(DO) Black Pigeon – Zeichenwettbewerb

“Black Pigeon” ist ein libertäres Buchladenkollektiv aus Dortmund.

Gestalte das A-Zentrum mit! Bald ist es soweit, am 18. März öffnet das Anarchistische Zentrum Dortmund! Wir sind gerade mitten in den Renovierungsarbeiten und freuen uns schon riesig. So langsam nehmen die Räumlichkeiten Gestalt an, es wird Boden verlegt und die Wände wurden bereits gestrichen. Diese sind gerade noch weiß- aber das soll sich ändern! Das Anarchistische Zentrum Dortmund soll ein Ort für alle sein, den alle mitgestalten können. Da seid ihr gefragt! Wenn ihr coole Ideen für die Wandgestaltung habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns diese bis zum 31. März zusenden würdet. Alle Einsendungen werden einen Platz finden. Einige von euch werden außerdem die Möglichkeit bekommen, ihren Entwurf als großes Bild selbst an die Wand zu bringen. Wir sind gespannt auf eure Einsendungen und wir freuen uns, wenn wir alle zusammen am 18. März die Eröffnung feiern können!

Einsendungen bitte an: black-pigeon@riseup.net
Oder persönlich vorbei bringen.
blackpigeon.blogsport.eu

Johannes Mundinger – Solo Ausstellung bei Urban Spree

(via mail) Vom 04.03. bis zum 20.03.2016 präsentiert die Urban Spree Galerie die Ausstellung Unterm Nebel ihres Artist in Residence Johannes Mundinger.
Zur Eröffnung am 04.03. um 19.00 Uhr gibt Lars Hering eine Einführung in die Werke des Berliner Künstlers. Ort der Ausstellung: Urban Spree Galerie, Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain.

Johannes Mundinger mural at Urban Spree Berlin

Aus den ersten Lebensjahren gibt es kaum Bilder, die uns im Gedächtnis bleiben. Dabei haben viele unserer Verhaltensweisen hier ihren Ursprung und sind richtungsweisend für die Entwicklung unserer Persönlichkeit.
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VICTORY IS PEACE

Von Hamburg nach München kommen wir zu einer weiteren Ausstellung mit Obey.
Diesmal heißt sie VICTORY IS PEACE mit Shepard Fairey · NoName · Anti-Flag

Wenn heutzutage über “Street-Art” gesprochen wird, wird häufig aus Unwissenheit sehr Verschiedenes in einen Topf geworfen. Unpolitisches Graffiti wird ebenso mit dem Prädikat “Street-Art” ausgezeichnet, wie kommerziell ausgerichtete Urban-Art. Die Street-Art Bewegung zeichnet sich jedoch klar durch ein gesellschaftskritisches und politisches Anliegen aus. Viele Akteure haben ihre Wurzeln im Punkrock und ziehen ihre Inspiration aus Protestbewegungen wie Occupy Wallstreet und dem grass roots movement, sowie aus Werken von Schriftstellern wie George Orwell, Noam Chomsky und Naomi Klein.
Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und die kompromisslose Auseinandersetzung mit den Ursachen gesellschaftlicher Missstände treibt auch die Künstler Shepard Fairey und NoNÅME seit Jahrzehnten in ihrem Schaffen an. Es geht hier um weit mehr als schrille Farben und dekorative Illustrationen!
So freut es uns, dass wir Shepard Fairey, einen der wichtigsten Künstler der Gegenwart und NoNÅME, dessen Arbeiten bisher ausschließlich im öffentlichen Raum von Städten wie London, Paris, Wien, Berlin und München zu sehen waren, für die Ausstellung VICTORY IS PEACE 2016 gewinnen konnten. In ihren bei uns gezeigten Werken setzen sich die beiden Street-Art Künstler mit globalen Themen wie dem durch Gier und Maßlosigkeit angetriebenen Verfall von ethischen und moralischen Grundsätzen und der durch Lobbyismus und Korruption zunehmenden Unterwanderung des demokratischen Staates auseinander. Die Demokratie wird als zerbrechliches, im Verfall begriffenes Gut dargestellt. Diese Gefahr bedroht nicht nur unser aller „Freiheit“, sondern insgesamt die Zukunft der Menschheit auf diesem Planeten. Während in geheimen Hinterzimmer-Treffen Lobbyisten über die Aushebelung des Rechtsstaats verhandeln, beschäftigt sich die Mehrheit der Gesellschaft scheinbar lieber mit den Symptomen eines ungezügelten neoliberalen Wirtschaftssystems, anstatt die eigentlichen Ursachen von aktuellen Entwicklungen wie Pegida und Flüchtlingskrise zu hinterfragen.
Zur Ausstellungseröffnung am 12. Februar gelang es uns außerdem, die Punkrock Band ANTI-FLAG für einen Auftritt zu begeistern. Die Politpunk Legenden aus Pittsburgh Pennsylvania unterstrichen mit einem Akustikkonzert in den Ausstellungsräumen von Positive-Propaganda ihre inhaltliche Verbundenheit mit den Künstlern.
Am 13. Februar fand zudem eine Podiumsdiskussion statt bei welchem die Möglichkeit bestand, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und darüber gemeinsam zu diskutieren. Der Artist Talk zum Thema “Korporatismus” zwischen dem Künstlerischen Leiter von Positive-Propaganda – Sebastian Pohl, sowie Chris#2 und Justin Sane von ANTI-FLAG fand im Café Jasmin in der Münchener Maxvorstadt statt.

