NDR: Die Graffiti-Jäger (10.11.2014)

Der NDR mit einer Reportage über Graffiti-Jäger in Hannover:

NDR: Die Graffiti-Jäger (10. November 2014) from JUST on Vimeo.

die nordreportage: Die Graffiti-Jäger
Montag, 10. November 2014, 18:15 bis 18:45 Uhr

Hannover zählt zu den Hochburgen der Graffitiszene. Hier kämpft sogar eine eigene Sonderkommission der Polizei gegen die illegalen Attacken aus der Farbdose. Häuserwände, Türen und Brücken sind beschmiert. Alle paar Meter haben Graffiti-Sprayer in Hannover ihre “Tags”, ihre Kürzel hinterlassen.

Etwa 700.000 Euro Schaden verursachen illegale Sprayer jedes Jahr in der Region. Die sechs Beamten der Ermittlungsgruppe Graffiti durchsuchen vier Wohnungen gleichzeitig. Im Visier: Mitglieder einer Crew, die für dutzende “pieces” verantwortlich sein sollen.
Die Polizisten suchen die “Blackbooks”. In den Büchern skizzieren die Sprayer ihre Bilder. Nur mit diesen Hinweisen lassen sich die Taten zuordnen.

Aber die Polizisten finden noch viel mehr. Tag und Nacht ist die Soko im Einsatz. Kurz nach Mitternacht erreicht die Ermittler ein Alarm: Auf einem Abstellgelände der Bahn wurden Sprayer beobachtet. Vermutlich sind sie noch irgendwo auf den Gleisen unterwegs. Die Nordreportage begleitet die Sonderermittler der Polizei im Kampf gegen Sprayer, die die Stadt als ihre Leinwand nutzen.

ZINEFEST Berlin 8-9 Nov.

Zum vierte Mal in Folge findet am 8. und 9. November 2014 das Zinefest Berlin statt. Das Zinefest Berlin beschäftigt sich mit der subversiven Kultur selbst veröffentlichter Publikationen (zines) und bietet eine Plattform und einen Treffpunkt für Zine-Liebhaber_innen und kleine unabhängige Verlage aus aller Welt. Zines sind Teil der Subkultur des DIY (“do it yourself”), einem Konzept mit einem veränderten Verhältnis von Produktion und Konsum. Zines sind individuelle autonome Medien, häufig politische Stimmen. Das Zinefest möchte sie der Öffentlichkeit präsentieren und feiern wie besonders sie sind!

DATUM/ZEIT: 8. und 9. November 2014, 12-19h
ORT: SfE, Gneisenaustraße 2A (U6 Mehringdamm).

zinefestberlin.com

via fb.com/zinefestberlin

es wird auch jede menge Workshops geben, checkt sie aus!

Wenn die Mauer nicht gefallen wär…

… dann gebe es heute noch eine große legale Graffiti-Wand in Berlin! Das Graffitiarchiv Berlin präsentiert zum Mauerfall-Jubiläum einen kleinen Schatz: 15 Oldschool-Graffitifotos und ein Filmchen - teils unveröffentlichte, teils legendäre Bilder von ODEM, AMOK oder LOOMIT, die Anfang der Neunzigerjahre für das Buch “Spray City” gesammelt wurden und dazu eine Kurz-Video-Dokumentation über die “Spray City Berlin” vom Umbruch-Bildarchiv in Kreuzberg.

>> HIER auf GRAFFITIARCHIV.ORG

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Bild-Müll gegen Titanic-Faktenmagazin

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Am Sonnabend wird erneut an alle Haushalte in der BRD ungefragt eine Bildzeitung zugestellt. Zum grossen Mauerevent am Abend des 08.11.2014 tauscht Die Partei jede (in Worten: jede) “Gratisbild” gegen ein Faktenmagazin der Marke “TITANIC” um.  In Berlin wird das Ganze hier stattfinden:

Zwangsumtausch Bild gegen Titanic  / 17:00 – 23:50 Uhr / Adalbertstraße – Ecke – Bethaniendamm/Engeldamm in Kreuzberg

 

Die Mauertoten sind an den EU-Außengrenzen


Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat die weißen Kreuze, die an die Mauertoten im Berliner Regierungsviertel gedenken entwendet und an die EU-Außengrenzen gebracht

Die Installation „Weiße Kreuze“ hat kollektiv die Flucht aus dem Regierungsviertel in Berlin vor den Gedenkfeierlichkeiten zu „25 Jahren Mauerfall“ ergriffen. Die Mauertoten sind in einem Akt spontaner Solidarität zu ihren Brüdern und Schwestern über die Außengrenzen der Europäischen Union geflüchtet. Genauer: zu den zukünftigen Mauertoten. 30.000 Tote an den EU-Außengrenzen in den vergangenen 25 Jahren und die laufende militärische Abriegelung des Kontinents waren zuviel für ihre Totenruhe. Sie sind jetzt bei den Menschen, die als nächstes durch die EU-Außenmauern sterben werden. Hier Eindrücke aus den Waldbergen Gourougou vor Melilla, der „Eindämmungsanlage“ Bulgariens und dem griechischen „Schild“.

http://www.politicalbeauty.de/

#ohlauer

Various & Gould @ARTvergnuegen

SATone in Indien

Der Münchener SATone war kürzlich in Indien und hat mit traditionellen Filmplakat-Malern eine Wand umgesetzt. Via Mail:

This arresting mural in Chennai, India, does more than just bring together two very different styles. It also unites two completely diverse painting techniques, two cultures and two histories. With intricate details, the mural painted by SatOne and M.P. Dhakshana is the result of the first collaboration between an urban artist with a traditional Indian film hoarding painter. Set in the frame of a project organised by the local Goethe-Institut and curated by Georg Zolchow, the two artists worked on a common wall. In a workshop SatOne and M.P. Dhakshana chose to create a fictitious film poster titled ‘Curiosity’. This theme was interpreted by each artist in his own unique style, with each taking a individual path, yet finding ways to merge the styles into one piece of art. This is the first step towards a movement of urban art in Chennai, which is currently rare. However, public spaces have been dominated for decades by the art of these often nameless film hoarding painters, who created massive hoardings that coloured the city for decades. Since the late 90s these striking paintings are disappearing. Meanwhile the interest in urban art is noticeably increasing as India’s young seek new creative outlets. In this sense the painting of SatOne and M.P. Dhakshana is not just an homage to the hoarding painters, but also a landmark as it’s the first significant urban art project in the region. This remarkable wall is also a visual announcement: By early next year, a bigger urban art festival will take place in Chennai.

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