Berlin: Museum für Urban Contemporary Art

2017 öffnet das „Museum for Urban Contemporary Art“ in Schöneberg, Bülowstraße. Mitte Mai werden konkrete Museums-Pläne bekannt gegeben.
Den Artikel gibt es via Tagesspiegel zu lesen.

Podcast: Reclaim Your City – Ein Buch von Tobias Morawski

Das Interview ist zwar schon fast ein Jahr alt, die Thematik und das Buch sind jedoch weiterhin aktuell.

“Reclaim Your City – Urbane Protestbewegung am Beispel Berlins” ist ein neuerschienenes Buch, das sich dem neoliberalen Wandel von Städten und den damit einhergehenden, notwendigen Strategien der Rückeroberung von Raum widmet. Es analysiert die Möglichkeiten der physischen, symbolischen und repräsentativen Stadtaneignung und reklamiert damit ein Recht auf Stadt für alle.

Melinda Matern traf den Autor Tobias Morawski auf den Straßen Berlins und wollte näheres zu seinen Überlegungen zum Thema wissen.

Melinda Matern, RadioZ aus Nürnberg

hier gehts zum Podcast via freie-radios.net

Ohno! Nie wieder Streetart-Selfies!

Foto: Flickr- Markheybo

Foto: Flickr- Markheybo

Es ist eine ziemlich schräge Debatte, die da gerade im EU-Parlament läuft. Aber sie offenbart die rechtlichen Grauzonen, in denen Streetart-Fotografie sich europaweit bewegt. Kurz gesagt:
Wenn auf einem Foto ein Stück Streetart erscheint – Zählen dann eher die Rechte des Fotografen (“Panoramafreiheit”) oder die des Streetart-Künstlers (“Urheberrecht”)?
Das Ganze ist zwar noch ziemlich abstrakt. In einem ganz konkreten Fall hat es aber schon Konsequenzen gehabt: Das Buch “Brand Wand” von Harf Zimmermann musste teilweise neu gedruckt werden.

Mehr im > Post vom Graffitiarchiv

 

 

 

 

1010 auf SPIEGEL-ONLINE

Mein lieber Freund 1010 aus Hamburg, hat es mit seinem letzten Bild, dass er an der Autobahn in Paris gemalt hat, auf SPON geschafft.

Berufsverkehr auf der Pariser Stadtautobahn Périphérique: Autos und Lastwagen verstopfen die Straße, es geht nur langsam voran. An einer Stelle macht die Autobahn plötzlich einen leichten Schlenker, weicht auf ein kurzes neues Stück Fahrbahn aus. Daneben klafft auf dem alten Autobahnabschnitt ein gigantisches Loch – Schicht um Schicht führt es tiefer ins schwarze Nichts. Die Pariser ahnen nichts davon, dass sie in ihren Autos keine zehn Meter sprichwörtlich am Abgrund vorbeifahren.

Schöpfer dieses Abgrunds, dieses Portals mit seiner faszinierenden wie beängstigenden Wirkung ist der Hamburger Künstler 1010, gesprochen TenTen. Er ist in den vergangenen Jahren zu einem international gefragten Künstler avanciert, bekannt durch seine Gemälde von Löchern und Portalen an Häusern und Wänden. Das in Paris ist sein bislang größtes – und das erste auf einer Autobahn.
“Halb Paris fährt jeden Tag dran vorbei, aber niemand kann das Kunstwerk wirklich sehen”, sagt er. “Das gefällt mir.” Den Parisern wiederum dürfte gefallen, dass alles nur eine Illusion ist; geschaffen mit rund 400 Litern Farbe.

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STREET ART IM TIP

Der TIP kommt diese Ausgabe mit einem kleinen Street-Art-Spezial. Inkusive einem Text von Yaneq und Bildern von mir (Just):

Tagesspiegel: Stattbad-Wedding muss schließen

Und hier noch einmal ein Bericht im Tagesspiegel zur Schliessung des Stattbades im Wedding:

Keine Sprinkleranlage, keine Brandmelder, keine Sicherheitsbeleuchtung – der Veranstaltungsort „Stattbad Wedding“ ist bei einer Brandschutzprüfung durchgefallen. Das für Konzerte, Partys und Ausstellungen genutzte ehemalige Hallenbad in der Weddinger Gerichtstraße wurde auf Anordnung des Bezirks Mitte geschlossen. „Das Stattbad hatte keine Genehmigung für eine Vergnügungsstätte, sondern für eine kulturelle Nutzung“, sagte Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) dem Tagesspiegel. Für Partys mit vielen Besuchern seien die Brandschutz-Vorkehrungen nicht ausreichend. (..)

Das Stattbad im Wedding muss schiessen !!

Uns erreichte heute die Nachricht, dass das Stattbad im Wedding leider bis auf weiteres schiessen muss. Nach Informationen der Betreiber gab es wohl eine “anonyme” Anzeige woraufhin das Bauamt gezwungen war durchzugreifen. Nicht nur der Club ist demnach geschossen, auch die OPEN WALLS Galerie, die Bar, Studio- und Büroräume etc.

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Pic via Google.

MAGIC NUMBERS

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Wie sich Berliner Polizei und Presse Graffiti schön rechnen.

Das Graffitiarchiv hatte gestern schon über die Morgenpost und ihre “Recherchen” zum Thema Graffiti berichtet. Jetzt legen sie noch einmal nach und kontern mit den richtigen Zahlen. Die Entwicklung ist demnach eine ganze andere:

Weniger Graffiti-Anzeigen +++ Weniger Beamte, weniger Ermittlungserfolge +++ Keine “Präventionsarbeit” mehr

Hier gibts den Post auf der Seite vom Graffitiarchiv

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