AfD – Return to Sender

via: nationalismusistkeinealternative.net

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In Nauen wurde vergangenen August eine Unterkunft für Geflüchtete von Rassisten niedergebrannt – die AfD ist mit ihrer Hetze direkt dafür verantwortlich. Sie ist Brandstifter in Nadelstreifen und Lautsprecher der Gewalt in einem. Stellvertretend für die zahllosen Anschläge und Übergriffe sind wir nach Nauen gefahren, haben dort die Folgen ihrer Politik eingesammelt und zum Absender zurückgebracht. Die AfD hält sich für nicht zuständig und hat die Annahme verweigert. Wir haben ihr trotzdem ein Andenken dagelassen – die hochtoxische Retoursendung wurde von unseren Gefahrgutspediteuren per Einschreiben zurücküberstellt.

Die AfD redet von Schießbefehl und Abschottung – und knüpft damit an ein populäres Deutungsmuster der Mehrheitsgesellschaft an: Nützlichkeitsrassismus. Menschen werden als Belastungen für den Standort Deutschland dargestellt, von der Verantwortung deutsch-europäischer Politik für die Fluchtursachen wird laut geschwiegen. In diesem Punkt befindet sich die AfD in voller Übereinstimmung mit den Regierungsparteien. Denn die nationalistische Einteilung der Welt in „die“ und „wir“ ist die gemeinsame Geschäftsgrundlage der Festung Europa.

Deswegen war das erst Anfang und es kann ja nicht immer nur Torten geben. Wem zu diesen Zuständen nichts Besseres als ihre Verschärfung einfällt, der hat mit unserem Widerstand zu rechnen. Die Gelegenheiten dafür sind zahlreich, Ideen gibt es viele und die Nächte sind lang.

5. & 6. März 2016 Bundesweites Antifa-Aktionswochenende gegen die AfD und ihre Freunde

und eine Woche später plant die AFD ihren Landesparteitag in Berlin, am Sonntag den 13.03 stoppafd.blogsport.eu

RAYMOND PETTIBON − HOMO AMERICANUS (HH)

28. FEBRUAR − 11. SEPTEMBER 2016 IN DER SAMMLUNG FALCKENBERG, HAMBURG-HARBURG
NEU: JEDEN 1. SONNTAG IM MONAT, GEÖFFNET 12 − 17 UHR, OHNE ANMELDUNG

Text via deichtorhallen.de

Auf vier Stockwerken der Sammlung Falckenberg zeigen die Deichtorhallen Hamburg die größte jemals präsentierte Ausstellung des Werkes des amerikanischen Künstlers Raymond Pettibon (geb. 1957). Zu sehen sind mehr als 700 Zeichnungen, dazu hunderte von Flyern, Plattenhüllen und Fanzines sowie Filme, Malereien und Wandzeichnungen. Die von Dr. Ulrich Loock für die Deichtorhallen kuratierte Ausstellung zeigt Raymond Pettibon als Mythologen, der die prägenden Narrative der amerikanischen Kultur von Woodstock über die Präsidentschaften bis zum Krieg gegen den Terrorismus aufgreift und unterläuft. Sein Mittel sind Zeichnungen, in denen er Bild und Text uneinheitlich miteinander verbindet. Seit Ende der 1970er Jahre dürfte er etwa 20.000 Werke geschaffen haben.

In den 1980er Jahren sind Pettibons Themen der Verfall der Hippie-Kultur, Mord und Selbstmord in der Drogenszene sowie die Repression der etablierten Gesellschaft. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit Familien-, Rassen- und Geschlechterbeziehungen, Religiosität und dem Krieg in Vietnam. In den frühen Zeichnungen arbeitet er mit bitteren, präzise gesetzten Pointen. Später tritt die literarische Dimension des Werkes mit Bezügen zur Dichtung des 19. Jahrhunderts in den Vordergrund, bis das Werk schließlich einen neuen Höhepunkt in großformatigen farbigen Zeichnungen findet, in denen er, desillusioniert und wütend, scharfe Kritik an der Politik von George W. Bush und dem amerikanischen Krieg im Irak übt.

