Die Mauertoten sind an den EU-Außengrenzen


Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat die weißen Kreuze, die an die Mauertoten im Berliner Regierungsviertel gedenken entwendet und an die EU-Außengrenzen gebracht

Die Installation „Weiße Kreuze“ hat kollektiv die Flucht aus dem Regierungsviertel in Berlin vor den Gedenkfeierlichkeiten zu „25 Jahren Mauerfall“ ergriffen. Die Mauertoten sind in einem Akt spontaner Solidarität zu ihren Brüdern und Schwestern über die Außengrenzen der Europäischen Union geflüchtet. Genauer: zu den zukünftigen Mauertoten. 30.000 Tote an den EU-Außengrenzen in den vergangenen 25 Jahren und die laufende militärische Abriegelung des Kontinents waren zuviel für ihre Totenruhe. Sie sind jetzt bei den Menschen, die als nächstes durch die EU-Außenmauern sterben werden. Hier Eindrücke aus den Waldbergen Gourougou vor Melilla, der „Eindämmungsanlage“ Bulgariens und dem griechischen „Schild“.

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