By just-1, on January 5th, 2013 in Politik
By luckycat, on December 18th, 2012 in Politik (via Mail) Vor kurzem haben die Grünen ein Werk des Streetart-Künstlers TONA für Werbezwecke genutzt und verändert, und daß, obwohl er eine derartige Anfrage klar abgelehnt hatte. Er wollte nicht, dass seine Kunst für Werbezwecke – in welcher Form auch immer – verwendet wird. Das hat die Grünen jedoch nicht davon abgehalten sein Werk “Der Gärtner” in veränderter Form auf Flyern und Plakaten abzudrucken. Mit Hilfe eines Anwalts gibt es nun ein Entschuldigungs-schreiben der Fraktion Bündnis 90/die Grünen.
Leider passieren solche Dinge ziemlich häufig und darum ist es TONA wichtig auch anderen Künstlern zu zeigen, dass man sich erfolgreich dagegen wehren kann!
Richtigstellung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Verwendung und Veränderung eines Werks (“der Gärtner“) des Künstlers TONA:
Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen entschuldigt sich beim Künstler TONA für einen gravierenden Fehler.
In der Öffentlichkeitsarbeit, mit der zur Veranstaltung „Grünes Jugendforum“ der Bundestagsfraktion eingeladen wurde, hat sie ein Werk (“der Gärtner“) des Künstlers TONA verwendet und dies in veränderter Form. Die Bundestagsfraktion stellt richtig:
1. Für die Verwendung lag keine Genehmigung des Künstlers vor. 2. Für die vorgenommene Änderung (der dargestellte Gärtner gießt das Logo der Veranstaltung) lag keine Einverständniserklärung des Künstlers vor
Die mit der Einladung verbundene politische Aussage spiegelt nach Angabe des Künstlers nicht seine politische Meinung wieder. Die Fraktion bedauert die unberechtigte Verwendung des Werkes sehr. Es entspricht weder ihrer sonstigen Praxis noch liegt es auf ihrer politischen Linie, urheberrechtlich geschützte Persönlichkeitsrechte nicht zu beachten. Die Fraktion hofft, dass der Künstler die Entschuldigung der Fraktion annimmt und ihm und seinem Werk kein weitergehender Schaden zugefügt wurde.
hier nachzulesen: http://www.gruene-bundestag.de/themen/jugend/gruenes-jugendforum-2012_ID_4386840.html

By just-1, on December 12th, 2012 in Politik Die Gewinner_innen des “Sticker gegen Rechts”-Contest stehen fest. Motive hier: http://www.innup.de/Sticker-Gegen-Rechts_2012
By just-1, on December 10th, 2012 in EVENTS Call: Arbeiten fuer Soli-Kunst-Versteigerung gesucht, um ein unabhaengiges Brandgutachten in Auftrag geben zu koennen, welches nochmals den Mord an Oury Jalloh belegt!
Via Mail (AntiFabrik):
Ich plane mit ein paar Freunden eine Solidaritäts-Kunst-Versteigerung. Das Ganze soll an einem Samstag im Januar in der Schreina 47 in Berlin stattfinden (möglicherweise am 19.1.).
Die Erlöse sollen auf das Spendenkonto der “Initiative in Gedenken an Oury Jalloh” gehen. Die sammeln gerade Geld, weil sie für den derzeitigen Revisionsprozess gegen die Polizisten, die Oury in der Zelle verbrennen lassen haben ein unabhängiges Brandgutachten anfertigen wollen (mehr dazu: http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/12/06/700-x-50-euro-fur-unabhangigen-brandgutachter/).
Die Frage wäre, ob Du/Ihr euch vorstellen könntet, ein (oder mehrere) Bild(er) für diese Versteigerung zu stiften?
Bei Interesse bitte eine Mail an: antifah(ÄT)web.de

