Gestern (2.2.13) gab es einen kleinen Bericht ueber El Bocho in der RBB Abendschau:
Seinen richtigen Namen hält der Künstler El Bocho geheim. Anonymität ist für den Street Artist essentiell, denn er liebt den Kick des Illegalen und oft macht er sich durch seine Kunst strafbar. Die Abendschau hat das Phantom El Bocho aufgespürt. Beitrag von Jade Yasmin Tänzler.
Der französische Street-Art-Künstler Jaybo hat zusammen mit seinem Freund Daniel Luger in Kreuzberg das Streetwear-Label “Irie Daily” gegründet. Wir haben die beiden in ihrer Werkstatt besucht.
Er ist nachts unterwegs, er arbeitet schnell und unerkannt, und seine wahre Identität ist ein Geheimnis. Er nennt sich „El Bocho“, und er zählt zu Berlins bekanntesten Street-Art- Künstlern. Seine Werke – eine Mischung aus Pop-Art und Comic – sind überall in der Hauptstadt zu finden, unter S-Bahnbögen, in Hauseingängen oder an Backsteinmauern – meistens in Mitte, Friedrichshain und Prenzlauer Berg. Unsere Kollegin Jade-Yasmin Tänzler hat sich genau dort umgesehen, und den “Berliner Banksy” persönlich getroffen.
Via Mail (thx): “Hier ein kurzer Filmbeitrag von arte, in dem die Gewinner des letzten Stickeraward im Rahmen einer App-Safari in Dresden vorgestellt werden”:
Bekannt ist Berlin, die freche Metropole, als Paradies für Sprayer und Streetert-Künstler. Spuren der pulsierenden Kunstszene findet der aufmerksame Besucher auf Schritt und Tritt. Besondere künstlerische Highlights präsentiert die alternative Stadtführung. Streetart-Experten wie Alana Richards führen durch die Stadt, vom Alexanderplatz, über Friedrichshain bis in den Wedding.
“Wir besuchen einige der bekanntesten Sprayerteams in Berlin und natürlich auch international anerkannte Künstler. Und wir zeigen die Kunstwerke, von kleinen bis zu monumentalen Wandbildern. Berlin gilt derzeit als das Mekka für Graffiti und Streetart. Es gibt viele leer stehende Häuser, das macht diese Stadt attraktiv für Künstler.”
BERLIN – Der Street-Art-Künstler Prost ist bekannt für seine runden Figuren im Berliner Stadtbild. Nun will er wegen Urheberrechtsverletzung klagen. Denn der Musikkonzern Universal ließ verdächtig ähnliche Männchen auf ein Albumcover drucken.
Als ein Bekannter ihm zu seinem vermeintlichen neuen Reichtum gratulierte, begannen für den Berliner Street-Art-Künstler Prost die Probleme. Sein Kumpel zückte eine Postkarte, die ein Album-Cover mit lachenden Figuren zeigte, wie Prost sie als Aufkleber und Graffiti über ganz Berlin verteilt. Das Problem war nur, das Cover stammte nicht von Prost – er sah es an diesem Abend zum ersten Mal.
Diese “Kunstaktion” sorgt in Wien gerade für extremes Aufsehen und verbreitet sich in der Internet-Community wie ein Lauffeuer. Denn diese Männer kamen nackt und sie kamen, um eine U-Bahn-Garnitur der Wiener U6 zu “verschönern”! Die Wiener Linien sind empört und setzen ihren Graffiti-Jäger auf die Übeltäter an” ..weiter: http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,832331
“Ich habe mit Street Art angefangen, weil ich sie gern als Werkzeug sehe, um mit Menschen zu kommunizieren, mit Menschen, die womöglich generell keinen Zugang zu Kunst haben. Es ist auch ein Medium, um Ideen auszudrücken und sie diesen Menschen näherzubringen.” Bilder von Alaniz kleben in Kreuzkölln an jeder Ecke, Max Büch von Neuköllner.net hat ihn zum Gespräch gebeten.
Umweltfreundliche, high-Quality Sticker gibts beim
STICKMA-Kollektiv aus Dresden (Initiatoren des International Stickerawards & Herausgeber des Klebstoff Magazins):