Ohno! Nie wieder Streetart-Selfies!

Foto: Flickr- Markheybo

Foto: Flickr- Markheybo

Es ist eine ziemlich schräge Debatte, die da gerade im EU-Parlament läuft. Aber sie offenbart die rechtlichen Grauzonen, in denen Streetart-Fotografie sich europaweit bewegt. Kurz gesagt:
Wenn auf einem Foto ein Stück Streetart erscheint – Zählen dann eher die Rechte des Fotografen (“Panoramafreiheit”) oder die des Streetart-Künstlers (“Urheberrecht”)?
Das Ganze ist zwar noch ziemlich abstrakt. In einem ganz konkreten Fall hat es aber schon Konsequenzen gehabt: Das Buch “Brand Wand” von Harf Zimmermann musste teilweise neu gedruckt werden.

Mehr im > Post vom Graffitiarchiv

 

 

 

 

1010 auf SPIEGEL-ONLINE

Mein lieber Freund 1010 aus Hamburg, hat es mit seinem letzten Bild, dass er an der Autobahn in Paris gemalt hat, auf SPON geschafft.

Berufsverkehr auf der Pariser Stadtautobahn Périphérique: Autos und Lastwagen verstopfen die Straße, es geht nur langsam voran. An einer Stelle macht die Autobahn plötzlich einen leichten Schlenker, weicht auf ein kurzes neues Stück Fahrbahn aus. Daneben klafft auf dem alten Autobahnabschnitt ein gigantisches Loch – Schicht um Schicht führt es tiefer ins schwarze Nichts. Die Pariser ahnen nichts davon, dass sie in ihren Autos keine zehn Meter sprichwörtlich am Abgrund vorbeifahren.

Schöpfer dieses Abgrunds, dieses Portals mit seiner faszinierenden wie beängstigenden Wirkung ist der Hamburger Künstler 1010, gesprochen TenTen. Er ist in den vergangenen Jahren zu einem international gefragten Künstler avanciert, bekannt durch seine Gemälde von Löchern und Portalen an Häusern und Wänden. Das in Paris ist sein bislang größtes – und das erste auf einer Autobahn.
“Halb Paris fährt jeden Tag dran vorbei, aber niemand kann das Kunstwerk wirklich sehen”, sagt er. “Das gefällt mir.” Den Parisern wiederum dürfte gefallen, dass alles nur eine Illusion ist; geschaffen mit rund 400 Litern Farbe.

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STREET ART IM TIP

Der TIP kommt diese Ausgabe mit einem kleinen Street-Art-Spezial. Inkusive einem Text von Yaneq und Bildern von mir (Just):

Tagesspiegel: Stattbad-Wedding muss schließen

Und hier noch einmal ein Bericht im Tagesspiegel zur Schliessung des Stattbades im Wedding:

Keine Sprinkleranlage, keine Brandmelder, keine Sicherheitsbeleuchtung – der Veranstaltungsort „Stattbad Wedding“ ist bei einer Brandschutzprüfung durchgefallen. Das für Konzerte, Partys und Ausstellungen genutzte ehemalige Hallenbad in der Weddinger Gerichtstraße wurde auf Anordnung des Bezirks Mitte geschlossen. „Das Stattbad hatte keine Genehmigung für eine Vergnügungsstätte, sondern für eine kulturelle Nutzung“, sagte Mittes Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) dem Tagesspiegel. Für Partys mit vielen Besuchern seien die Brandschutz-Vorkehrungen nicht ausreichend. (..)

Das Stattbad im Wedding muss schiessen !!

Uns erreichte heute die Nachricht, dass das Stattbad im Wedding leider bis auf weiteres schiessen muss. Nach Informationen der Betreiber gab es wohl eine “anonyme” Anzeige woraufhin das Bauamt gezwungen war durchzugreifen. Nicht nur der Club ist demnach geschossen, auch die OPEN WALLS Galerie, die Bar, Studio- und Büroräume etc.

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Pic via Google.

MAGIC NUMBERS

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Foto: Flickr – Stoo57, StooMathiesen

Wie sich Berliner Polizei und Presse Graffiti schön rechnen.

Das Graffitiarchiv hatte gestern schon über die Morgenpost und ihre “Recherchen” zum Thema Graffiti berichtet. Jetzt legen sie noch einmal nach und kontern mit den richtigen Zahlen. Die Entwicklung ist demnach eine ganze andere:

Weniger Graffiti-Anzeigen +++ Weniger Beamte, weniger Ermittlungserfolge +++ Keine “Präventionsarbeit” mehr

Hier gibts den Post auf der Seite vom Graffitiarchiv

Cannabis-Plantage am Kottbusser Tor #urbangardening

Die Stadtreinigung hat heute am Kotti eine 700-Pflanzen grosse Hanf-Plantage entdeckt, welche dann tatkräftig von der Berliner Polizei entsorgt wurde. Die Polizei schreibt:

Manchmal ist der Gärtner in uns gefragt: Ein Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung hatte heute Vormittag die Polizei zum U-Bahnhof Kottbusser Tor gerufen, nachdem er bei Reinigungsarbeiten zahlreiche kleine Pflänzchen entdeckt hatte, die ihm verdächtig vorkamen. Unsere Ermittler bestätigten seinen Verdacht: Es handelte sich um rund 700 kleine Cannabis-Pflänzchen, die auf den Grünflächen am „Kotti“ wuchsen. Unsere Beamten entfernten die Pflanzen und stellten sie sicher. Nun wird wegen des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln ermittelt.

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SPREEPARK WIEDERERÖFFNUNG

Wie Berliner Boulevardmedien berichten, steht der Berliner Spreepark kurz vor der Wiedereröffnung. Die landeseigene “Grün Berlin GmbH” soll den verlassenen Berliner Freizeitpark, den Spreepark im Plänterwald, übernehmen. Mehr Infos bei der BZ.

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Screenshot via der Google-Bildersuche.

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