Raymond Pettibon wurde 1957 geboren und zog im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Hermosa Beach, einem Vorort von Los Angeles. Während seines Wirtschaftsstudiums an UCLA zeichnete er politische Karikaturen, 1978 publizierte er einen umfangreichen Comic Strip, Captive Chains, aus dem mehrere Zeichnungen für Flyer und Plattenhüllen verwendet wurden. Seit 1986 folgten zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Institutionen in den USA und Europa. Darüber hinaus beteiligte sich Pettibon 2002 an der documenta 11 und 2007 an der Biennale Venedig. Auch erhielt er mehrere Kunstpreise in verschiedenen Ländern.

http://www.sammlung-falckenberg.de
http://www.raypettibon.com/

(DO) Black Pigeon – Zeichenwettbewerb

“Black Pigeon” ist ein libertäres Buchladenkollektiv aus Dortmund.

Gestalte das A-Zentrum mit! Bald ist es soweit, am 18. März öffnet das Anarchistische Zentrum Dortmund! Wir sind gerade mitten in den Renovierungsarbeiten und freuen uns schon riesig. So langsam nehmen die Räumlichkeiten Gestalt an, es wird Boden verlegt und die Wände wurden bereits gestrichen. Diese sind gerade noch weiß- aber das soll sich ändern! Das Anarchistische Zentrum Dortmund soll ein Ort für alle sein, den alle mitgestalten können. Da seid ihr gefragt! Wenn ihr coole Ideen für die Wandgestaltung habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns diese bis zum 31. März zusenden würdet. Alle Einsendungen werden einen Platz finden. Einige von euch werden außerdem die Möglichkeit bekommen, ihren Entwurf als großes Bild selbst an die Wand zu bringen. Wir sind gespannt auf eure Einsendungen und wir freuen uns, wenn wir alle zusammen am 18. März die Eröffnung feiern können!

Einsendungen bitte an: black-pigeon@riseup.net
Oder persönlich vorbei bringen.
blackpigeon.blogsport.eu

VICTORY IS PEACE

Von Hamburg nach München kommen wir zu einer weiteren Ausstellung mit Obey.
Diesmal heißt sie VICTORY IS PEACE mit Shepard Fairey · NoName · Anti-Flag

Wenn heutzutage über “Street-Art” gesprochen wird, wird häufig aus Unwissenheit sehr Verschiedenes in einen Topf geworfen. Unpolitisches Graffiti wird ebenso mit dem Prädikat “Street-Art” ausgezeichnet, wie kommerziell ausgerichtete Urban-Art. Die Street-Art Bewegung zeichnet sich jedoch klar durch ein gesellschaftskritisches und politisches Anliegen aus. Viele Akteure haben ihre Wurzeln im Punkrock und ziehen ihre Inspiration aus Protestbewegungen wie Occupy Wallstreet und dem grass roots movement, sowie aus Werken von Schriftstellern wie George Orwell, Noam Chomsky und Naomi Klein.
Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und die kompromisslose Auseinandersetzung mit den Ursachen gesellschaftlicher Missstände treibt auch die Künstler Shepard Fairey und NoNÅME seit Jahrzehnten in ihrem Schaffen an. Es geht hier um weit mehr als schrille Farben und dekorative Illustrationen!
So freut es uns, dass wir Shepard Fairey, einen der wichtigsten Künstler der Gegenwart und NoNÅME, dessen Arbeiten bisher ausschließlich im öffentlichen Raum von Städten wie London, Paris, Wien, Berlin und München zu sehen waren, für die Ausstellung VICTORY IS PEACE 2016 gewinnen konnten. In ihren bei uns gezeigten Werken setzen sich die beiden Street-Art Künstler mit globalen Themen wie dem durch Gier und Maßlosigkeit angetriebenen Verfall von ethischen und moralischen Grundsätzen und der durch Lobbyismus und Korruption zunehmenden Unterwanderung des demokratischen Staates auseinander. Die Demokratie wird als zerbrechliches, im Verfall begriffenes Gut dargestellt. Diese Gefahr bedroht nicht nur unser aller „Freiheit“, sondern insgesamt die Zukunft der Menschheit auf diesem Planeten. Während in geheimen Hinterzimmer-Treffen Lobbyisten über die Aushebelung des Rechtsstaats verhandeln, beschäftigt sich die Mehrheit der Gesellschaft scheinbar lieber mit den Symptomen eines ungezügelten neoliberalen Wirtschaftssystems, anstatt die eigentlichen Ursachen von aktuellen Entwicklungen wie Pegida und Flüchtlingskrise zu hinterfragen.
Zur Ausstellungseröffnung am 12. Februar gelang es uns außerdem, die Punkrock Band ANTI-FLAG für einen Auftritt zu begeistern. Die Politpunk Legenden aus Pittsburgh Pennsylvania unterstrichen mit einem Akustikkonzert in den Ausstellungsräumen von Positive-Propaganda ihre inhaltliche Verbundenheit mit den Künstlern.
Am 13. Februar fand zudem eine Podiumsdiskussion statt bei welchem die Möglichkeit bestand, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und darüber gemeinsam zu diskutieren. Der Artist Talk zum Thema “Korporatismus” zwischen dem Künstlerischen Leiter von Positive-Propaganda – Sebastian Pohl, sowie Chris#2 und Justin Sane von ANTI-FLAG fand im Café Jasmin in der Münchener Maxvorstadt statt.

