Time For Murals – Dokumentation

TIMFORMURALS
2014 fand das Projekt “Time for Murals” in Dresden statt. Das Muralprojekte- und Muralistentreffen vereinte Projekte aus Frankreich, Italien, Polen, Deutschland und Chile. Die Dokumentation beinhaltet zahlreiche Texte zu Themen die während des Projekts diskutiert wurden – u.a. “Street art & Gentrifizierung” von Javier Abraca (Madrid) und “Murals – Erinnern und Erhalten ?” von Antje Kirsch (Dresden). Ausserdem stellen sich alle beteiligten Projekte umfangreich vor und schreiben über die eigene Motivation und die ihre Zukunftsperspektiven. Auf 96 Seiten entstand so ein umfangreiche, zweisprachige Dokumentation mit viel Text und natürlich auch Bildern.

Die Publikation erschien im International Neighborhood Verlag und ist ab sofort online erhältlich.

Hier gibt es online eine Vorschau.

Female Jam 2016

Via: Reclaimyourcity
Wie jedes Jahr macht die 8.März-Crew eine Graffiti-Jam zum Frauentach!
Tagsüber, das wird fett.
Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin-Kreuzberg

AfD – Return to Sender

via: nationalismusistkeinealternative.net

#‎returntosender #‎nika #‎nationalismusistkeinealternative
In Nauen wurde vergangenen August eine Unterkunft für Geflüchtete von Rassisten niedergebrannt – die AfD ist mit ihrer Hetze direkt dafür verantwortlich. Sie ist Brandstifter in Nadelstreifen und Lautsprecher der Gewalt in einem. Stellvertretend für die zahllosen Anschläge und Übergriffe sind wir nach Nauen gefahren, haben dort die Folgen ihrer Politik eingesammelt und zum Absender zurückgebracht. Die AfD hält sich für nicht zuständig und hat die Annahme verweigert. Wir haben ihr trotzdem ein Andenken dagelassen – die hochtoxische Retoursendung wurde von unseren Gefahrgutspediteuren per Einschreiben zurücküberstellt.

Die AfD redet von Schießbefehl und Abschottung – und knüpft damit an ein populäres Deutungsmuster der Mehrheitsgesellschaft an: Nützlichkeitsrassismus. Menschen werden als Belastungen für den Standort Deutschland dargestellt, von der Verantwortung deutsch-europäischer Politik für die Fluchtursachen wird laut geschwiegen. In diesem Punkt befindet sich die AfD in voller Übereinstimmung mit den Regierungsparteien. Denn die nationalistische Einteilung der Welt in „die“ und „wir“ ist die gemeinsame Geschäftsgrundlage der Festung Europa.

Deswegen war das erst Anfang und es kann ja nicht immer nur Torten geben. Wem zu diesen Zuständen nichts Besseres als ihre Verschärfung einfällt, der hat mit unserem Widerstand zu rechnen. Die Gelegenheiten dafür sind zahlreich, Ideen gibt es viele und die Nächte sind lang.

5. & 6. März 2016 Bundesweites Antifa-Aktionswochenende gegen die AfD und ihre Freunde

und eine Woche später plant die AFD ihren Landesparteitag in Berlin, am Sonntag den 13.03 stoppafd.blogsport.eu

“Streich” für Falschparker

Eine PR-Aktion vom Berliner Behindertenverband die schon etwas älter ist, sich jedoch mit den Mitteln des zivilen Ungehorsam an Falschparker_innen beschäftigt. Die Aktion wirkt etwas cheesy da sie sich der Ästhetik Viraler Videos bedient und sich das ganze vermutlich im legalen Rahmen “abgespielt” hat. Message ist klar: Falschparker sind scheiße, nicht nur auf Behindertenparkplätzen!