By just-1, on December 10th, 2012 in Politik Via und mehr Infos auf: http://www.alex11.org/2012/12/kommt-und-schutzt-die-besetzte-schule-ohlauerstr-reichenbergerstr/
Am 08.Dezember 2012 haben wir eine große Schule in der Ohlauer Str./Reichenmerger Str. besetzt.Als streikende Flüchtling haben wir den seit Monaten auf der Straße geführten Kampf in eine neue Etappe transformiert. Nach dem Fußmarch von Würzburg nach Berlin haben wir am Oranienplatz unseren Widerstandcamp eingerichtet. Wir setzen unseren Widerstand mit Demonstrationen, das Verteilen von Flugblättern, Besuchen von Flüchtlingslagern und Besetzungen fort.
Das Bezirksamt will am Moritzplatz ein Lager zur Zwangsunterbringung, geflüchteter errichten. Dem setzen wir mit der Besetzung einer großen Schule, die Gründung eines selbstorganisierten Raums entgegen. In Deutschland gibt es viele Flüchtlinge. Eine unserer grundlegenden Forderungen ist die Abschaffung der bestehenden Flüchtlingslager, die der Isolation dienen. In diesem Sinne stellt die besetze Schule eine symbolische Bedeutung dar. Auf der anderen Seite mobilisieren wir neue Flüchtlinge für unseren berechtigten Widerstand. Und es ist ein praktisches Bedürfnis den Winter in der besetzten Schule zu verbringen. (..)
Abschaffung des Abschiebegesetzes
Anerkennung ALLER Asylsuchenden als politische Geflüchtete
Abschaffung der Residenzpflicht
Abschaffung der Lager und Sammelunterkünfte für Geflüchtete
By just-1, on December 7th, 2012 in Politik
By just-1, on December 7th, 2012 in Politik Der Adbuster Essam, der Mitte Septemer in Manhatten ueber 100 gefakte NYPD-Plakate aufgehaengt hatte, ist nun verhaftet worden. Via BoingBoing:
Essam Attia is NYC street artist who posted fake NYPD posters “reassuring” people about the ubiquitous surveillance of the department, especially via drones. The NYPD surveilled him, tracked him down and arrested him. Heck of a way to prove a point.

Interview zu der Adbusting-Aktion:
Wanted “Drone” Poster Artist Discusses How He Punked the NYPD from ANIMALNewYork.com on Vimeo.
Pic via gawkerassets.com.
By just-1, on December 3rd, 2012 in Politik Via: http://www.mopo.de/politik/kennzeichnungspflicht-spd–nummernschilder-fuer-alle-hamburger-polizisten-,5067150,21020492.html
SPD: Nummernschilder für alle Hamburger Polizisten!
Das gefällt Hamburgs Polizisten gar nicht: Die SPD hat auf ihrem Parteitag am vergangenen Sonnabend im Bürgerhaus Wilhelmsburg für eine Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten bei Demos gestimmt. Wenn es nach den Genossen geht, müssen die Beamten bei Einsätzen künftig eine Identifikations-Nummer tragen.
Es war ein kleiner Eiertanz, den die SPD auf ihrem Parteitag aufführte. Vor der Tür standen Polizeibeamte und demonstrierten gegen dieses „Misstrauensvotum“. Eine Kennzeichnungspflicht stelle die Beamten unter einen Generalverdacht, so die Gewerkschaft der Polizei.
Drinnen rangen die rund 350 Delegierten mit dem Antrag, der aus verschiedenen Bezirken kam. SPD-Landeschef und Bürgermeister Olaf Scholz appellierte an seine Genossen: „Unterschätzt nicht die emotionale Bedeutung des Themas.“
Nach einstündiger Debatte beschlossen die Delegierten, eine Kennzeichnungspflicht „im Einvernehmen mit den Gewerkschaften“ einzuführen. Doch dieses Vorhaben dürfte schwierig werden. Die Gewerkschaften positionierten sich bereits vor dem Parteitag klar dagegen. Die SPD will sich nun dafür einsetzen, dass eine solche anonymisierte Nummer bundesweit eingeführt wird.
In Berlin und Brandenburg gibt es sie bereits. In Bremen steht sie im rot-grünen Koalitionsvertrag. Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Urs Tappert sagte: „Auch Autofahrer müssen ein Kennzeichnen haben.“ Ein weiterer Genosse sagte: „Es kann nicht sein, dass Polizisten in der Anonymität untertauchen.“
Streicheleinheiten für die sozialdemokratische Seele gab es bei der Resolution zur Unterstützung der streikenden Neupack-Mitarbeiter aus Stellingen. Sie durften sogar aufs Podium, um ihr Anliegen nach fairen Tarifverträgen unter die Genossen zu bringen.
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