Keine sexistische Werbung mehr in Kreuzberg

Ganz interessant: in der nächsten BVV (Bezirksverordnetenversammlung) in Friedrichshain-Kreuzberg wird auf Antrag der LINKEN, der SPD, der PIRATEN und den Grünen (quasi allen ausser der CDU) diskutiert, ob Firmen das werben mit sexistischer Werbung untersagt werden soll. Der komplette Antrag lässt sich hier nachlesen. Die BVV ist wie immer öffentlich und kann besucht werden (29.1.14 um 17:30 am Rathaus am Mehringdam).

Das Bezirksamt wird beauftragt, die Präsentation von sexistischer, diskriminierender und frauenfeindlicher Außenwerbung auf bezirkseigenen Flächen zu untersagen.

Hierzu ist das Bezirksamt aufgefordert zu prüfen, inwieweit bestehende Verträge verändert werden können: Bei allen Werbeverträgen, die das Bezirksamt abschließt, sollen Mieter*innen oder Pächter*innen verpflichtet werden, Werbung zurückzuweisen, die Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder Identität herabwürdigt.

Zudem setzt sich das Bezirksamt dafür ein, dass auch der Senat zukünftig nur Werbeverträge abschließt, die eine Präsentation sexistischer Werbung im öffentlichen Raum ausschließen.

Edit: Gerade gesehen, dass der Antrag auf Initiative des “Amt für Werbefreiheit und Gutes Leben” gestellt wurde.