RAYMOND PETTIBON − HOMO AMERICANUS (HH)

28. FEBRUAR − 11. SEPTEMBER 2016 IN DER SAMMLUNG FALCKENBERG, HAMBURG-HARBURG
NEU: JEDEN 1. SONNTAG IM MONAT, GEÖFFNET 12 − 17 UHR, OHNE ANMELDUNG

Text via deichtorhallen.de

Auf vier Stockwerken der Sammlung Falckenberg zeigen die Deichtorhallen Hamburg die größte jemals präsentierte Ausstellung des Werkes des amerikanischen Künstlers Raymond Pettibon (geb. 1957). Zu sehen sind mehr als 700 Zeichnungen, dazu hunderte von Flyern, Plattenhüllen und Fanzines sowie Filme, Malereien und Wandzeichnungen. Die von Dr. Ulrich Loock für die Deichtorhallen kuratierte Ausstellung zeigt Raymond Pettibon als Mythologen, der die prägenden Narrative der amerikanischen Kultur von Woodstock über die Präsidentschaften bis zum Krieg gegen den Terrorismus aufgreift und unterläuft. Sein Mittel sind Zeichnungen, in denen er Bild und Text uneinheitlich miteinander verbindet. Seit Ende der 1970er Jahre dürfte er etwa 20.000 Werke geschaffen haben.

In den 1980er Jahren sind Pettibons Themen der Verfall der Hippie-Kultur, Mord und Selbstmord in der Drogenszene sowie die Repression der etablierten Gesellschaft. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit Familien-, Rassen- und Geschlechterbeziehungen, Religiosität und dem Krieg in Vietnam. In den frühen Zeichnungen arbeitet er mit bitteren, präzise gesetzten Pointen. Später tritt die literarische Dimension des Werkes mit Bezügen zur Dichtung des 19. Jahrhunderts in den Vordergrund, bis das Werk schließlich einen neuen Höhepunkt in großformatigen farbigen Zeichnungen findet, in denen er, desillusioniert und wütend, scharfe Kritik an der Politik von George W. Bush und dem amerikanischen Krieg im Irak übt.

Raymond Pettibon wurde 1957 geboren und zog im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Hermosa Beach, einem Vorort von Los Angeles. Während seines Wirtschaftsstudiums an UCLA zeichnete er politische Karikaturen, 1978 publizierte er einen umfangreichen Comic Strip, Captive Chains, aus dem mehrere Zeichnungen für Flyer und Plattenhüllen verwendet wurden. Seit 1986 folgten zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Institutionen in den USA und Europa. Darüber hinaus beteiligte sich Pettibon 2002 an der documenta 11 und 2007 an der Biennale Venedig. Auch erhielt er mehrere Kunstpreise in verschiedenen Ländern.

http://www.sammlung-falckenberg.de
http://www.raypettibon.com/

(DO) Black Pigeon – Zeichenwettbewerb

“Black Pigeon” ist ein libertäres Buchladenkollektiv aus Dortmund.

Gestalte das A-Zentrum mit! Bald ist es soweit, am 18. März öffnet das Anarchistische Zentrum Dortmund! Wir sind gerade mitten in den Renovierungsarbeiten und freuen uns schon riesig. So langsam nehmen die Räumlichkeiten Gestalt an, es wird Boden verlegt und die Wände wurden bereits gestrichen. Diese sind gerade noch weiß- aber das soll sich ändern! Das Anarchistische Zentrum Dortmund soll ein Ort für alle sein, den alle mitgestalten können. Da seid ihr gefragt! Wenn ihr coole Ideen für die Wandgestaltung habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns diese bis zum 31. März zusenden würdet. Alle Einsendungen werden einen Platz finden. Einige von euch werden außerdem die Möglichkeit bekommen, ihren Entwurf als großes Bild selbst an die Wand zu bringen. Wir sind gespannt auf eure Einsendungen und wir freuen uns, wenn wir alle zusammen am 18. März die Eröffnung feiern können!

Einsendungen bitte an: black-pigeon@riseup.net
Oder persönlich vorbei bringen.
blackpigeon.blogsport.eu

Johannes Mundinger – Solo Ausstellung bei Urban Spree

(via mail) Vom 04.03. bis zum 20.03.2016 präsentiert die Urban Spree Galerie die Ausstellung Unterm Nebel ihres Artist in Residence Johannes Mundinger.
Zur Eröffnung am 04.03. um 19.00 Uhr gibt Lars Hering eine Einführung in die Werke des Berliner Künstlers. Ort der Ausstellung: Urban Spree Galerie, Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain.

