++ Martha Cooper got arrested in Berlin

Die Fotografin Martha Cooper war zu lange auf den Strassen der Welt unterwegs und hat Jugendliche dazu angestiftet Graffiti zu malen, dass sie in Berlin gestern nun endlich einmal verhaftet wurde:

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Martha nach ihrer Freilassung heute morgen:

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Erstes Foto by Nika Kramer, zweites und drittes von mir.

TAZ: Interview mit WAV (we are visual)

Die TAZ hat am 1.3.2014 ein interessantes Interview mit Marc Einsiedel und Felix Jung aka. WEAREVISUAL gedruckt:

taz: Herr Einsiedel, Herr Jung, wie würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

Marc Einsiedel: Wir schwimmen in der Bildhauerei, machen konzeptionelle Installationskunst, haben aber auch einen gewissen Teil politischer Kunst.

Felix Jung: Ich würde das noch korrigieren: Wir machen gerne politische Kunst, sind aber nicht in jeder Arbeit politisch orientiert. Wir machen nebenbei Brotjobs, künstlerische Assistenz, Ausstellungsaufbau. Ich arbeite mein ganzes Leben, ich war kein einziges Mal auf Unterstützung angewiesen.

..den ganzen Text.

ARTE: (Fast) die ganze Wahrheit über Banksy

Noch 7 Tage in der ARTE-Mediathek:

Wer er genau ist, weiß niemand – dabei ist Banksy der berühmteste Sprayer der Welt. Ursprünglich stammt er aus Bristol, wo er Züge und Gebäude besprühte. Als er mit 18 fast geschnappt wird, greift er zu selbst gefertigten Schablonen, um schneller arbeiten zu können. Seine Werke machen sich böse und poetisch über Missstände lustig. Allmählich wird er international bekannt.

ND – Graffiti ist fürs Leben

Im NEUEN DEUTSCHLAND ist heute ein ganz netter Graffiti-Artikel erchienen:

“(..) Alle drei gehören zu den umtriebigsten 150 bis 200 Graffiti-Künstlern in Berlin. Das ist nur der harte Kern. Insgesamt soll es mehrere Tausend Sprüher geben, die Polizei spricht von bis zu 10 000. Meist sind es Männer zwischen 14 und 30, die auf Abstellgleise klettern oder sich auf Fassaden verewigen. Entgegen dem Bild vom abgeranzten Sprayer kommen sie oft aus der oberen Mittelschicht. Kaum ein Flecken in Berlin bleibt von ihnen unbesprüht. Zum Ärger der Politik: »Der Senat fährt seit Jahren einen Null-Toleranz-Kurs«, erklärt Martin Gegenheimer. Der Diplom-Politologe arbeitet beim Graffiti-Archiv des Archivs der Jugenkulturen. Regelmäßig führt er Touren durch Kreuzberg und erzählt dabei aus der Szene.” (..) ..weiterlesen.

WAZ – Streetart hellt den grauen Stadtalltag auf

Die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) stellt die Frage wo Vandalismus aufhört und Kunst anfängt (28.1.14):

„Die Grenzen sind fließend“, weiß Beate Reese, Kunsthistorikerin und Leiterin des Mülheimer Kunstmuseums. Kriterien zu finden, was Kunst ist und was Schmiererei, sei daher schwierig. Vielleicht geht es um die Intention, die hinter einem bemalten Stromkasten oder einem besprühten Brückenpfeiler steckt. „Steht ein Gestaltungswille dahinter? Wie ist das Bild aufgebaut? Und wo steht es?“, zählt Reese auf. Bei einem schnell gesprühten Tag (so bezeichnen Sprayer ihre Kürzel) kann wohl kaum von Streetart, also von Kunst, gesprochen werden. Ebenso wenig zählen Schmierereien wie die an der U-Bahn-Haltestelle Rosendellerstraße dazu.

Streetart in Mülheim hellt den grauen Stadtalltag auf | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/streetart-in-muelheim-hellt-den-grauen-stadtalltag-auf-id8928122.html#plx651191798

..den ganzen Artikel gibt es hier.

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Vermibus-Portrait bei Spiegel Online

Dieses Portrait zu Vermibus wurde gestern auf SPON released:

26.01.2014 – Werbung ist überall, den verlockenden Werbebotschaften zu entkommen ist fast unmöglich. Sogenannte “Adbuster” gehen mit Guerilla-Taktik dagegen vor: Sie stehlen heimlich Plakate, verfremden sie und hängen sie dann wieder auf – eine legale Grauzone. SPIEGEL ONLINE hat einen Undercover-Adbuster in Berlin getroffen.

SPON – Wenn aus Models Monster werden-Kunst vs. Werbeindustrie from JUST on Vimeo.

Streetart & Graffiti und Bitcoins

Letzte Woche hatte ich hier auf die Seite www.streetartforbitcoin.com und eine zugehörige Diskussion auf Reddit verwiesen. Heute erschien auf JETZT.de ein netter Artikel zum Thema (mit O-Tönen von Carsten Janke vom Graffiti Archiv, Raiko Schwalbe und mir):

Das System hat die Street Art inhaliert

Zwischen Kriminalität und Kredibilität: Street Art ist bekannt geworden als unbezahlte Kunstform. Eine neue Internet-Plattform will es Passanten nun ermöglichen, Bitcoins für Werke zu spenden. Die Szene ist darüber nicht nur glücklich. (..) ..weiterlesen.

Geisterbahnhöfe in der DDR

Via ILG:

Auf SPON gibt es heute einen Artikel und Fotostrecke zu Geisterbahnhöfen der ehemaligen DDR. Ausgangspunkt ist das Buch: “Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin”, von Gerhardt Sälter, welches als Begleitbuch zu einer Ausstellung im Jahre 2009 im Nordbahnhof produziert wurde. Nach ein wenig Recherche sind wir dann noch auf diesen interessanten Clip von mobilTV der DB gestossen:

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