Ausstellungsort // POSITIVE-PROPAGANDA Artspace, Dachauer Straße 149 (Zugang via Loristraße), 80335 München
Ausstellungsdauer // 16. Februar – 1. April 2016
Öffnungszeiten // Di 16. – So 28. Feb., 15°° – 20°° | Montags geschlossen | ab 28. Februar nach Vereinbarung.
Der Eintritt ist in dieser Zeit frei.
  positive-propaganda.org

COVERT to OVERT: Hamburg

Leider total untergegangen, die Austellung in Berlin ist nach Hamburg gewandert und hat nur von Freitag bis Sonntag 14.02. geöffnet

Affenfaust Galerie is pleased to present Covert to Overt, an exhibition documenting the endeavors of artist Shepard Fairey and his team, as seen through the eyes of photographer Jon Furlong. Furlong, based in California, has been working and traveling with Fairey for over a decade. For the first time ever, a selection of Furlong’s photos will be on view to the public, providing an intimate, behind-the-scenes window into the world of OBEY GIANT.

Covert to Overt focuses on 2010 to the present, showing a retrospective vision of Fairey and the everlasting impact of OBEY GIANT on modern culture. Furlong’s photographs artistically capture the process of Fairey’s gallery exhibitions, street art installations, and murals, while also providing a narrative about the culture, mood, and energy that fuels the process.

Sa. und So 14:00 – 18:00 Uhr

Affenfaust Galerie
Paul-Roosen-Straße 43
22767 Hamburg

affenfaust.org
http://www.jonfurlong.com/

Ein Zimmer im U-Bahnschacht

(via kfm) Mitarbeiter_innen der BVG haben in einem U-Bahnschacht ein komplett eingerichtetes Zimmer entdeckt. Die Tapeten nicht wirklich tapeziert, aber Bett, Sessel, Licht, alles da. “Die BVG geht davon aus, dass die Spaßvögel über die Sprayerszene Zutritt zum Schacht bekommen haben.” schreibt der Berliner Kurier.
Vor einer Weile gab es das auch mal in Wien. (..und hatte nicht auch Stockholm oder Kopenhagen so einen Raum?)

Graffitifilm-Regisseur zu Haft und Stockschlägen verurteilt

(via ilg/AI) Der iranische Regisseur Keywan Karimi, der 2012 einen Trailer für “Writing on the city”, einem Film über Graffiti in Teheran veröffentlichte, der es aufgrund staatlicher Repression nie zur Veröffentlichung brachte, ist zu sechs Jahren Haft und 223 Stockhieben verurteilt worden.

AI ruft dazu auf, einen Appell an die Verantwortlichen zu schicken Weitere Infos unten, zum direkt unterstützen hier klicken.

Amnesty International schreibt: Keywan Karimi war am 14. Dezember 2013 festgenommen und im Zusammenhang mit einem seiner Filme wegen “Verbreitung von Propaganda gegen das System” angeklagt worden. In dem Film Neveshtan Rooye Shahr (“Auf der Stadt schreiben”) aus dem Jahre 2012 geht es um Graffiti an den Häuserwänden in den Straßen Teherans. Bis auf einen Trailer, der auf YouTube zu sehen war, wurde der Film nie öffentlich ausgestrahlt. Weil er einer Frau, die “ihren Kopf und Nacken nicht bedeckt hatte”, “die Hand geschüttelt” und mit ihr “unter einem Dach” gewesen war, erhob man Anklage wegen “rechtswidriger Beziehungen, bei denen es sich nicht um Ehebruch handelt” gegen ihn. Nach seiner Festnahme wurde Keywan Karimi im Evin-Gefängnis in Einzelhaft und ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand festgehalten. Erst nach einer Woche durfte er seine Familie anrufen. Nach zwölf Tagen wurde er gegen Kaution aus der Haft entlassen.

Nun wurde er, unter anderem, wegen “Beleidigung islamischer Heiligkeiten” und “rechtswidriger Beziehungen” schuldig gesprochen. Er hat ein Rechtsmittel gegen seine Verurteilung eingelegt, welches noch anhängig ist. Sollte er in Verbindung mit seinen friedlichen Aktivitäten inhaftiert werden, würde Amnesty International ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen betrachten.

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Vortrag: Bernd Langer – Das Wesen der Kunst

Mittwoch 03.02.16

Zwischenmahl (Küche für Alle des Zwischenraum Festivals) mit Bernd Langer “Das Wesen der Kunst”. Wir laden wieder zum veganen Zwischenmahl. Ein Vortrag zu den Fragen, woher Kunst kommt und warum sie politisch ist.
“Die Kunst gehört auf die Straße! Uns geht’s um Impulse, Kreativität, Beharrlichkeit, Ehrgeiz, Hingabe, Kooperation. Aus der Bewegung, für die Bewegung. Es bleibt dabei: militant, autonom, antifaschistisch. Revolutionäres Bewusstsein zielt auf die Überwindung der Verhältnisse. Mit dem Kunstbetrieb hat das nichts zu tun. Es geht weder um einen Kunstmarkt noch um Museumskunst. Die Kunst geht weiter!” Bernd Langer (Kunst und Kampf)
Essen gibt’s ab 19.30 Uhr, Vortrag startet 20.30 Uhr.

Friedelstr. 54, 12047 Berlin
(U-Bhf. Hermannplatz)

Bernd Langer

Aryz x Ukraine – Холоднеча по-Київськи

Video of the trip to Ukraine together with Aryz, where we he was invited to paint a wall. During our stay there, there was only 7 hours of daylight, plus rain, cold and a few other hardships… so it was an interesting cocktail and a challenging project to finish.

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