Anti-Herrentags-Aktion

Und weil es im vorherigen Artikel um queere und feministische Inhalte im Streetart ging, hier ein aktueller und passender Beitrag aus Leipzig, via indymedia:

Heute wurde eine Anti-Herrentags-Aktion auf dem Gieszer-Radweg in Leipzig Plagwitz von mackrigen Sprayer-Typen vereinnahmt. Dabei wurden feministische Graffitis in Anwesenheit der Teilnehmer_innen der Aktion willentlich und aus provozierender Absicht zerstört. Die patriarchale Machtdemonstration wurde mit Wasser, Farbe, Chrom und weiteren “Argumenten” beantwortet

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Queer Street Art

Georgie's a Homo #londongay #london #homo #queerculture #pinupboy #georgiestreetart #georgie #gayart #gays

Ein von Homo Riot (@homoriot) gepostetes Foto am


Pic: Homo Riot

Auch in der Welt der Straßenkunst haben homosexuelle und Frauen lange um ihre Rechte kämpfen müssen. Homosexuelle gelten in Teilen Europas noch immer als anormal, wie Peter Gerhardts Dokumentation „Gleiche Liebe, falsche Liebe?!?“ (am 12. Mai 2015 um 20.15 Uhr auf ARTE) zeigt. Der Künstler Jeremy Novy ist Teil des kreativen Widerstands, der sich gegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen richtet.

Lisa Breit hat ein Interview mit einem queeren Streetartist geführt,hier geht es zum Artikel

MAGIC NUMBERS

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Wie sich Berliner Polizei und Presse Graffiti schön rechnen.

Das Graffitiarchiv hatte gestern schon über die Morgenpost und ihre “Recherchen” zum Thema Graffiti berichtet. Jetzt legen sie noch einmal nach und kontern mit den richtigen Zahlen. Die Entwicklung ist demnach eine ganze andere:

Weniger Graffiti-Anzeigen +++ Weniger Beamte, weniger Ermittlungserfolge +++ Keine “Präventionsarbeit” mehr

Hier gibts den Post auf der Seite vom Graffitiarchiv

ARTE Tracks – SQUATTING

Published on Apr 25, 2015

Hausbesetzer? Das sind linke Chaoten und Unruhestifter…. zumindest in großen Teilen der öffentlichen Wahrnehmung. Doch die hinkt der Wirklichkeit hinterher. Tracks hat sich umgeschaut und festgestellt: Die Front der Hausbesetzer wächst und sie wird bunter!

1. Mai Lichtenberg


Bild von Johannes Mundinger/John Reaktor

Auf linksunten-indymedia ist ein Artikel erschienen der zu einer Besetzung in Lichtenberg am 1. Mai aufruft.

Am 1. Mai wollen wir uns auf einer der großen Brachflächen in Berlin niederlassen: wir holen uns den Herzbergkiez in Lichtenberg!

Sollte es sich um das Gebäude des Titelbildes handeln wäre es zumindest für die Künstler_innen und Streetart-Begeisterten unter euch eine Rückgewinnung alter Wände mit Bildern von der Wurstbande, John Reaktor und vielen mehr.

hier gehts zum Artikel

Podcast: Verdrängung und Widerstand in Berlin

Podcast über die Veränderung Berlins, mit Blick auf Alt-Treptow und dem Karl-Kunger Kiez hinter dem Görlitzerpark

Wie viele Lieder gibt es eigentlich über Berlin – über die Clubs, das Gefühl der Stadt und die schönen jungen Menschen? Das ist ein Bild, dass der Senat und die Wirtschaft gern von Berlin zeichnen. Jung und hip, arm aber sexy, wie der Ende letzten Jahres zurückgetretene Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit einmal sagte.

In diesem Bild wird aber das eine Drittel der Bevölkerung vergessen, das Transferleistungen bezieht und für das seit einigen Jahren der Wohnraum immer knapper wird. Verdrängung und Gentrifizierung sind in der Stadt mittlerweile in vielen Bezirken ein großes Thema, denn der Druck auf die Bewohner_innen wächst. Welche Formen nimmt die Verdrängung an und wie sieht der Widerstand dagegen aus? Wir haben uns einige Beispiele aus der Hauptstadt angeschaut.

hier gehts es zum Beitrag

AutorInnen: Pia Radio Dreyeckland, Freiburg

Asylrechtsverschärfung Stoppen

Das “Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht – Asylrechtsverschärfung stoppen!” will zusammen mit Euch am 18.4 auf dem Oranienplatz in Berlin ein starkes Zeichen gegen die drohende Asylrechtsverschärfung setzen, die von der Bundesregierung geplant ist.

Dabei haben zahlreiche Künstler_innen wie Antinational Embassy, Amewu, Irie Révoltés, Peter Fox-DJSet ihre Teilnahme angekündigt und werden den massenhaften Protest in ein kraftvolles Konzert verwandeln.

Untermauert von Redebeiträgen und Vorträgen verschiedener antirassistischer Initiativen und diverser Kulturschaffender, werden wir klar machen, dass eine weitere Verschärfung des Aufenthaltsrechts nicht hingenommen wird.

Nein zu den rassistischen Abschiebegesetzen!

Nein zum massenhaften Inhaftierungsprogramm für Flüchtlinge!

Bedingungsloses Bleiberecht für alle!

Asylrechtsverschärfung stoppen!

Weil das Ganze leider eine Menge Geld kostet, bitten wir euch, wenn ihr das Geld habt, ein Soliticket zu erwerben, nur so kann die Finanzierung sichergestellt werden

FB-Link zur Veranstaltung

Jens Besser antwortet auf Kritik des Graffitiarchivs

besser-djiddah-headKritik angekommen? Am 19.3. haben wir auf unserer Seite eine Kritik an der Saudi-Arabien-Reise von Jens Besser veröffentlicht und seinen anschließenden Umgang mit den Medien (“Amnestie oder Artwashing?”). Jens’ Erwiderung auf unsere Vorwürfe veröffentlichen wir jetzt (ungekürzt und unbearbeitet):

Entrance to Utopia – über die Relevanz einer ungenehmigten Wandzeichnung in Dschidda/Saudi-Arabien im regionalen und globalen Kontext ungenehmigter Kunstwerke.

Ganzer Text auf >>Graffitiarchiv.org

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