Johannes Mundinger mural at Urban Spree Berlin

Aus den ersten Lebensjahren gibt es kaum Bilder, die uns im Gedächtnis bleiben. Dabei haben viele unserer Verhaltensweisen hier ihren Ursprung und sind richtungsweisend für die Entwicklung unserer Persönlichkeit.
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VICTORY IS PEACE

Von Hamburg nach München kommen wir zu einer weiteren Ausstellung mit Obey.
Diesmal heißt sie VICTORY IS PEACE mit Shepard Fairey · NoName · Anti-Flag

Wenn heutzutage über “Street-Art” gesprochen wird, wird häufig aus Unwissenheit sehr Verschiedenes in einen Topf geworfen. Unpolitisches Graffiti wird ebenso mit dem Prädikat “Street-Art” ausgezeichnet, wie kommerziell ausgerichtete Urban-Art. Die Street-Art Bewegung zeichnet sich jedoch klar durch ein gesellschaftskritisches und politisches Anliegen aus. Viele Akteure haben ihre Wurzeln im Punkrock und ziehen ihre Inspiration aus Protestbewegungen wie Occupy Wallstreet und dem grass roots movement, sowie aus Werken von Schriftstellern wie George Orwell, Noam Chomsky und Naomi Klein.
Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und die kompromisslose Auseinandersetzung mit den Ursachen gesellschaftlicher Missstände treibt auch die Künstler Shepard Fairey und NoNÅME seit Jahrzehnten in ihrem Schaffen an. Es geht hier um weit mehr als schrille Farben und dekorative Illustrationen!
So freut es uns, dass wir Shepard Fairey, einen der wichtigsten Künstler der Gegenwart und NoNÅME, dessen Arbeiten bisher ausschließlich im öffentlichen Raum von Städten wie London, Paris, Wien, Berlin und München zu sehen waren, für die Ausstellung VICTORY IS PEACE 2016 gewinnen konnten. In ihren bei uns gezeigten Werken setzen sich die beiden Street-Art Künstler mit globalen Themen wie dem durch Gier und Maßlosigkeit angetriebenen Verfall von ethischen und moralischen Grundsätzen und der durch Lobbyismus und Korruption zunehmenden Unterwanderung des demokratischen Staates auseinander. Die Demokratie wird als zerbrechliches, im Verfall begriffenes Gut dargestellt. Diese Gefahr bedroht nicht nur unser aller „Freiheit“, sondern insgesamt die Zukunft der Menschheit auf diesem Planeten. Während in geheimen Hinterzimmer-Treffen Lobbyisten über die Aushebelung des Rechtsstaats verhandeln, beschäftigt sich die Mehrheit der Gesellschaft scheinbar lieber mit den Symptomen eines ungezügelten neoliberalen Wirtschaftssystems, anstatt die eigentlichen Ursachen von aktuellen Entwicklungen wie Pegida und Flüchtlingskrise zu hinterfragen.
Zur Ausstellungseröffnung am 12. Februar gelang es uns außerdem, die Punkrock Band ANTI-FLAG für einen Auftritt zu begeistern. Die Politpunk Legenden aus Pittsburgh Pennsylvania unterstrichen mit einem Akustikkonzert in den Ausstellungsräumen von Positive-Propaganda ihre inhaltliche Verbundenheit mit den Künstlern.
Am 13. Februar fand zudem eine Podiumsdiskussion statt bei welchem die Möglichkeit bestand, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und darüber gemeinsam zu diskutieren. Der Artist Talk zum Thema “Korporatismus” zwischen dem Künstlerischen Leiter von Positive-Propaganda – Sebastian Pohl, sowie Chris#2 und Justin Sane von ANTI-FLAG fand im Café Jasmin in der Münchener Maxvorstadt statt.

Ausstellungsort // POSITIVE-PROPAGANDA Artspace, Dachauer Straße 149 (Zugang via Loristraße), 80335 München
Ausstellungsdauer // 16. Februar – 1. April 2016
Öffnungszeiten // Di 16. – So 28. Feb., 15°° – 20°° | Montags geschlossen | ab 28. Februar nach Vereinbarung.
Der Eintritt ist in dieser Zeit frei.
  positive-propaganda.org

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