Ausstellungsort // POSITIVE-PROPAGANDA Artspace, Dachauer Straße 149 (Zugang via Loristraße), 80335 München
Ausstellungsdauer // 16. Februar – 1. April 2016
Öffnungszeiten // Di 16. – So 28. Feb., 15°° – 20°° | Montags geschlossen | ab 28. Februar nach Vereinbarung.
Der Eintritt ist in dieser Zeit frei.
  positive-propaganda.org

Fassadenwerbung am Moritzplatz

Via Prinzessinnengarten
STELLUNGNAHME DER NACHBARSCHAFTSAKADEMIE ZUR ÄSTHETISCHEN GENTRIFIZIERUNG UND “MIND GRABBING”

Die Graffiti-Agentur XI-Design hat Anfang November ein 1250 Quadratmeter großes Werbebild an der Brandmauer hinter dem Prinzessinnengarten aufgemalt. Diese Fassadenwerbung ist ohne Genehmigung entstanden. Sie wurde angebracht, obwohl der Bezirk einen ersten Antrag der Agentur abgelehnt hatte und eine endgültige Entscheidung noch aussteht. Nicht nur der Bezirk wurde übergangen, auch war der Prinzessinnengarten im Vorfeld nicht informiert worden. Auf die bereits bestehende Streetart an der Brandwand wurde ebenfalls keine Rücksicht genommen.
Ein ‘düsterer Technikphallus ragt aus der grünen Hölle’
Die Folge diese Aktion: der Garten und der gesamten Moritzplatz werden ungefragt von einer überdimensionalen, nachts beleuchteten Werbebotschaft überschattet. Diese gibt sich den irreführenden Anschein, alternativ und hip zu sein. Die Unterschiede zwischen Werbung, Kunst und gemeinschaftlichem Nachbarschaftsprojekt werden verwischt und damit bewußt der Eindruck einer Komplizenschaft geweckt. So auch die Wahrnehmung der Werbekampagne durch Matze Jung vom Graffitiarchiv:
„Besonders perfide ist, daß die ‚grüne Hölle‘ des Prinzessinnengartens perfekt mit dem Werbemotiv harmoniert und so der düstere Technikphallus scheinbar mitten aus dem Gemeinschaftsgarten erwächst“.

Urbane Gärten: nicht-kommerzielle Freiräume

Das von 130 Initiativen unterzeichneten Urban Gardening Manifest macht dagegen deutlich, daß Garteninitiativen nach Alternativen und nach Freiräumen suchen:
„Wir setzen uns für eine lebenswerte Stadt und eine zukunftsorientierte Urbanität ein. Täglich erfahren wir, wie wichtig ein frei zugänglicher öffentlicher Raum ohne Konsumzwang für eine demokratische und plurale Stadtgesellschaft ist. Urbane Gemeinschaftsgärten sind Gemeingüter, die der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums entgegenwirken.”

Gemeingüter statt kommerzieller Aneignung unserer Einbildungskraft („mind grabbing“)

Niemand sollte das Recht haben, den öffentliche Raum oder unsere Gedanken und unsere Vorstellungskraft einfach ungefragt durch Werbebotschaften zu besetzen. Geld darf kein ausschlaggebendes Kriterium für den Zugang zum öffentliche Raum sein. Er ist ein Gemeingut, d.h. er sollte ohne Zugangsbeschränkungen allen offen stehen und Ort demokratische Aushandlungsprozesse sein. Beispiele dafür gaben und geben in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Initiativen wie Kotti&Co, Stadt von Unten, Bizim Kiez oder das Refugee-Camp auf dem Oranienplatz. Werbefreie Straßen, Plätze und Wände sind Teil eines Rechts auf Stadt. Sie geben Raum für Stimmen, die ansonsten nicht gehört würden.

