VERMIBUS im Tagesspiegel

In der heutigen Ausgabe des Tagesspiegels befindet sich ein schönes Interview mit VERMIBUS:

Was wollen Sie unter Beweis stellen mit der Art und Weise, wie Sie die Menschen auf den Plakaten verfremden?

Es ist vielmehr das Gegenteil: die verfremdeten Bilder sind die „Originale“, wenn man so will, denn das Originalbild, ohne Retusche, ist ja ein ganz anderes. Meine Bilder haben eine grausame und ehrliche Schönheit, sie mögen oft beängstigend sein, aber sie haben eine Hintergrundschönheit, die selten ist auf Werbebildern. Die Masken, die wir uns als Individuen aufsetzen, verbergen in der Regel eine dunkle Realität, diese Masken machen uns nur zu etwas, das andere in uns sehen. Das hat zu dem Punkt geführt, an dem Werbebilder beunruhigend sind.