindschaft, ohne Gewalt und [Isolation?]. Wir rufen dazu auf, Gesellschaft neu zu denken! Eine Gesellschaft, in der Unterdrückung und Dummheit ein für alle Mal auf den Müllhaufen der Geschichte verbannt wird. Eine Gesellschaft, in der es Zeit und Raum gibt für Fortschritt, der den Menschen dient, und Arbeit, die Sinn macht! Wir nehmen uns Platz für Mitbestimmung und Gestaltung, Respekt und Freiheit!
Wir haben die Schnauze voll von prügelnden [Bullen?] und ihrem Pfefferspray, dem Ordnungsamt und Security [unleserlich] in unseren Straßen, von Auflagen, Verordnungen und Bestimmungen. Wir wollen keine Überwachungskameras auf unseren Plätzen, kein “Alles-verboten”-Schild auf dem Rasen und keine kommerzielle Bespaßung für die Massen. [Keinen Helikopter?] mit seinen Wärmebildkameras und keine High-Tech-Überwachung auf all unseren Wegen. Wir wollen einen kunterbunten urbanen Dschungel, in dem viele [Welten?] Platz haben, die sich ausprobieren und ausleben können. Es ist unser Leben, unsere Zeit, unsere Stadt!
Mit einem unbemannten Mini-Helikopter will die deutsche Bahn auf die Jagd nach Sprayern gehen. Die “Bahn-Drohne” soll laut einem Medienbericht in den kommenden Wochen im Einsatz getestet werden. Mit einer Wärmebildkamera soll sie filmen, was sich entlang der Gleise tut.
Die Deutsche Bahn lässt sich im Kampf gegen Vandalismus beim Militär inspirieren. Analog zu unbemannten Kampfdrohnen setzt die Bahn allerdings auf eine deutlich zivilere Variante: Ein unbemannter Mini-Helikopter soll mit einer Wärmebildkamera Aufnahmen aus der Luft machen, berichtet die “Bild am Sonntag”. So erhofft sich das Unternehmen Bilder der Sprayer bei der Tat.
Dem Bericht zufolge kann die rot lackierte Bahn-Drohne auf Autopilot Strecken von bis zu 40 Kilometern fliegen. Sie erreicht eine Geschwindigkeit von rund 50 Kilometern pro Stunde, fliegt 150 Meter hoch und ist dabei kaum zu hören. Dabei dokumentiert ein Flugschreiber den gesamten Einsatz. Zusätzlich werden GPS-Daten mitgeloggt, um die Fotos auch vor Gericht verwenden zu können.
Dem Bericht zufolge kostet ein Exemplar des Mini-Helikopters 60 000 Euro. Bahn-Sicherheitschef Gerd Neubeck sprach von “neuen Wegen bei der Graffiti-Bekämpfung”. Im vergangenen Jahr hatte die Bahn 14 000 Graffiti erfasst. Der Schaden liegt laut Unternehmensangaben bei 7,6 Millionen Euro.
Zunächst soll der Flieger in der Test-Phase aus Datenschutz-Gründen nur auf dem Gelände der Deutschen Bahn eingesetzt werden. (kas)
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