Ausblick: Die Vision einer werbefreien Stadt

Das es auch einen anderen Weg als die zunehmende Kommerzialisierung geben kann, hat bereits vor 10 Jahren São Paulo vorgemacht: Die “visuelle Verschmutzung” des öffentlichen Raumes durch Werbung wurde hier verboten und 15.000 Plakatwände aus dem Stadtraum entfernt. Damit wurde hinter den Werbeplakaten die Stadt wieder sichtbar und São Paulo ist zu einem Eldorado von Streetart und Graffiti geworden, die auch die Geschichte der Menschen erzählen, die hier leben. Auch das Ausdruck von Teilhabe in einer freien Stadtgesellschaft. Wer will uns erzählen, dass sei in Berlin nicht möglich?

ErstunterstützerInnen
Andrea Baier, Christa Müller, Karin Werner (anstiftung, Beirat der Nachbarschaftsakademie)
Robert Burghardt, Anna Heilgemeir, Enrico Schönberg, (Stadt von Unten, Gemeingüterbeirat der Nachbarschaftsakademie)
Paula Z. Segal, Direktorin von 596 Acres (New York City), Residentin im Gemeingüterprojekt der Nachbarschaftsakademie 2015
Daniel Eizirik, Künstler der Arbeit „The Ground We Are Fighting For“
Graffitiarchiv im Archiv der Jugendkulturen e.V.
kollektiv orangotango
Joerg Franzbecker, Erik Göngrich, Heimo Lattner, Katja Reichard, Ines Schaber, Florian Wuest (Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt)

Kunst-Auktion im Laika am 04.12.

linol Linoldruck von Jones

Kunst-Auktion im Laika am 04.12.
„Moabit hilft“ unterstützt die Refugees, die hier unter katastrophalen Bedingungen vorm LaGeSo ausharren. Diese Arbeit wollen wir mit einer Kunst-Auktion supporten – mit Werken von Wladimir Asimov, Kiki Lamora, Jones und Weiteren.
Vor der Auktion findet eine kleine Info-Veranstaltung zur Arbeit von „Moabit hilft“ statt, an die alle Einnahmen gehen sollen.

Am 04.12.2015
ab 19 Uhr
im Laika
Emser Straße 131
am S+U Neukölln
FB-Link zur Veranstaltung

Wer selbst Lust hat ein bischen Kunst zur Veranstaltung mitzubringen, bitte Foto an lamorakiki@gmail.com

#Refugeehackathon 24-25 Okt. Berlin

OFFTOPIC:
Refugee-Hackathon – was ist das?

Hackathons sind Veranstaltungen zur Entwicklung von Software in Kleingruppen, zum Beispiel an einem (langen) Wochenende. Dabei arbeiten Programmierer*innen, Designer*innen (Grafik, Interface etc.), Menschen mit Spezialwissen zu den konkreten Anforderungen und Orga-Talente miteinander.

Um eine App für Flüchtlinge umzusetzen benötigt es ein Anforderungsmanagement-Workshop am: 23.10.2015 ab 10:00 Uhr (ganztägig) Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin, Greifswalderstrasse 4, Robert-Havemann-Saal,

Ein Hackathon ist eine Menge Arbeit. Dafür braucht es Freiwillige, die im Vorfeld und während des Hackathons aktiv sind, z.T. auch danach – und Nein, es geht nicht nur um Hacker/Nerds/Geeks.

Gesucht werden: Programmierer*innen und IT Architekten, Designer, Graphiker, GUI Entwickler, Menschen mit Expertise zum Flüchtlingskontext, Orgasupport, Öffentlichkeitsarbeit/PR/Outreach, Anforderungsmanagement, Organisation/Koordination u.v.m.

Lust und Interesse? Checkt mal http://refugeehackathon.de/ oder Twitter #refugeehackathon wer nicht in Berlin lebt, soll hier mal schauen ob es in seiner Nähe ein Hackathon

HATCH: Paper Bullets #2

Das Hatch Sticker Museum und Catherine Tedford, St. Lawrence University, Canton NY präsentieren stolz, eine geniale und beeindruckende neue Sticker Ausstellung: Paper Bullets #2, Zeitgenössische Politische Sticker aus der ganzen Welt.

Eröffnung: Samstag 3. Oktober // 12:00-18:00 h Bis 24. Oktober
Hatch Sticker Museum // Schreinerstr. 10 // 10247 Berlin Friedrichshain http://hatchkingdom.com/
U-Bahn Haltestelle: Samariterstraße (U5)
Hier geht es zum FB-Event